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Valve Software

Gabe Newell spricht über die Ursachen von Softwarepiraterie

25.11.2011 13:37 Uhr
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Valve-Boss Newell ist davon überzeugt, dass Gamer zu Raubkopierern werden, weil der Service bei legal erworbenen Spielen oftmals nicht stimmt. Außerdem erläutert er, dass sein Unternehmen nicht von dem Problem betroffen sei.

Sind tatsächlich Dinge wie DRM für Softwarepiraterie verantwortlich zu machen? Was denkt ihr?  (15) Sind tatsächlich Dinge wie DRM für Softwarepiraterie verantwortlich zu machen? Was denkt ihr? (15) Gabe Newell, Chef der Edel-Games-Schmiede Valve Software (Portal, Half Life, Left 4 Dead), hat in einem Gespräch mit der Uni-Zeitung The Cambridge Student erläutert, worin er Softwarepiraterie begründet sieht. Seiner Meinung nach, ist es fast immer der mangelhafte Service, der Spieler in die Raubkopiererei treiben würde und nicht etwa ein zu hoher Preis. Ein Kopie würde in vielen Fällen schlicht einen Mehrwert gegenüber dem legal erworbenen Produkt bieten. So müsse der Kunde keinerlei Rücksicht auf Region-Locks, Verspätungen oder auch die Öffnungszeiten von Geschäften nehmen. Er könne ein Spiel stattdessen einfach bequem, am Schreibtisch sitzend, herunterladen.

Auch zum, damit natürlich in Zusammenhang stehenden, Thema DRM hat sich Newell geäußert: "Die meisten DRM-Systeme mindern den Wert eines Spiels, indem sie dem Kunden Restriktionen auferlegen oder ihn verunsichern." Deshalb sei es Valves Ziel, einen (noch) besseren Gegenwert anzubieten, als es ein raubkopierter Titel darstelle. Und offenbar gelingt das den Half Life-Schöpfern auch: "Softwarepiraterie ist für uns kein Thema!" Derzeit entwickle sich beispielsweise gerade Russland, eigentlich der Inbegriff für Raubkopien-verseuchtes Territorium, zum größten Absatzmarkt für Valve in ganz Europa.

Erfahrener Benutzer
Moderation
25.11.2011 13:37 Uhr
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Erfahrener Benutzer
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25.11.2011 21:41 Uhr
Es liegt am Geld, so wie Hero es schon erwähnt hat.

Früher hab ich mir häufig Spiele gezogen.
Nicht, weil ich jemanden schaden wollte, sondern weil ich so gallig auf das Stück Programmcode war, dass ich mangels finanziellen Mitteln keinen anderen Weg gesehen hab.

Bei ganz alten Spielen, 10 bis 15 Jahre…
Community Officer
Bewertung: 0
25.11.2011 15:40 Uhr
Die Ursachen an Softwarepiraterie liegen heutzutage zum Teil sicherlich auch an den Publishern, wenn man sich gewisse tolle Strategien mancher Teams anschaut und die Spieler irgendwann einfach die Lust verlieren, das mit nem Kauf zu unterstützen.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
25.11.2011 15:30 Uhr
Am Ende liegt es immer am Geld.
Die meisten machen das, weil sie schlicht kein Geld für Spiele haben.

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