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  • True Crime: Streets of L.A.

    True Crime: Streets of L.A. Was für eine Schreckensmeldung: Activision verschiebt sein Mammut-Projekt True Crime: Streets of L.A. auf November 2003. Das bedeutet zwar, dass wir nun noch etwas länger auf den Release warten müssen, dafür kann man jetzt aber auch wirklich davon ausgehen, dass der Titel nicht unfertig in die Läden kommt. Bei einem Besuch in der europäischen Zentrale von Activision hatten wir kürzlich Gelegenheit, ausgiebig durch die Straßen von L.A. zu cruisen. Zusätzlich konnten wir endlich auch mal in der Redaktion auf Gangsterjagd gehen. Doch sowohl in England als auch in Deutschland fiel sofort auf, dass das Spiel noch einiges an Feinschliff benötigt. Derzeit sind weder die Grafik noch der Sound wirklich final. Das ändert aber nichts am absolut positiven Eindruck und der Lust auf das fertige Spiel, die nach der Probefahrt zurückbleiben. Nick Kang ist zwar in erster Linie ein Polizist, eine Karriere als Entertainer wäre für ihn aber auch eine Alternative. Schon in den ersten drei Spielabschnitten sorgt der coole Cop für einige Lacher. Die englische Sprachausgabe ist hervorragend, was nicht zuletzt auf die bekannten und professionellen Sprecher zurückzuführen ist (siehe Extra-Kasten).

    Dicke Lippe
    Atmosphärisch kann man sich die ersten Szenen des Spiels wie eine Mischung aus Lethal Weapon und einem Jackie-Chan-Film vorstellen. Nick hat Moves drauf, die bei Normalsterblichen schnell zu Zerrungen führen würden, und eine größere Klappe als Mel Gibson in der Rolle des Martin Riggs. Spielerisch drängt sich natürlich sofort der Vergleich zu GTA oder The Getaway auf. True Crime geht seinen eigenen Weg und präsentiert sich als Mischung aus beidem. Das Spiel ist missionsbasiert, trotzdem darf man zwischendurch frei durch L.A. fahren und seine Zeit mit vielen Dingen vertreiben, die auf die eigentliche Geschichte keinen Einfluss haben. So kann man beispielsweise jeden beliebigen Passanten durchsuchen und gegebenenfalls auch festnehmen oder zu zufällig auftretenden Verbrechen eilen, um diese zu vereiteln. Die Stadt der Engel ist riesig und es dauert mal eben eine schlappe halbe Stunde, um von einem Ende der Stadt zum anderen zu kommen. Über die Stadt verteilte Dojos dienen als Trainingsort. Dort lernt Nick neue Moves und der Spieler das Kampfsystem kennen. Da sich der Protagonist aber nicht nur aufs Kämpfen mit den Fäusten versteht, darf auch der Umgang mit Feuerwaffen trainiert werden. Die Fahrkünste werden ebenfalls an bestimmten Gebäuden in L.A. verbessert. Dort lernt man auch die hübschen Kunststückchen, wie die Fahrt auf zwei Rädern oder stylische Handbrake-Turns.

    Gute Ideen
    Fühlt man sich bereit für größere Herausforderungen, begibt man sich - ganz wie in GTA - zum nächsten Einsatzort. Wie versprochen ist der Missionsablauf variabel. Falls man in einer Prügelei den Kürzeren zieht, ist das Spiel nicht vorbei. Zwar besteht durchaus die Möglichkeit, einen Spielstand zu laden, trotzdem hält das Spiel auch im Falle einer Niederlage noch einen alternativen Lösungsweg parat. Die auf ersten Bildern schon zu erkennenden Schleich-Passagen sind glücklicherweise recht einfach gehalten. Nick lehnt sich automatisch an Wände und es gilt nur noch, den richtigen Moment zum Zuschlagen abzuwarten. Hier gibt sich die Kamera derzeit noch etwas störrisch - und das ist nur einer der vielen Programmteile, die noch unfertig wirken. Ob Luxoflux den Bestseller von Rockstar North am Ende wirklich in die Schranken verweisen wird, bleibt abzuwarten. Spielerisch hat der Titel auf jeden Fall das Zeug dazu. Die Prügeleien sind eingängig und dank der detaillierten Umgebungen, die herrlich in Mitleidenschaft gezogen werden, sehen sie auch fantastisch aus. Packt man die Ballermänner aus, springt Nick blendend animiert durch die Gegend und keine hektische Kamera stört das Vergnügen. Erfreulicherweise ist das Spielgeschehen auch noch sehr abwechslungsreich. Keine Mission spielt sich wie die vorige und die Aufgabenstellungen wechseln oft genug, um nicht langweilig zu werden. Es gibt also schon jetzt einige Bereiche, die klar zeigen, dass man in diesem Genre noch Verbesserungen anbringen kann. Wenn die kleinen Fehler noch ausgemerzt werden und alles pünktlich fertig wird, erwartet uns zum Ende des Jahres ein echtes Highlight.

  • True Crime: Streets of L.A.
    True Crime: Streets of L.A.
    Developer
    Luxoflux
    Release
    04.11.2003
    Leserwertung
     
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True Crime: Streets of L.A.
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