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  • Uncharted 4: A Thief's End: Nathan Drakes vermeintlich letztes Abenteuer in der Hands-on-Vorschau

    Dieser Dieb stiehlt allen anderen Videospiel-Helden die Show! Wir durften Nathan Drakes vermeintlich letztes Abenteuer bereits anspielen und erläutern euch in dieser Preview unsere Eindrücke zum PS4-exklusiven Action-Adventure von Naughty Dog.

    Wir fallen ausnahmsweise mal mit der Tür ins Haus: Ja, Uncharted 4 sieht unglaublich schick aus! Die Grafik des PS4-exklusiven Action-Adventures dürfte ab dem 10. Mai 2016 als neue Referenz gelten - Hardware übergreifend. Die native 1080p-Auflösung nutzt Naughty Dog für feinste Details, die einen immer wieder zum Staunen bringen: Nathans Haare wackeln im Wind, seine Kleidung verschmutzt - und dank Schweiß-Technologie (wir haben uns das nicht ausgedacht!) wird seine Visage nach wildem Rumgerenne immer glänzender.

    Freilich stimmt auch das große Ganze: Der Weitblick reicht bis zum virtuellen Horizont, eine wunderschöne Polygonlandschaft verwöhnt das Auge - und die konstanten 30 Bilder pro Sekunde sorgen für ein rundes Spielerlebnis. Uncharted 4 ist aber nicht nur Fest für die Augen, sondern auch leckerstes Ohrenfutter: Das fängt beim epischen Soundtrack an und hört bei den genialen englischen Sprechern wieder auf - wer will, der kann im Menü auch jederzeit die kaum weniger tolle deutsche Synchro aktivieren.

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    Uncharted 4: Vorschau-Video zu Nates letztem Auftritt
    Spielecover zu Uncharted 4: A Thief's End
    Uncharted 4: A Thief's End

    Colin McDrake Rally

    Unsere Demo-Version enthielt zwar bereits das komplette, fertig entwickelte Spiel, erleben durften wir aber nur das zehnte Kapitel der Story-Kampagne - verdammte Sony-Geheimniskrämerei! Überraschung: Einen Großteil der Spielzeit verbringen wir an Bord eines Jeeps. Mit dem Offroad-Vehikel heizen wir durch Madagaskar und erreichen schließlich einen Vulkan, in dessen Inneren Nathan & Co Piratenschätze vermuten.

    Das zu erforschende Gebiet ist dabei erstaunlich ausladend: Der Weg zum Missionsziel bleibt zwar recht eindeutig und linear, Abstecher in die Pampa machen aber dennoch Sinn. Schließlich können wir dort verborgene Schätze, Höhlen und Inschriften entdecken. Außerdem macht schon das reine Herumbrettern derart Spaß, dass so manches Rennspiel dagegen abstinken kann: Der Jeep bewegt sich herrlich authentisch durch Matsch und Geröll, die Lenkung funktioniert ebenso intuitiv wie nachvollziehbar.

    Naughty Dog schafft es weiterhin, das Gefährt passend in Rätsel einzubinden. Mit der Seilwinde bringen wir beispielsweise eine Brücke zum Einsturz und ziehen den Jeep einen steilen Abhang hinauf. Wenngleich diese Puzzles recht simpel bleiben, werden Begriffsstutzige wunderbar subtil auf den richtigen Weg geschubst: Mal führt Nathan ein entsprechendes Selbstgespräch, mal diskutieren die KI-Kollegen Sully und Sam über mögliche Lösungen. Generell ist das Zusammenspiel des Helden-Trios einfach umwerfend cool: Humorige Unterhaltungen lockern das Geschehen immer wieder auf, die Chemie stimmt von der ersten Sekunde an. Besonders der knorrige Sully liefert sich mit Nathan einige denkwürdige Wortgefechte.

    Nahkampfangriffe können jederzeit kontextsensitiv ausgelöst werden - also auch dann, wenn Nathan gerade per Enterhaken durch die Luft saust. Nahkampfangriffe können jederzeit kontextsensitiv ausgelöst werden - also auch dann, wenn Nathan gerade per Enterhaken durch die Luft saust. Quelle: Sony

    Schleich dich!

    Die Suche nach den vermeintlichen Artefakten mündet am Fuß des Vulkans schließlich in einer rabiaten Massenschießerei - zumindest dann, wenn man den rabiaten Angriffsweg gewählt hat. Denn Uncharted 4 bietet im Vergleich zu seinen drei exzellenten Vorläufern weitaus mehr Möglichkeiten, ein jeweiliges Scharmützel für sich zu entscheiden.

    Ein Mann kniet vor einem Zaun, im Hintergrund wird ein anderer Mann erdrosselt. Nathans KI-Kollegen Sully und Sam agieren im Kampf selbstständig und setzen vor unseren Augen schon mal zu coolen Moves an. Da hilft dem Schurken dann auch seine gelbe Alarmzustands-Anzeige nur noch bedingt weiter. Quelle: Sony Dank frischer Features werden hierbei vor allem Schleich-Experten bei ihrer Leisetreterei unterstützt: So versteckt sich Nathan automatisch im hohen Gras und wird für seine Feinde unsichtbar. Ähnlich wie in den Far Cry-Spielen kann man neuerdings sämtliche Widersacher nicht nur ins Visier nehmen, sondern auch dauerhaft markieren - ein Druck auf die L3-Taste genügt.

    Wie misstrauisch ein jeder Wachmann ist, das erkennt man an der Bedrohungsanzeige. Über den Köpfen der Halunken werden bunte Rautensymbole eingeblendet. Von Weiß wie unwissend über Gelb wie nervös bis hin zum alarmierten Rot. Diese Hilfe kann aber auch wahlweise in den Optionen deaktiviert werden, ebenso wie aller möglicher anderer Komfortkram - auch hier ist das Naughty-Dog-Werk absolut vorbildlich.

    Wahlweise auch mit Schuss

    Wer keinen Bock auf derartige Geduldsspiele hat, der kann aber auch frontal mit dem Jeep ins Gegnerland hineinrasen und eine wilde Ballerei anzetteln. Sully und Sam kämpfen dabei automatisch und machen ihre Sache wirklich gut: Mehrmals konnten wir unsere Mitstreiter dabei beobachten, wie sie lässige Kopfschüsse verteilten oder sich gegenseitig Feuerschutz gaben. Nathan selbst steuert sich unterdessen wie ein typischer Shooter-Held: Per Kreistaste gehen wir in Deckung oder Rollen aus der Gefahrenzone, mit den Schultertasten wird gezielt und geschossen. Im Gegensatz zu anderen Genre-Vertretern geht es hier aber deutlich weniger statisch zu: Die Schurken werfen ständig Granaten, um uns aus der Reserve zu locken. Ergo kombiniert man fast schon wie in Trance die Fähigkeiten des Helden zu einer herrlich anzusehenden Offensiv-Symphonie: Der erste Gegner wird per Faustschlag umgehauen, der zweite mit MG-Salven von seinem Aussichtsturm herunter geholt, der dritte schließlich dank Enterhaken im Vorbeifliegen zu Boden getreten.

    Das alles klingt zwar kompliziert, ist es aber nicht: Denn Nathans Aktionen werden situativ angepasst. Hängen wir also an einem Vorsprung und drücken die Nahkampftaste, dann wird der über uns stehende Bösewicht in die Tiefe gezerrt und seiner Waffe beraubt - das alles in einer fließenden, herrlich animierten Bewegung. Apropos Bewegung: Klettereinlagen meistert Nathan wieder mit seiner bekannten Grazie. Man erkennt auf den ersten Blick und ohne störende Einblendungen, wo der Recke hoch klettern kann und wo eben nicht. Das von uns gespielte Kapitel enthielt allerdings keine herausfordernde Akrobatikpassage. Auch über den Gesamtumfang kann man aktuell nur spekulieren: Das Spielmenü lässt jedoch erahnen, dass es wie von der Reihe gewohnt insgesamt zwei Dutzend Levels geben wird. Und die haben es alle garantiert in sich, davon sind wir nach diesem Preview-Knaller fest überzeugt.

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Uncharted 4: A Thief's End
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04.04.2016
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