Dieser Donut bekommt den Polizisten bestimmt nicht gut.
Meterhohe Kampfroboter, die alles plätten. Das klingt nach Spaß. In Transformers - The Game steuert der Spieler außerirdische Roboter, die sich in Autos oder Helikopter verwandeln können. Autobots heißen die Guten, Decepticons die Bösen, spielbar sind beide. Beide Rassen machen auf der Suche nach einem Artefakt auf der Erde viel kaputt: die Autobots aus Versehen, die Decepticons mit Absicht.
Arcade-Rennspiel, Actionshooter, Prügelspiel - an Abwechslung mangelt es nicht - theoretisch. In der Praxis trübt die hakelige Steuerung den Spielspaß. An die detailarmen Texturen gewöhnt man sich ebenso wie an die manchmal unübersichtliche Kameraführung. Arcadespieler sind es auch gewohnt, gegen Gegnermassen anzukämpfen. Etwas mehr stört da schon die lächerliche Physik: wenn ich mit dem Auto bei 120 Sachen gegen einen tonnenschweren Panzer krache, erwarte ich nun mal nicht, dass dieser wie ein Gummiball herumhüpft. Die Mängel werden aber teilweise durch die satte Action und manch witzige Einfälle ausgeglichen, etwa wenn mein ohnehin schon haushoher Robo auf dem Dach einer Donutbude steht und einen riesigen Donut auf Gegner wirft. Häuser können erklettert, Busse gegen aufdringliche Gegner geschmettert und nahezu alles kann zerstört werden. Fans erleben Kurzweil, alle anderen sollten aber Reißaus vor den Robos nehmen.
