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  • Torment: Tides of Numenera - Wie bizarr die Spielwelt des Rollenspiels ist, zeigen wir euch anhand von 10 Beispielen.

    Torment: Tides of Numenera ist alles, nur nicht gewöhnlich: Setting, Charaktere, Spielwelt - alles wirkt bizarr, einzigartig und befremdlich zugleich. Quelle: PC Games

    Torment: Tides of Numenera ist ein Rollenspiel, das sich bewusst ganz abseits herkömmlicher Fantasy-Kost bewegt. In der laufenden Early-Access-Phase sind uns in der Beta-Version des Spiels schon haufenweise skurrile und bizarre Dinge untergekommen. Um euch zu verdeutlichen, was Tides of Numenera so ungewöhnlich macht, präsentieren wir euch 10 passende Beispiele.


    Schon das Szenario von Torment: Tides of Numenera ist alles, nur nicht gewöhnlich. Es spielt in der "Neunten Welt", einem Planeten im Sonnensystem, den wir heute noch als Erde bezeichnen. In Numenera ist das aber schon eine Milliarde Jahre her. In dieser Zeit stiegen acht große Zivilisationen auf und zerfielen wieder. Geblieben sind nur deren technischen Wunderwerke und ihre bizarren Schöpfungen. Die Bewohner der "Neunten Welt" stehen jedoch eher auf einer mittelalterlichen Entwicklungsstufe, verstehen Technik als Magie. Die Überreste der vergangenen Kulturen sind ihnen dabei manchmal nützlich - etwa, wenn es sich um fortgeschrittene Werkzeuge, Transport-, Waffen- und Verteidigungstechnologien handelt. Doch es existieren auch gefährliche Relikte wie beispielsweise außer Kontrolle geratene Nanobots, Alien-Kreaturen weit entfernter Sterne, tödliche Strahlung oder genetisch gealterte Monstrositäten. Torment: Tides of Numenera greift diesen Kodex der Pen&Paper-Vorlage Numenera an allen Ecken auf. Jeder Bildschirm der Spielwelt atmet förmlich diese bizarre Welt und ist gespickt mit allerlei fremdartig anmutenden Gebäuden, Objekten und Figuren. Eingängig ist das Ganze nicht, zum Teil sogar schon fast befremdlich abstoßend und doch auf seine ganz eigene Art gleichermaßen faszinierend. Wir stellen euch zehn bizarre Beispiele vor, die Numeneras spezielles Flair unterstreichen. Wir fragen uns da schon, was da im Entwicklerstudio geraucht oder an halluzinogenen Pilzen verdrückt wurde, um so eine Welt zu erschaffen ;-)

    "Skandalös! Ich bin das Wegwerfprodukt eines Gottes!"

          

    Euer Charakter landet unsanft in der Stadt Sagus Cliffs und verkörpert die abgelegte Hülle eines Unsterblichen. Euer Charakter landet unsanft in der Stadt Sagus Cliffs und verkörpert die abgelegte Hülle eines Unsterblichen. Quelle: PC Games Von wegen strahlender Held! Schon der Hintergrund eures Charakters in Tides of Numenera ist ungewöhnlich. Zu Beginn existiert ihr erst mal nur als wirres Erinnerungskonstrukt und müsst es erst mal schaffen, in euren Körper zu finden. Dabei stellt sich heraus, dass ihr als Hülle des so genannten wechselnden Gottes ("Changing God") gedient habt. Diese Figur in der "Neunten Welt" hat das Wissen erlangt, unsterblich zu werden, in dem es einfach Besitz von Lebewesen ergreift, deren Lebensessenz nutzt und sie dann am Ende verlässt und wegwirft, um in einem neuen Wirt weiterzuleben. Daher heißt eure Figur auch "Last Castoff", was so viel wie "der letzte Ableger" bedeutet.

    "Träum' ich? Ein Dorf auf'nem Walrücken - wtf?"

          

    Das Dorf auf dem Walrücken - nur eines von vielen bizarren Beispielen in der Welt von Torment: Tides of Numenera. Das Dorf auf dem Walrücken - nur eines von vielen bizarren Beispielen in der Welt von Torment: Tides of Numenera. Quelle: PC Games Das ist kein Witz! Während der lang inszenierten Charaktererschaffung konfrontiert euch Tides of Numenera mit einer absurd anmutenden Szene. Darin erscheint ein riesiger Wal, auf dessen Rücken sich ein befestigtes Dorf befindet. Die Bewohner leiden an einer tödlichen Krankheit und suchen Zuflucht in der Küstenstadt Sagus Cliffs, zu der ihr euch gerade hin begeben wollt. Die Stadt will mit dem kränkelnden Volk nichts zu tun haben und richtet Kanonen gegen die "Whale-Village-People". Wie ihr diesen Schlamassel löst, bleibt euch überlassen, da spoilern wir besser mal nix.

    "Nanu, ein Baum aus Alien-Händen?"

          

    Gruselig: Dieser 'Baum' besteht aus Alien-Händen. Gruselig: Dieser "Baum" besteht aus Alien-Händen. Quelle: PC Games Kurz nach eurer Ankunft in Sagus Cliffs erkundet ihr das erste Spielgebiet und entdeckt dabei ein seltsames Konstrukt. Wie als abstraktes Kunstwerk erschaffen, präsentiert sich euch eine Art "Baum", bestehend aus einer Vielzahl seltsamer Arme. Wer möchte, kann mit dem Objekt interagieren und versuchen, einen der Arme abzubrechen, um an einen Gegenstand zu gelangen. Solcherlei Skurrilitäten warten haufenweise auf euch in Torment: Tides of Numenera.

    "Bäh, was sind das denn für eklige Ohrstöpsel!"

          

    Ob diese Ohrstöpsel auch ordnungsgemäß desinfiziert wurden? Ob diese Ohrstöpsel auch ordnungsgemäß desinfiziert wurden? Quelle: PC Games Ein typisches PC-Rollenspiel lockt den Spieler natürlich immer gerne mit reichlicher Beute, dem "Loot". Davon gibt's auch in Torment: Tides of Numenera jede Menge. Bloß, so ganz "normal" ist das in den meisten Fällen nicht. Das war auch schon im geistigen Vorgänger Planescape: Torment der Fall. Wir denken da an Dinge wie die "Stinkende Schokolade", mit der man eine Giftwolke spucken konnte oder auch an diverse Augäpfel und Zähne für den schwebenden Schädel-Begleiter Morte. In Tides of Numenera stoßen wir beispielsweise schon sehr früh auf "Brood's Ears". Sobald man sich diese Ohrenstöpsel "reinkorkt", kann man plötzlich durch die Ohren eines anderen Wesens hören. Ob das nur eine nette Beschreibung für den Gegenstand ist oder wirklich funktioniert, konnten wir noch nicht ausprobieren. Ein bisschen eklig klingt das aber schon.

    Die Exekution mit der "Fleischschlange"

          

    Exekution in Torment: Tides of Numenera - das Opfer 'erstickt' an seinen fleischgewordenen Alpträumen. Exekution in Torment: Tides of Numenera - das Opfer "erstickt" an seinen fleischgewordenen Alpträumen. Quelle: PC Games Kaum im Marktviertel von Sagus Cliffs angekommen, entdecken wir eine Schar aufgeregter Zuschauer, die einer Exekution beiwohnen. In Torment: Tides of Numenera ist das aber nicht mit einem "Hack-die-Rübe-ab" oder einem Scheiterhaufen-Event getan. Nein, Numenera wäre nicht Numenera, wenn man auch hier nicht in die bizarre Trickkiste greifen würde - und das geht wie folgt: Man stellt den zum Tode Verurteilten auf und peinigt ihn mit Alpträumen. Dazu wird er mithilfe von Nanobots in einen halluzinogenen Zustand versetzt. Das, was der Verurteilte nun sieht und träumt, plaudert er dann lauthals heraus, in Form eines wachsenden Seils aus Fleisch, das sich Stück für Stück um ihn wickelt und ihm schließlich so das Leben nimmt. Der Bonus für die Zuschauer: Man glaubt, dass man bei dieser Form an das geheime Wissen der malträtierten Person gelangt, um es dann für sich nutzen zu können. Das sind doch mal schöne Zukunftsaussichten oder? Immerhin habt ihr die Möglichkeit im Spiel, die Exekution zu beeinflussen.

    Der "Verschlinger des Fehlerhaften"

          

    Kannibalismus in Torment: Tides of Numenera Kannibalismus in Torment: Tides of Numenera Quelle: PC Games Im Zuge der Exekution in Torment: Tides of Numenera treffen wir auf den "Devourer of Wrongs", eine Art Henkerfigur, die sich um den Exekutierten kümmert, wenn er verstorben ist. Um Begräbniskosten zu sparen, verspeist der "Devourer" den Toten einfach, denn das hat einen praktischen Grund, den er uns im Dialog erklärt. Da die Erinnerungen an seine Verbrechen im Fleisch des Toten verankert sind, erfährt man durch das kannibalistische Mahl die Details zu den Missetaten, und das sei ja wohl im Sinne der Gerechtigkeit. Nun ja, wenn er meint ...

    "Heute im Angebot, zerbrochene Träume für nur einen Euro, äh, Shin!"

          

    Heute schon eine Migräne gekauft? Heute schon eine Migräne gekauft? Quelle: PC Games Als Nächstes schauen wir uns mal auf dem Markt in Torment: Tides of Numenera um. Und tatsächlich, es gibt sie - Stände, an denen Marketender ihre Waren feil bieten. Doch auch hier setzen die Entwickler etwas ungewöhnliche Maßstäbe. Der erste Warenverkäufer ist eine Mischung aus Mensch und Insekt, der zweite preist lauthals Dinge wie zerbrochene Träume, Kopfschmerzen und Migräne in allen Größen und Schweren an. Da sind wir schon fast froh, dass das Handelsfeature in der Beta noch nicht implementiert ist, und man "nur" solche Dialoge zu Gesicht bekommt.

    "Wat issene Nychthemeron? Da stelle' mer uns mal janz dumm!"

          

    Nychthe... was? Nychthe... was? Quelle: PC Games Im weiteren Verlauf unseres Schlenderns über den Markt erblicken wir einen großen, durchsichtigen Tank. Darin befindlich, ein seltsam anmutendes Wesen, vielleicht ein Tintenfisch? Doch nein, weit gefehlt, so etwas Profanes gibt's in der Fauna der "Neunten Welt" natürlich nicht. Der Besitzer des Wesens, ein gewisser El-Jinto, klärt uns auf. So lernen wir, dass es sich bei der fremdartigen Kreatur um einen Nychthemeron handelt, einem biomechanischen Konstrukt, darauf spezialisiert, Mysterien und geheimes Wissen zu sammeln, insbesondere in Ruinen.

    Der Brunnen mit "Zungenfischen", aber ohne Wasser

          

    In diesen Brunnen möchten wir keine Glücksmünze reinwerfen. In diesen Brunnen möchten wir keine Glücksmünze reinwerfen. Quelle: PC Games Beim Abstecher ins Regierungsviertel von Sagus Cliffs machen wir am dortigen Brunnen halt. Doch anstelle von kühlendem Nass finden wir dort eine wabernde, violette Ansammlung kleiner, fischartiger Lebewesen vor. NPC Sangolin in der Nähe des Brunnens klärt uns auf und macht uns mit den Jalleys vertraut. Diese kleinen Schwarmlebewesen unterhalten sich in "tausenden toter Zungen". Damit gemeint sind ausgestorbene Sprachen. Jedes Mal, wenn eine Sprache ausstirbt, wird ein Jalley geboren, so sagen es die weisen Priester in Tides of Numenera.

    Totgeburten eines mechanischen Vorarbeiters

          

    Traurige Nebengeschichte Traurige Nebengeschichte Quelle: PC Games In einer tiefer liegenden Gießerei treffen wir auf roboterartige Konstrukte, Vorarbeiter genannt. Einer davon ist verkrüppelt und betrübt darüber, dass seine "Kinder" nicht am Leben sind. Wie sich herausstellt, war diese hochintelligente Maschine schlicht und einfach unglücklich und beschloss daher, anhand von Kalkulationen auf höchstem Niveau und mithilfe ihres Assistenten Tarnish aus nicht benötigten Beinteilen der Maschine quasi Nachkommen zu formen und ihnen Leben einzuhauchen. Das klappte nur leider nicht. Wie diese rührige Geschichte ausgeht, nun das liegt in der Hand des Spielers.

    Wir hoffen, euch haben diese Beispiele aus der faszinierenden, bizarren Spielwelt in Torment: Tides of Numenera gefallen. Was erhofft ihr euch von dem ungewöhnlichen Rollenspiel und was haltet ihr von dem ungewöhnlichen Setting? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

    "Game Over" nach 2 Minuten? Auch das geht in Torment (Video)

          
    02:32
    Torment: Tides of Numenera - Game Over nach 2,5 Minuten Early Access
  • Torment: Tides of Numenera

    Torment: Tides of Numenera

    Publisher
    Techland
    Developer
    inXile Entertainment (US)
    Release
    1. Quartal 2017

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Torment: Tides of Numenera
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Torment: Tides of Numenera ist ein Rollenspiel, das sich bewusst ganz abseits herkömmlicher Fantasy-Kost bewegt. In der laufenden Early-Access-Phase sind uns in der Beta-Version des Spiels schon haufenweise skurrile und bizarre Dinge untergekommen. Um euch zu verdeutlichen, was Tides of Numenera so ungewöhnlich macht, präsentieren wir euch 10 passende Beispiele.
http://www.videogameszone.de/Torment-Tides-of-Numenera-Spiel-39461/Specials/10-bizarre-Beispiele-aus-der-Beta-1184766/
29.01.2016
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2016/01/TidesOfNumenera_01-pc-games_b2teaser_169.jpg
torment,rollenspiel,planescape torment
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