Tropico 3-Komplettlösung: In Tropico 3 für Xbox 360 baut ihr eure eigene Diktatur auf eurer eigenen Insel. Wir geben euch deshalb Tipps und Tricks an die Hand, die euch in windeseile zum beliebten El Presidente mutieren lassen. Unsere Tropico 3-Komplettlösung bietet Tipps und Tricks zu allen 15 Missionen.
Quelle: PC Games
Mission 9: Das große Spiel - Übersichtskarte
Mission 9: Das große Spiel
Ziel: 500.000 Dollar durch Export verdienen (Kapitalist) / 250 Bürger ansiedeln und Zufriedenheit von 60 Prozent erreichen
Amtsperiode: 1950 bis 1985
Auf der Insel El Muerte geschehen allerlei seltsame Dinge, die El Presidente beim Aufbau einer gesunden Wirtschaft behindern. Zu Beginn ziehen wir jedoch noch ungestört vier Zuckerfarmen in der Nähe des Docks hoch. Kurz darauf kündet eine Reihe mysteriöser Mordfälle von den ungewöhnlichen Ereignissen auf dem Eiland. Zudem klopft im Februar 1952 die UdSSR an unserer Tür an - mit einer Handvoll Kriegsschiffe. Von den ersten Gewinnen aus dem Zuckerexport errichten wir eine Botschaft, um die diplomatischen Beziehungen zu den Russen zu verbessern.
Im September 1952 müssen wir dann notgedrungen einen Voodoo-Priester regelmäßig Schutzgeld zahlen, da er ansonsten die Bevölkerung verflucht. Haben wir auch dies überstanden, greifen wir zwei Jahre später in die Staatskasse, um die Spionage-Verkleidungen von El Presidente zu verbessern und dadurch nicht im Ansehen der Bevölkerung zu sinken. Damit wir finanziell endlich auf einen grünen Zweig kommen, beuten wir das Eisenvorkommen im Westen mit zwei Minen aus. Das Schicksal scheint sich gegen uns verschworen zu haben, als 1954 schließlich auch noch die Exportpreise um 20 Prozent sinken. Bei all den Negativmeldungen dürfen wir jedoch nicht vergessen, Kirche und Klinik zu errichten sowie die Soldaten bei Laune zu halten. Ansonsten sieht sich El Presidente in kürzester Zeit einem Militärputsch gegenüber.
Mitte 1956 erhalten wir eine ungewöhnliche Meldung: Ein Mikrochip im Hintern des Staatsoberhaupts sorgt dafür, dass El Presidente alle zwei Jahre 5.000 Dollar veruntreut. Durch eine einmaligen Ausgabe von 15.000 Dollar können wir das böswillige Gerät entfernen lassen. Ein Jahr danach steigen die Exportpreise, sodass das Loch in der Staatskasse schnell wieder gestopft ist. Bis 1960 wenden wir unsere Exportgewinne für die Bereitstellung neuer Wohnungen sowie die Errichtung von Unterhaltungsbetrieben auf. Zwei Jahre später verfügen wir über zwei weitere Zuckerfarmen und eine Rumdestillerie. Im Juli 1962 meldet sich mal wieder Fruitas Ltd. und ermöglicht uns den kostenlosen Bau eines Flughafens. Der ist jedoch nur von Interesse, wenn wir Touristen auf die Insel bringen wollen, was für das Missionsziel unnötig ist.
In der Folge tritt unser Berater immer wieder mit bizarren Meldungen von Klonen und Geheimagenten an uns heran. Die Probleme lösen wir allesamt mit einem Griff in die Staatskasse. Eine Ausnahme bildet das Auftauchen einer Geheimorganisation, die im Präsidentenpalast einen Generator zum Erzeugen von Naturkatastrophen aufstellt. Indem wir für eine Erlösung durch Gott beten, wählen wir das kleinste Übel der angebotenen Reaktionen auf diese Bedrohung, müssen jedoch ein Erdbeben überstehen, das einige Gebäude zerstört. Glücklicherweise erhalten wir eine finanzielle Entschädigung.
Schließlich entscheiden wir uns im Juni 1965 zwischen zwei Pfaden zum Missionsabschluss. Entweder versuchen wir als Kommunistenanhänger unser Glück, locken 250 Bewohner auf die Insel und sorgen für eine Zufriedenheitsquote von 60 Prozent. Oder wir schlagen uns auf die Seite der Kapitalisten und verdienen durch Exporte 500.000 Dollar. So oder so meldet sich kurz darauf der US-Präsident, der die Auslieferung unserer Massenvernichtungswaffen fordert. Wir befolgen seine Anweisung, da ansonsten ein Exportembargo droht.
Während wir im Süden der Insel Kaffee anbauen und diesen in Konservenfabriken zur Verschiffung vorbereiten, meldet sich 1969 ein ominöser Agent, der alle Kapitalisten mit einem Virus infizieren will. Wir lehnen sein Angebot ab und übergeben ihn den Behörden, was unsere Beziehung zu den Supermächten verbessert. Mit den Exportgewinnen finanzieren wir derweil den großflächigen Bau von Behausungen und Marktplätzen zur Nahrungsversorgung. Mit einem 15.000 Dollar teuren Wiederaufforstungsprojekt können wir im August 1971 zudem die Umweltschützer zufrieden stellen.
Als Anhänger des kommunistischen Wegs kümmern wir uns ab 1970 verstärkt um die Verbesserung der Lebensumstände: Ein Kraftwerk ermöglicht den Bau einer für das Freiheitsgefühl wichtigen Fernsehstation, Krankenhäuser und Filmtheater verbessern Gesundheitsversorgung und Unterhaltung der Bürger. Im Juli 1973 erhalten wir zudem ein sehr nützliches Angebot: Für die Exekution von zehn Kapitalisten erhält El Presidente von der UdSSR eine Droge, mit der die Zufriedenheit auf der Insel um 20 Prozentpunkte steigt. Damit ist das kommunistische Missionsziel erfüllt.
Als Kapitalist bauen wir die Wirtschaft aus und entwickeln nach dem Bau eines Kraftwerks in der Dosenfabrik die Herstellung gefriergetrockneter Kaffeebohnen. Diese verschiffen wir mittels eines zweiten Docks im Süden der Insel und warten schlicht, bis die geforderte Summe der Exportgewinne erreicht ist.
In diesem Artikel
- Seite 1 Tropico 3-Lösung: Grundlagentipps
- Seite 2 Tropico 3-Lösung: Mission 1: Bananen
- Seite 3 Tropico 3-Lösung: Mission 2: Zweite Chance
- Seite 4 Tropico 3-Lösung: Mission 3: Pilgerhafen
- Seite 5 Tropico 3-Lösung: Mission 4: Industrietitan
- Seite 6 Tropico 3-Lösung: Mission 5: Piratenbucht
- Seite 7 Tropico 3-Lösung: Mission 6: Geteilte Loyalität
- Seite 8 Tropico 3-Lösung: Mission 7: Reformen
- Seite 9 Tropico 3-Lösung: Mission 8: Viva Tropico
- Seite 10 Tropico 3-Lösung: Mission 9: Das große Spiel
- Seite 11 Tropico 3-Lösung: Mission 10: Der Speichellecker
- Seite 12 Tropico 3-Lösung: Mission 11: Gier
- Seite 13 Tropico 3-Lösung: Mission 12: Tief im Öl
- Seite 14 Tropico 3-Lösung: Mission 13: Touristico
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