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  • Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis

    Virtuelle Ebenbilder gab es schon lange Zeit vor der Wii. Wir zeigen euch die Vorgänger der Miis. Beliebt, kultig und beliebt! Wir decken auf!

    Das erste Mii
    Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (5) Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (5)
    Zugegeben: Das nebenstehende Bild ähnelt mehr einem PC-Programm zur Verwaltung von Apotheker-Bedarf als einem Nintendo-Spiel. Allerdings seht ihr hier den Prototypen des Mii-Kanals, wie wir ihn heute kennen. Das Ganze lief auf dem Famicom Disk System, also dem Disketten-Laufwerk des japanischen Nintendo Entertainment System (kam am 21. Februar 1986 in Japan auf den Markt). Die Menüstruktur war zwar arg simpel gehalten, aber funktionell gab es kaum etwas zu bemängeln: Ob Kopfform, Augen, Nase oder Mund - die meisten Mii-Parameter ließen sich schon damals bestimmen. Nur ein Manko hatte der NES-"Mii-Kanal": Es ließ sich kaum etwas damit anstellen. Zwar war es ganz lustig, mit den selbsterstellten Figuren herumzuexperimentieren, aber der Sinn war doch sehr beschränkt. Es gab zwar eine Zusatzdiskette, mit der man die Gesichter animieren konnte, aber der Weisheit letzter Schluss war das nicht. Vermutlich war gerade die Sinnlosigkeit des Editors - in Verbindung mit den wenigen ans Satellitennetz angeschlossenen Haushalten - der Grund, weshalb sich die sperrige Zusatz-Hardware nie richtig durchsetzen konnte.

    Tanz den Yamauchi!!
    Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (6) Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (6)
    Nachdem es einige Jahre ruhig geworden war, was personalisierte Figuren in Videospielen betraf, stand der nächste Versuch, einen Mii-ähnlichen Baukasten zu bieten, erst wieder Ende der Neunziger auf dem Programm: Mario Artist war ein Grafikprogramm fürs N64-Zusatzlaufwerk 64DD, in dem man eigene Figuren kreieren und mit beliebigen Kleidungsstücken schmücken durfte. Immer noch erinnert die Struktur des Editors stark an das Famicom-Disk-System-Programm von anno dazumal. Doch mit variablen Hosenfarben, ausgefalleneren Outfits wie Handschuhen, Winterstiefeln oder kariert gemusterten Holzfällerhemden war der Umfang viel größer.

    Dass die Figuren diesmal animiert waren und aus richtigen Polygonen bestanden (nicht nur aus flachen Pixeln), half aber trotzdem nichts: Der Verwendungszweck der erschaffenen Charaktere war weiterhin sehr beschränkt. Wer eine Kamera besaß, konnte immerhin mittels mitgelieferten Video-Adapters sein eigenes Foto fotografieren und ins Spiel bringen. Aber selbst dieser Kniff trieb den Spielspaß nicht in ungeahnte Höhen, denn mehr als ein paar kurze Minispiele waren nicht drin. Das reichte vielleicht für zwei, drei spaßige Nachmittage, doch die Motivation, Figuren zu erstellen und damit herumzualbern, flachte rasch ab. Wie Mario Artist aussieht, zeigen diese beiden Screenshots mit Nintendos Ex-Japan-Präsident Hiroshi Yamauchi sowie Mario-Schöpfer Shigeru Miyamoto.

    Das Bühnen-Debüt
    Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (8) Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (8)
    Das neue Jahrtausend war angebrochen - und endlich hatte Shigeru Miyamoto eine Idee, wie man selbsterstellte Figuren sinnvoll in Videospielen einsetzen könnte. Das Ergebnis hieß Stage Debut und war für den GameCube geplant. Auf der E3 wurde die scheinbar clevere Software sogar öffentlich vorgestellt: Mittels GameEye, dem geistigen Nachfolger der Game Boy Camera, sowie dem Game-Boy-Advance-Linkkabel fotografierte man Gesichter ab und konnte dann in Stage Debut lustige Spielfilme inszenieren. Beispielsweise sah man sich selbst auf einer Show-Bühne mit den Pikmin und den Animal Crossing-Figuren herumtanzen. In einem anderen Abschnitt saß man in einer Schule und durfte sich beim Lernen zusehen. Miyamoto glaubte, dass jetzt endlich der Durchbruch geschaffen war und jeder von der Idee begeistert sein würde. Doch Fehlanzeige! Immer noch fehlte der eigentliche Kern, nämlich das Spiel an sich. Außerdem war der Spaßfaktor nicht allzu hoch. Die Idee für Stage Debut war somit wieder verworfen, ebenso das GameEye für den Game Boy Advance.

    DSii-Kanal?
    Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (4) Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (4)
    Ja, wir alle wissen, dass man ein Mii jetzt auch auf dem Nintendo DS erstellen kann: Laufrhythmus DS ist das erste Spiel, das dies ermöglicht. Aber ursprünglich hatte Nintendo wohl geplant, den Mii-Kanal auch auf dem DS zu eröffnen. Das jedenfalls beweisen Standbilder, die Nintendo im Rahmen einer Entwicklerkonferenz zeigte. Verschiedene Brillenformen - runde, eckige, ovale, abgedunkelte - sowie anpassbare Farben für die Gläser hinken dem Mii-Kanal, wie ihn die Wii bietet, nicht hinterher. Laut Shigeru Miyamotos Auskunft wurde die Idee zum DS-Baukasten (siehe Bild links) übrigens zu der Zeit geboren, als auch der (rechts abgebildete) Wii-Editor entwickelt wurde, der aber nur schleppende Entwicklungsfortschritte machte. Der springende Punkt für die Entwickler war jedoch, was es für den Spieler bringen sollte, einen Charakter nach eigenen Wünschen zu erschaffen. Das weckt Parallelen zum Mario Artist-Programm, wo der Nutzlos-Faktor auch schon diskutiert wurde. Am Schluss kam der Lösungsansatz übrigens von niemand Geringerem als Nintendo-Boss Satoru Iwata: "Übernehmt doch einfach den DS-Editor für die Wii!" - Da der Mii-Kanal dann direkt ins Hauptmenü der Konsole eingebunden wurde, hatten fortan alle Spiele Zugriff auf die selbstkreierten Figuren. Vielleicht ist dies gerade das Erfolgsrezept von Wii Sports, Wii Fit und Co.?

    Diese Hose will ich auch!
    Diese Hose will ich auch haben! Diese Hose will ich auch haben!
    Shuzo Matsuoka ist in Japan ungefähr so populär wie hierzulande Boris Becker (nur dass er die TV-Rechte seiner Hochzeit nicht an einen Privatsender verkauft hat). Und Sanma Akashiya ist in Nintendos Heimatland ein ähnlich großer Entertainer wie es hierzulande Rudi Carrell war. Beide haben gemeinsam, dass sie im Rahmen einer Werbeaktion im März 2007 als Mii verteilt wurden. Wer seine Wii mit dem Internet verbunden und WiiConnect24 aktiviert hatte, der freute sich eines Morgens über die Neuzugänge im Mii-Kanal. Das Besondere kommt aber erst noch: Die beiden Miis tragen goldene Hosen! Wir sind baff!

    Miichael Jackson, der King of Pop
    Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (2) Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis (2)
    Am 27. Juni 2009 verstarb im Alter von gerade mal 50 Jahren einer der prägendsten Musiker des zwanzigsten Jahrhunderts, Michael Jackson. Wir würdigen den King of Pop, indem wir euch Schritt für Schritt verraten, wie ihr ihn als Mii nachbaut. Die Anleitung ist auch als Bonusthema auf unserer aktuellen DVD zu finden. Die Angaben beziehen sich übrigens auf die Symbole im Mii-Kanal (von links nach rechts):

    Kopf 5, Haar 3 (Seite 3, schwarz), Braue 6, Auge 2 (braun), Nase 3, Mund 6, Brille 9

    Und wer die N-ZONE-Redaktion als Mii kreieren möchte, wählt dies hier aus:

    Thomas: Kopf 5 (schwarz), Haar 12 (Seite 2), Braue 1, Augen 11 (Seite 4, blau), Nase 1, Mund 7 (Seite 2)
    Christoph: Kopf 1, Haar 2 (Seite 2, schwarz), Braue 2, Auge 2 (Seite 4), Nase 5, Mund 7 (Seite 2)
    Sebastian: Kopf 2, Haar 12 (Seite 2, braun), Braue 6, Auge 5 (grau), Nase 5, Mund 5, Leberfleck auf Wange

  • Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Video-Phlipp
    das gabs ja schon....**grumel**
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von Video-Phlipp Erfahrener Benutzer
        das gabs ja schon....**grumel**
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Die Stars auf dem Bildschirm: Das sind die Vorgänger der Miis
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http://www.videogameszone.de/VIDEOGAMESZONE-Brands-152721/Specials/Die-Stars-auf-dem-Bildschirm-Das-sind-die-Vorgaenger-der-Miis-693802/
28.08.2009
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2009/08/Hiroshi.jpg
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