Tropico 3-Lösung: Mission 4: Industrietitan

Tipp Peter Bathge

Tropico 3-Komplettlösung: In Tropico 3 für Xbox 360 baut ihr eure eigene Diktatur auf eurer eigenen Insel. Wir geben euch deshalb Tipps und Tricks an die Hand, die euch in windeseile zum beliebten El Presidente mutieren lassen. Unsere Tropico 3-Komplettlösung bietet Tipps und Tricks zu allen 15 Missionen.

Mission 4: Industrietitan
Ziel: Bis 1980 an der Macht bleiben
Amtsperiode: 1960 bis 1980
Mission 4: Karte Quelle: PC Games Mission 4: Karte Nachdem die Briten Isla de la Aro verlassen haben, kann El Presidente dort sein ganz persönliches Reich aufbauen. Leider erheben die ehemaligen Besatzer immer noch empfindlich hohe Steuern auf viele Exportwaren. Als erste Maßnahme errichten wir drei Tabakfarmen im Westen und Süden des Palastes. Da deren Produkte ebenfalls von den Exportsteuern betroffen sind, müssen wir schnellstmöglich eine weiterverarbeitende Zigarrenfabrik bauen. Vorher kündigt sich jedoch Besuch aus der UdSSR an, den wir besonders herzlich empfangen können, um bei den Russen Eindruck zu schinden. Alternativ können wir die Besucher auch abweisen und später eine US-Delegation empfangen. Je nachdem erhalten wir von einer der beiden Supermächte Wirtschaftshilfen.

Mission 4: Mit dem Bau einer Kathedrale gewinnen wir die Kirchgänger unter den Wählern für unsere Sache. Außerdem lässt sich so der Erlass 'Papstbesuch' verabschieden, der ein großes Zufriedenheitsplus mit sich bringt. Quelle: PC Games Mission 4: Mit dem Bau einer Kathedrale gewinnen wir die Kirchgänger unter den Wählern für unsere Sache. Außerdem lässt sich so der Erlass "Papstbesuch" verabschieden, der ein großes Zufriedenheitsplus mit sich bringt. Mit dem Geld stampfen wir bis Ende 1962 eine Zigarrenfabrik aus dem Boden und exportieren ab sofort deren Produkte für teures Geld ins Ausland. Im August des nächsten Jahres erreicht uns ein Angebot verschiedener ausländischer Investoren, welche uns den günstigen Bau weiterer Fabriken ermöglichen, dafür jedoch eine weitere Senkung der Exportpreise verlangen. El Presidente lehnt das Angebot ab und steckt das Geld aus dem Zigarrenexport bis Ende 1964 lieber in weitere Tabakfarmen, Wohnhäuser, eine Garage sowie Kirche und Kliniken. Anfang 1965 dann der Schock: Kriegsschiffe der UdSSR ankern vor der Insel! Um der Bedrohung entgegenzutreten, errichten wir eine Botschaft und können nun eine Reihe von Erlässen zur Auslandspolitik verabschieden. Entweder bilden wir mit den USA eine Allianz oder wir schmeicheln dem russischen Bären, bis der seine Schiffe abzieht.

Im Juli 1965 bietet sich uns die Möglichkeit, auf nicht ganz legalem Wege an 10.000 Dollar zu gelangen, indem wir eine Viruserkrankung auf unserer Insel vortäuschen. Leider rufen die Hilfsorganisationen ein halbes Jahr später eine Quarantäne wegen des vermeintlichen Krankheitsausbruchs aus. Wir können entweder unseren Betrug eingestehen und die Hälfte der erhaltenen Finanzspritze zurückzahlen oder für zwei Jahre auf jegliche Zuwanderung verzichten. Wir wählen die Isolation und bauen die Infrastruktur weiter aus. Zudem errichten wir eine Militärbasis, um die Soldaten bei Laune zu halten und immer wieder auftretende Rebellenübergriffe zurück zu schlagen.

Ein Angebot der UdSSR im März 1967 kommt uns gerade recht: Die Russen kaufen uns Dosenware für einen um 20 Prozent höheren Preis als zuvor ab. Also errichten wir eine Ananasfarm und zwei Fischerhütten, die eine Dosenfabrik versorgen und gleichzeitig der wachsenden Bevölkerung zusätzliche Nahrungsmittel liefern. Für die Verschiffung errichten wir ein zweites Dock. Mit den neuen Einnahmen entscheiden wir uns für den Aufbau eines weiteren wirtschaftlichen Standbeins: Entweder wir locken Touristen auf unsere Insel, die sich jedoch nur an den Stränden im Süden und Osten oder bei den zur Attraktion umgebauten Ruinen im Westen wohl fühlen. Oder wir verlegen uns darauf, die Wälder mit zwei Holzfällerlagern abzuholzen, in einem Sägewerk Bretter herzustellen und diese in der Möbelfabrik zu Möbeln verarbeiten zu lassen. Der Aufbau dieses Wirtschaftszweigs ist teuer, doch die Exporteinnahmen sind gewaltig.

Im April 1969 schlägt uns einer der Kapitalisten vor, eine nationale Handelsmesse zu organisieren. Wir statten ihn mit den verlangten 4.000 Dollar aus der Staatskasse aus und können ein halbes Jahr später zwischen Handelsübereinkünften mit USA, UdSSR oder der Karibik wählen: Entsprechend unserer Auswahl steigen die Exportpreise für bestimmte Waren. Da wir unsere Produktion auf Zigarren und Möbel ausgelegt haben, ist das US-Angebot die richtige Wahl.

Juni 1970: Ein Großindustrieller aus den USA möchte eine Destillerie auf unserer Insel bauen. Diese agiert unabhängig von unserer Wirtschaft, wirft aber regelmäßig Steuern ab. Sollte El Presidente dem Bau zustimmen, muss er kurz darauf als Schlichter zwischen Kapitalisten und Kommunisten agieren und Betrugsvorwürfen im Zusammenhang mit dem Bau der Fabrik nachgehen. Im Laufe der Untersuchung kommt heraus, dass der Anführer der Kapitalisten und der Großindustrielle Agenten der CIA sind. Wir bewahren darüber Stillschweigen und steigen im Ansehen der USA. Schließlich findet die Geschichte im Mai 1972 ihr Ende, als man beide Agenten tot auffindet.

Während der Wahlen im Herbst 1974 wird die Insel von einem Erdbeben erschüttert, welches eine Handvoll Gebäude zerstört. Dank wirtschaftlicher Hilfen der internationalen Gemeinschaft entstehen aus den Ruinen aber flugs wieder neue Häuser. Im Dezember desselben Jahres erfahren wir auf dem Höhepunkt der Wahl, dass der Gegenkandidat in einen Betrugsskandal verwickelt ist. Indem wir mit den Informationen an die Öffentlichkeit gehen, entscheiden wir den Urnengang für uns. In den folgenden Jahren konzentrieren wir uns darauf, Touristen auf die Insel zu locken und bauen den Unterhaltungssektor aus. Eine Bombendrohung im Februar 1976 entpuppt sich als Anschlag einer Nachbarnation - indem wir dem Gegner den Krieg erklären, stellen wir die Militaristen in der Bevölkerung zufrieden.

Um das Bedürfnis der Bürger nach Freiheit zu stillen, errichten wir eine Zeitung. Eine zweite und dritte Garage ermöglichen es uns, Produktionsbetriebe zu erbauen, die von den Wohnungen der Angestellten immer weiter entfernt sind. Weil wir es den Religiösen im Wahlkampf versprochen haben, geben wir den Bau einer Kathedrale in Auftrag. Nach der Fertigstellung laden wir per Erlass den Papst ein und freuen uns über die in die Höhe schießende Zufriedenheit der Bevölkerung. Auf diese Weise sitzen wir auch 1980 sicher im Sattel und können die Mission erfolgreich abschließen.

  1. Seite 1 Tropico 3-Lösung: Grundlagentipps
  2. Seite 2 Tropico 3-Lösung: Mission 1: Bananen
  3. Seite 3 Tropico 3-Lösung: Mission 2: Zweite Chance
  4. Seite 4 Tropico 3-Lösung: Mission 3: Pilgerhafen
  5. Seite 5 Tropico 3-Lösung: Mission 4: Industrietitan
  6. Seite 6 Tropico 3-Lösung: Mission 5: Piratenbucht
  7. Seite 7 Tropico 3-Lösung: Mission 6: Geteilte Loyalität
  8. Seite 8 Tropico 3-Lösung: Mission 7: Reformen
  9. Seite 9 Tropico 3-Lösung: Mission 8: Viva Tropico
  10. Seite 10 Tropico 3-Lösung: Mission 9: Das große Spiel
  11. Seite 11 Tropico 3-Lösung: Mission 10: Der Speichellecker
  12. Seite 12 Tropico 3-Lösung: Mission 11: Gier
  13. Seite 13 Tropico 3-Lösung: Mission 12: Tief im Öl
  14. Seite 14 Tropico 3-Lösung: Mission 13: Touristico
  15. Seite 15 Tropico 3-Lösung: Mission 14: Verfluchte Insel
  16. Seite 16 Tropico 3-Lösung: Mission 15: Freiheit
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk