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  • Universe at War: Angriffsziel Erde

    Martin Luther soll einmal gesagt haben: "Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich doch heute ein Apfelbäumchen pflanzen." Was er nicht wusste: Die fiese Alienrasse Hierarchy hätte dieses Apfelbäumchen wie alles andere Leben, egal ob Pflanzen, Tiere oder Menschen, einfach zwecks Energiegewinnung in seine atomaren Bestandteile zerlegt. Denn die Welt geht unter in Universe at War: Angriffsziel Erde. Und die Menschheit? "Hauptsächlich harmlos", wie Hitchhikers Guide-Autor Douglas Adams bemerkte. Nichts weiter als eine Randnotiz und nur in einer einzigen Mission im Vorspann spielbar.

    Gut gegen Böse

    Denn es sind die edlen Roboterwesen der Novus, die den verbliebenen Menschlein zur Seite stehen. Einst selbst fast durch den unersättlichen Energiehunger der Hierarchy ausgelöscht, haben bei den Novus nur die zuvor geschaffenen intelligenten Roboter überlebt. Einzig die humanoide Novus-Frau Mirabel wurde geklont und in das gewaltige Kampfchassis Viktor gesteckt. Als spielbare Spezialeinheit heizt sie den Hierarchy mit Raketensalven und einem richtig durchschlagskräftigen Scharfschützengewehr ein.
    Hier hat Mirabel gerade einen Schwarm Raketen auf einen kleinen Läufer abgefeuert. Hier hat Mirabel gerade einen Schwarm Raketen auf einen kleinen Läufer abgefeuert.
    Nach der spannenden Novuskampagne geht es aufseiten der Hierarchy richtig machtvoll zur Sache. Die gewaltigen, spinnenartigen Hierarchy-Läufer, die Sie zuvor erbittert bekämpft hatten, dürfen Sie schon in der ersten Mission selbst steuern. Mit Plasmastrahl und Massenbeschleuniger machen Sie alles platt, was sich Ihnen in den Weg stellt. Die Hierarchy erinnern an die Marsianer aus Krieg der Welten.

    Als alles verloren scheint, erhebt sich aus den Tiefen der Meere die dritte (eigentlich vierte) spielbare Rasse: Die esoterisch angehauchten und technologisch allen Rassen überlegenen Masari. Auf der Flucht vor den Hierarchy fanden diese vor Jahrtausenden Zuflucht auf der Erde. Mit einem dunklen und hellen Kampfmodus unterscheiden sich auch die Einheiten der Masari deutlich von den anderen Kriegsparteien. Die Geschichte wird also niemals langweilig, wenngleich die Masari-Kampagne später leider in unfreiwillige Komik abdriftet.

    Taktische Kämpfe

    Eine der großen Fragen bei einem Echtzeit-Strategiespiel auf der 360 ist die Qualität der Steuerung. Diese ist Petroglyph gut gelungen. Halten Sie die A-Taste gedrückt, können Sie beliebige Einheiten gruppieren. Auch mehrere Gruppen lassen sich damit bilden. Ein Druck auf X genügt, und automatisch werden alle sichtbaren Kampfeinheiten markiert. Das ist praktisch, da die wehrlosen Bau-Einheiten damit nicht ausgewählt werden.
    Den Plasmawaffen zweier ausgewachsener Walker hält auch ein Novus-Schutzschild nicht lange stand. Den Plasmawaffen zweier ausgewachsener Walker hält auch ein Novus-Schutzschild nicht lange stand.
    Negativ fällt auf, dass Heldeneinheiten zwar automatisch in Kämpfe eingreifen, nicht aber normale Truppen. Sie müssen also immer wieder den anzugreifenden Gegner auswählen. Angesichts der taktischen Kämpfe mit relativ wenigen Einheiten lässt sich dieser Mangel aber leicht verkraften. Auch dürfen Sie wirklich an jedem Punkt abspeichern, und wenn es mal nicht weitergeht, variieren Sie einfach kurzerhand den Schwierigkeitsgrad.

    Spätestens wenn Sie die übergroßen Hierarchy-Läufer steuern, wünschen Sie sich jedoch eine weiter herauszoombare Kamera. Die mangelnde Übersicht zieht sich durch das gesamte Spiel. Trotzdem bleibt der Spielspaß erhalten. Die Kämpfe sind nämlich meist alles andere als hektisch, sodass Sie entspannt hin- und herscrollen können. Oft besteht sogar die Möglichkeit, in der Mitte einer Schlacht eine andere Taktik auszuprobieren.

    Der Mehrspielermodus-Nachtest

    Wenn Sie den Mehrspielerbereich von Universe at War: Angriffsziel Erde betreten, tut sich ein angenehm aufgeräumtes Menü auf. Als Erstes fällt der Welteroberungsmodus auf. Ranglisten- und normale Spiele gehören daneben zur üblichen Standardkost. Der Welteroberungsmodus ist im Grunde so etwas wie eine Lobby. Auf einer stilisierten, in grobe Regionen wie Nordafrika, Westeuropa oder Mittlerer Westen der USA aufgeteilten Weltkugel sehen Sie, wie viele Spieler sich in welcher Region zum Kampf stellen. Also flugs für eine der drei Parteien entschieden - die mächtigen Hierarchy, edlen Novus oder die esoterischen Masari stehen zur Wahl -, die gewünschte Region angeklickt und los geht's.
    Per EMP-Schlag wurden diese
Masari-Einheiten lahmgelegt. Per EMP-Schlag wurden diese Masari-Einheiten lahmgelegt.
    Haben Sie die anschließende Schlacht für sich entschieden, zeigt eine Prozentangabe an, wie viel von der Welt nun Ihnen gehört. Diese Angabe wird aber nur lokal auf Ihrer 360 gespeichert, Ihr Gegner sieht nur dessen eigene Anzeige. Wäre ja auch doof für alle Mitspieler, wenn es immer nur einen Herrscher der Welt geben könnte.

    Gehört die Welt Ihnen, werden alle Eigentumsrechte wieder freigegeben, sodass Sie wieder Mitspieler in den zuvor eroberten Gebieten sehen können. Dennoch bleiben Sie zunächst im Besitz aller Regionen. Das Spiel merkt sich derweil, dass Sie die Welt schon einmal erobert hatten, und verschärft die Regeln. Wenn Sie jetzt eine Region verlieren, müssen Sie eine weitere Region abgeben.

    Erobern Sie die Welt ein zweites Mal, wiederholt sich dieses Prinzip, nur dass Sie dann neben dem verlorenen Gebiet zwei weitere abgeben müssen und so weiter. Nach jeder Eroberung werden Sie mit einer Medaille belohnt. Jederzeit können Sie zu einer anderen Rasse wechseln, die Fortschritte, die Sie mit der ersten Rasse erspielt haben, werden abgespeichert.
    Größtes Manko ist die geringe Spielerdichte auf den Servern. Doch hat dieser Umstand auch etwas Positives: Es wird leichter, in den Bestenlisten gute Plätze zu erspielen.

    Universe at War: Angriffsziel Erde (X360)

    Spielspaß
    80 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    8/10
    Leserwertung:
     
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    Pro & Contra
    Drei einzigartige Parteien
    Spannende Missionen
    Gute Einheiten-Steuerung
    Viele taktische Möglichkeiten
    Matches gegen PC-Spieler möglich
    Unübersichtliche Kameraführung
    Technisch nur Mittelmaß
    Hierarchy sehr stark
    Wenig los auf den Servern
    Fazit
    Gutes Strategiespiel mit vielen taktischen Möglichkeiten, aber schlichter Grafik. Der Mehrspielerbereich macht zwar Spaß, doch man findet nur sehr schwer Mitspieler.
  • Universe at War: Angriffsziel Erde
    Universe at War: Angriffsziel Erde
    Developer
    Petroglyph
    Release
    28.03.2008
    Leserwertung
     
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642979
Universe at War: Angriffsziel Erde
Universe at War: Angriffsziel Erde
http://www.videogameszone.de/Universe-at-War-Angriffsziel-Erde-Spiel-40619/Tests/Universe-at-War-Angriffsziel-Erde-642979/
08.05.2008
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2008/05/oxm_xbox_360_t_universe_at_war_angriffsziel_erde_01.jpg
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