Angeschaut: Venetica - Das Rollenspiel von Deck 13
Entwickler Deck 13, bisher bekannt für Adventures wie Jack Keane oder die Ankh-Serie werkeln momentan an ihrem ersten Rollenspiel. Es hört auf den Namen Venetica und soll im dritten Quartal 2009 auf den Markt gelangen. Wir hatten heute die Chance, uns einen Eindruck vom bisherigen Stand zu verschaffen.
Grafisch basiert das in einem fiktiven Venedig angesiedelte Spiel auf der Engine, die schon in Jack Keane zum Einsatz kam. Allerdings, so die Entwickler, blieb davon nur das Grundgerüst stehen. Was wir bisher sahen, wirkte schön. Schön ist in diesem Zusammenhang das richtige Wort. Denn wo andere Rollenspiele versuchen mit möglichst realistischer Grafik zu punkten, setzt Deck 13 auf Schönheit und ein stimmiges Konzept. Angepeilte Systemanforderungen existieren bislang nicht. Die uns vorgeführte Version sah - abgesehen von Framerate-Einbrüchen und grobkörnigen Schatten - bereits gut aus.
Bislang zu simpel: das Kampfsystem
Doch weg von der Oberflächlichkeit, hin zum Gameplay. Genauer gesagt zum Kampfsystem. Bislang wirkt dies recht einfach. Klicken Sie im richtigen Takt, führt die Protagonistin zuvor erlernte Kombos aus. Auch Finishing-Moves sind dabei. Protagonistin? Ja. Sie spielen die Tochter vom Sensenmann höchstpersönlich. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, legen wir Ihnen die Vorschau in der aktuellen Ausgabe der PC Games ans Herz. Momentan wirkt das Kampfsystem noch recht einfach. Zwar sprechen die Entwickler vom Standard "Einfach zu lernen, schwer zu meistern", doch momentan bleibt fraglich, was daran schwer zu meistern ist. Einen Linksklick bekommt nun wahrlich jeder hin, selbst ungeübte Spieler. Buttonmashing hilft, wenn Sie ausdauernd sind. Denn nach wenigen Attacken blocken die Gegner Ihre Schläge. Dann hilft ein Sprung zur Seite und ein darauf folgender Flankenangriff. Mehr Taktik gibt es bislang nicht. Deck 13 versicherte uns aber, dass am Kampfsystem noch gefeilt wird.