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Transformers: Kampf um Cybertron (PS3)

Release:
25.06.2010
Genre:
Action
Publisher:
Activision Blizzard

Transformers: Kampf um Cybertron - Test für PS3 und Xbox 360

17.07.2010 09:16 Uhr
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Neu
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Transformers: Kampf um Cybertron im TestKönnen die Entwickler von Das Bourne Komplott die populäre Transformers-Marke in Spielspaß transformieren? Sie können!

Achtung, liebe Leser! Bevor ihr angewidert diese Seiten überblättert, haltet bitte ein. Denn Activisions neues Transformers-Spiel hat nichts mit den Transformers-Filmen oder deren miesen Videospiel-Umsetzungen zu tun. Vielmehr ließ man den Entwicklern High Moon Studios viele Freiheiten dabei, ein ganz eigenes Spiel im Transformers-Universum zu erschaffen. Ohne Filmlizenz und daher ohne den Zeitdruck, zum Kinostart eines Streifens fertig sein zu müssen. Das Ergebnis ist ein durchweg solider Shooter mit toller Grafik, vielen Mehrspielermodi und leider auch einigen Macken. Und damit hat das kalifornische Entwicklerteam das beste Transformers-Spiel seit Jahren geschaffen.

Glänzende Karosserie
Transformers: Kampf um Cybertron im Test - Gigantisch - Der letzte Bosskampf der Decepticon-Kampagne ist wahrlich episch. Ihr müsst dabei den riesigen Omega Supreme fällen. Das ist nicht allzu kompliziert, beeindruckt aber dennoch. Transformers: Kampf um Cybertron im Test - Gigantisch - Der letzte Bosskampf der Decepticon-Kampagne ist wahrlich episch. Ihr müsst dabei den riesigen Omega Supreme fällen. Das ist nicht allzu kompliziert, beeindruckt aber dennoch. Die Solo-Kampagne beschäftigt euch etwa sieben Stunden und versetzt euch zunächst in die Rolle der Decepticons, die das energiereiche, aber gefährliche dunkle Energon im Kern von Cybertron freisetzen. In der zweiten Hälfte badet ihr die ganze Misere in der Rolle der Autobots wieder aus. Wer will, kann diese Kampagne auch zuerst beginnen. Außerdem könnt ihr nach jedem Kapitel zwischen den beiden Handlungssträngen wechseln. Die Story ist nicht allzu komplex und Ähnliches gilt für das Gameplay: Euch erwartet in der Regel geradlinige Ballerkost. Zu Beginn jeder Mission wählt ihr einen von drei Robotern. Diese unterscheiden sich in Bewaffnung und Spezialfähigkeiten. Das hat allerdings keinen allzu großen Einfluss auf das Spielgeschehen. Ihr ballert aus der Third-Person-Perspektive auf alles, was ihr seht.


Transformers: Kampf um Cybertron im Test - Großes Kaliber - Hier haben wir als Optimus Prime zunächst ein Geschütz bemannt, um fliegende Gegner aus der Luft zu holen. Dann haben wir es kurzerhand abmontiert, um es weiterzubenutzen. Das Ding teilt nämlich kräftig aus! Transformers: Kampf um Cybertron im Test - Großes Kaliber - Hier haben wir als Optimus Prime zunächst ein Geschütz bemannt, um fliegende Gegner aus der Luft zu holen. Dann haben wir es kurzerhand abmontiert, um es weiterzubenutzen. Das Ding teilt nämlich kräftig aus! Wenn ihr ab und an Deckung sucht, die richtigen Sekundärwaffen einsetzt und euch nicht flankieren lasst, dürftet ihr keine Probleme haben. Die Baller-Mechanik mag etwas simpel sein, langweilig ist das Spiel aber nicht. Dafür sind eure Aufträge zu abwechslungsreich. Immer wieder erwarten euch andere Gegner oder Herausforderungen: gewaltige Bosskämpfe, fliegende Angreifer, Geschütz-Einlagen, Elite-Gegner, Hüpfpassagen und simple Rätsel. Das sind zwar allesamt keine Genre-Revolutionen, doch damit unterhält Kampf um Cybertron durchweg prima.

Einige Rostflecken
Doch im Transformers-Land gibt es auch unschöne Stellen: Einige Dinge nervten uns immer wieder, während wir bösen Robotern den Metallhintern versohlten. Da wäre beispielsweise die Möglichkeit, sich jederzeit vom Robo in ein Fahrzeug zu verwandeln. Eine nette Idee, die leider kaum Vorteile bietet. Sie ist immer nur dann nützlich, wenn es vom Spiel konkret erwartet wird, etwa um lange Distanzen oder Abgründe zu überwinden. Die deutsche Synchro ist mies und auch die wirklich gute Grafik hat ihre Macken. Beispielsweise werden die Texturen in Zwischensequenzen erst zu spät nachgeladen und die detailverliebten Levels machen es euch schwer, wichtige Gegenstände und Gegner auszumachen. Doch am meisten stört die mangelnde KI – auf Freundes- und auch auf Gegnerseite. Eure Robo-Kameraden haben sichtliche Probleme, durch die Levels zu navigieren, und eure Widersacher reagieren kaum, wenn ihr sie unter Beschuss nehmt. Meist bleiben sie einfach stehen oder sie laufen sinnlos umher. Keiner dieser Mängel vermiest euch das Spiel vollends, eine Hit-Wertung ist damit jedoch nicht mehr drin.

Hohe Laufleistung
Nachdem ihr euch durch die Story-Missionen gespielt habt, wartet ein umfangreicher und unterhaltsamer Mehrspielermodus auf euch. Entweder ihr kämpft euch kooperativ im Dreier-Team durch die Story oder ihr wehrt in einem speziellen Koop-Modus gemeinsam immer neue Gegnerwellen ab. Oder aber ihr kämpft gegen andere Online-Spieler, steigt im Rang auf und stellt euch den Transformer eurer Wahl aus verschiedenen Klassen, Waffen, Fähigkeiten und Upgrades zusammen. Selbst Abschussserien-Belohnungen wie in Modern Warfare 2 gibt es. Das motiviert und unterhält prima. Mit Transformers: Kampf um Cybertron erwartet euch zwar kein Über-Spiel, dafür jedoch ehrliche und unterhaltsame Nonstop-Action. Unser innerer Zwölfjähriger ist damit hochzufrieden!

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
81 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
8/10
7/10
8/10
Tolle Grafik mit vielen Details. Der Robo-Planet Cybertron sieht klasse aus.
Das Transformations-Feature ist in vielen Situationen nutzlos und wirkt aufgesetzt.
Umfangreicher Mehrspielermodus mit Level-System und vielen freischaltbaren Upgrades.
Die deutschen Sprecher sind durch die Bank mittelmäßig bis enttäuschend.
Die Story ist komplett im Koop-Modus spielbar, was toll unterhält.
Die KI von Gegnern sowie Verbündeten ist leider nicht die hellste. Das nervt.
   
Sebastian Stange
Was für eine angenehme Überraschung. Bis ich die Testversion in die Redaktionskonsole einlegte, erwartete ich eigentlich nicht viel von Kampf um Cybertron. Ich rechnete mit Standardkost ohne große Höhepunkte, bekam aber ein optisch eindrucksvolles Actionfeuerwerk mit einem tollen Mehrspielerpart serviert. Das Teil ist zwar nicht das cleverste Spiel und letztendlich wurde mir spielerisch nix wirklich Neues geboten, aber dennoch hatte ich wirklich Spaß dabei, Roboter kaputtzuschießen und die miese Synchro zu belächeln. Das Spiel ist dabei schon ein wenig stumpf. Im Rahmen der simplen Story wird von einer Actionszene zur nächsten gewechselt, wo ihr dann wieder auf neue Gegner trefft. Nicht allzu kreativ, oder? Andererseits geht es hier um sprechende Roboter, die sich in Autos und Flugzeuge verwandeln können. Ganz ehrlich: Wer erwartet da bitte ernsthaft eine intelligente Story?
   
Print-Redakteur
Moderation
17.07.2010 09:16 Uhr
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