Tropico 3-Lösung: Mission 7: Reformen

Tipp Peter Bathge

Tropico 3-Komplettlösung: In Tropico 3 für Xbox 360 baut ihr eure eigene Diktatur auf eurer eigenen Insel. Wir geben euch deshalb Tipps und Tricks an die Hand, die euch in windeseile zum beliebten El Presidente mutieren lassen. Unsere Tropico 3-Komplettlösung bietet Tipps und Tricks zu allen 15 Missionen.

Mission 7: Reformen - Übersichtskarte Quelle: PC Games Mission 7: Reformen - Übersichtskarte Mission 7: Reformen
Ziel: Freie Wahlen abhalten und bis 1985 regieren
Amtsperiode: 1950 bis 1985

Als Erbe des Königshauses soll El Presidente die Bevölkerung ins Zeitalter der Demokratie führen. Das gestaltet sich in dieser Mission jedoch reichlich schwer, da die Bürger immer neue Reformen fordern. Die Tabakproduktion ist auf diesem Eiland unprofitabel, lediglich Zuckerrohr wächst auf einem schmalen Streifen rund um den Regierungspalast. Dafür befinden sich zwei Eisenvorkommen auf der Anhöhe im Süden. Als erstes geben wir daher den Bau von zwei Minen und drei Zuckerfarmen in Auftrag. Im November stimmen wir dann der Bildung eines Ausschusses zu, der künftig Reformvorschläge macht - wenn wir diese ignorieren, sinkt unser Ansehen in Windeseile. Bei der ersten Forderung des neuen Ausschusses handelt es sich um den Wunsch nach einer freien Zeitung, die wir bis Mai 1955 einrichten müssen. Kurz darauf schlagen die Ratsmitglieder uns vor, eine Kunstausstellung zu organisieren, die uns weiteres Ansehen verschafft, aber 7.000 Dollar kostet.

Glücklicherweise erhalten wir im Januar 1952 aus den USA eine Finanzspritze von 10.000 Dollar. Damit errichten wir zwei Fischerhütten neben dem Dock, eine Garage sowie mehrere Transportunternehmen. Dank der Speditionen gelangen die produzierten Waren schneller an die Schiffe und wir streichen mehr Profit ein. Doch bis es soweit ist, stehen wir erneut in der Kreide. Immerhin können wir uns im Februar 1953 mit dem Erlass "Literaturprogramm" bei den Kommunisten einschmeicheln. Die religiöse Bevölkerung stellen wir zudem mit der Konstruktion einer Kirche ruhig. Danach entsteht die versprochene Zeitung, für die wir einen Hochschulabsolventen einschiffen lassen müssen. Die restlichen Exportgewinne stecken wir in die Gesundheitsversorgung und errichten eine Klinik.

Im Februar 1955 tut sich die nächste Krise für unseren beinahe bankrotten Staat auf: Die US-Marine hat eine Schwadron Kriegsschiffe in unseren Gewässern stationiert. Um die Beziehungen zu dem mächtigen Nachbarn zu entspannen, ordnet El Presidente den Bau einer Botschaft an und lobt die USA per Erlass. Weil spätestens jetzt Ebbe in der Kasse ist, stimmen wir einem Atomtest zu (der entsprechende Erlass befindet sich im Außenpolitik-Menü). Dadurch vergraulen wir zwar die Umweltschützer, erhalten aber 10.000 Dollar bar auf die Hand. Außerdem können wir im September 1956 eine Zusatzsteuer für die Rumproduktion erheben. Dementsprechend geben wir den Verdienst umgehend für den Bau einer Destillerie aus. Es folgen eine Oberschule und eine zweite Kirche, da das religiöse Lager mit den zahlreichen Reformen unzufrieden ist. Außerdem müssen wir besonders auf die Sorgen und Nöte des Militärs Acht geben: Maximallöhne für die Soldaten, angemessene Unterkünfte und einige Restaurants zur Entspannung verringern die Gefahr einer Revolte.

Anfang 1960 bittet uns der Reformausschuss, den Erlass "Soziale Absicherung" zu erlassen. Der kostet uns nur eine geringe Summe im Jahr, stellt aber die Kommunisten in der Bevölkerung zufrieden. In der Folge beschränken wir uns darauf, weitere Behausungen für die überwiegend in Hütten lebenden Bürger bereitzustellen. Zudem verbessert eine Polizeistation die Sicherheit auf unserer Tropeninsel. Im Juli 1962 treten dann Vertreter aus den Reihen der Umweltschützer und Intellektuellen an El Presidente heran: Sie möchten ein Hippie-Festival veranstalten. Wir stimmen zu, da wir ansonsten Ansehen verlieren. Apropos: Um die Soldaten zufrieden zu stellen, errichten wir eine Militärbasis auf dem Hügel im Westen. Weitere Zuckerfarmen im Osten inklusive zusätzlicher Transportunternehmen versorgen derweil die Rumdestillerie und generieren größere Profite. Dummerweise organisieren eben jene Transporteure im Dezember 1963 einen Streik - mit einem Griff in die Staatskasse beseitigen wir das Problem aber kurzerhand.

Mitte 1964 melden sich die Kirchen, äußern ihre Besorgnis über die Ereignisse beim Hippie-Festival und fordern ein Alkoholverbot. Das lehnen wir jedoch im Hinblick auf den wichtigen Rumexport ab und nehmen dafür eine sinkende Zufriedenheit der religiösen Fraktion in Kauf. Dieser Entwicklung können wir mit dem Bau einer weiteren Kirche oder gleich einer Kathedrale entgegen steuern. Im Mai 1966 machen sich dann die zahlreichen Reformen bemerkbar: Ab sofort dürfen wir den Erlass für freie Wahlen verabschieden. Vorher sollte sich El Presidente jedoch um seine Umfragewerte kümmern. Außerdem weist uns unser Berater daraufhin, dass sich 20 Bewohner zu Monarchisten ausgerufen haben und bei einem Urnengang eine Revolte anzetteln würden. Die Störenfriede sind mit einem roten Kreuz markiert und können nach dem Bau einer Geheimpolizei unauffällig aus dem Verkehr gezogen werden.

Vor den Wahlen konstruieren wir ein zweites Dock und bauen noch etwa 20 Einfamilienhäuser, um den Arbeitern eine vernünftige Unterbringung bieten zu können. Zudem verabschiedet El Presidente alle sozialpolitischen Erlässe, die eine steigende Zufriedenheit der Bevölkerung garantieren. Die Ende 1967 von den Religiösen geforderte Bücherverbrennung lehnen wir ab; dadurch steigt das Freiheitsgefühl der Bevölkerung. In Übereinstimmung mit dem Reformausschuss veranstalten wir im November 1968 ein Fest, das unser Ansehen bei allen Volksgruppen erhöht. Kurz darauf sollte El Presidente beliebt genug sein, um den Erlass "Frühe Wahlen" auszugeben - ab etwa 50 Prozent Ansehen ist ein Wahlsieg quasi garantiert. Letzte Unentschlossene locken wir mit einer Wahlrede auf unsere Seite, in der wir auch die missmutige religiöse Fraktion loben.

Dummerweise hält das Militär wenig von freien Wahlen und schlägt uns vor, das Kriegsrecht auszurufen. Da dies aber massive negative Auswirkungen hat, nehmen wir lieber die Verärgerung der Generäle in Kauf. Durch den Erlass "Modernisierung des Militärs" sowie den Bau von mindestens drei Wachtürmen können wir den verlorenen Boden wieder gutmachen. Nach den gewonnenen Wahlen beginnen die Monarchisten zu rebellieren, sofern El Presidente nicht alle von der Geheimpolizei hat ausschalten lassen. Solange es sich nicht um mehr als zehn Rebellen handelt, sollte die Offensive der verstärkten Armee keine Probleme bereiten.

Die restliche Zeit bis 1985 verbringen wir damit, ein Kraftwerk zu bauen und neue Unterhaltungsgebäude zu errichten. Eine Fernsehstation sorgt für ein höheres Freiheitsgefühl der Bevölkerung, zudem lassen sich im Westen der Insel noch Ananas anbauen und in Konserven verschiffen. 1974 zerstört ein Wirbelsturm einige Gebäude, jedoch erhalten wir als Ausgleich sogleich internationale Hilfen. 1981 verlangen die Bürger dann noch einmal nach Wahlen, die wir aber mit einem bequemen Vorsprung für uns entscheiden.

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  9. Seite 9 Tropico 3-Lösung: Mission 8: Viva Tropico
  10. Seite 10 Tropico 3-Lösung: Mission 9: Das große Spiel
  11. Seite 11 Tropico 3-Lösung: Mission 10: Der Speichellecker
  12. Seite 12 Tropico 3-Lösung: Mission 11: Gier
  13. Seite 13 Tropico 3-Lösung: Mission 12: Tief im Öl
  14. Seite 14 Tropico 3-Lösung: Mission 13: Touristico
  15. Seite 15 Tropico 3-Lösung: Mission 14: Verfluchte Insel
  16. Seite 16 Tropico 3-Lösung: Mission 15: Freiheit
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