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  • Lara kehrt zurück - Und diesmal bringt sie sogar Verstärkung mit!

    Hinter einer Ecke stürmt Lara aus ihrer Deckung hervor und schießt auf die Wachen. Hinter einer Ecke stürmt Lara aus ihrer Deckung hervor und schießt auf die Wachen. Ganz still ist es nie gewesen um die streitbare Archäologin mit der Traumfigur. Obwohl Lara Croft schon seit fast anderthalb Jahren nicht mehr auf ihrem angestammten Platz - der PlayStation - zu sehen war, schaffte sie es auch in der Zwischenzeit in aller Munde zu bleiben. Dafür sorgte allein schon der Film. Der fiel bei der Kritik zwar durch, dem Publikum machte das aber wenig aus, es strömte trotz allem in Massen in die Kinos. Jetzt will Lara auch in ihrem angestammten Terrain wieder Boden gutmachen. Erstmals finden ihre Abenteuer auf der PlayStation 2 statt. Im Herbst ist es so weit, mit Tomb Raider: The Angel of Darkness kommt der sechste Teil der Spielesaga auf den Markt. Viele Informationen gab es bisher ja nicht zu dem Titel, die Entwickler bei Core Design rückten nicht viel heraus. Doch von einem Besuch in deren Studios bei Nottingham konnten wir jetzt jede Menge exklusive Informationen und Material mitbringen.Die Entwickler setzen auch bei Laras neuem Abenteuer auf Bewährtes, mischen es aber mit einigen neuen Elementen. Revolutionär ist dabei sicherlich, dass Lara nicht alleine im Mittelpunkt des Interesses steht. Es gibt einen zweiten spielbaren Charakter: Kurtis Trent greift der Protagonistin unter die Arme. Das hat die diesmal auch nötig, wird ihr doch übel mitgespielt.
    Jemand muss Lara verleumdet haben, denn ohne dass sie etwas Böses getan hätte, ist auf einmal die Polizei hinter ihr her. Dabei hat es relativ harmlos angefangen. Ein Anruf von Werner von Croy, ihrem alten Mentor, reißt Lara aus ihrem Einsiedlerleben in ihrem Anwesen und führt sie nach Paris. Der alte Archäologe klang sehr verzweifelt bei seinem Hilferuf. Dazu scheint er auch allen Grund gehabt zu haben, die Ereignisse nehmen eine böse Wendung: Eines Morgens wacht Lara in einem Apartment auf. Die blutüberströmte Leiche von Croys liegt neben ihr, die Wände sind mit merkwürdigen Symbolen und Runen beschmiert. Dumm nur, dass Lara sich selber nicht mehr an die vorherige Nacht erinnern kann. Sie flieht durchs Fenster und macht sich dadurch natürlich verdächtig.
    Bald ist ihr nicht nur die Polizei auf den Fersen, sondern halb Frankreich. Alle halten sie für die Schuldige an einem grausamen Ritualmord. Auch der Spieler wird im Dunkeln gelassen. Was wirklich passiert ist, muss er im Verlauf des Spiels erst herausfinden. Dabei stößt er auf eine geheimnisvolle Organisation. Deren Chef, ein Mensch namens Eckhardt, hatte von Croy mit der Suche nach einem alten Bild beauftragt. Lara findet schnell heraus, dass es fünf davon gibt - die so genannten Obscura Gemälde. Wer alle besitzt hat Macht über die Nefline, eine mysteriöse Rasse übermenschlicher Wesen. Natürlich macht sich die Protagonistin auf, die Bilder vor Eckhardt zu finden. Das endet in Paris mit einem spektakulären Einbruch in den Louvre.
    Von dort aus geht es weiter nach Prag. Immer wieder begegnet Lara auf ihrer Suche einem merkwürdigen Charakter, der anscheinend ähnliche Ziele verfolgt: Kurtis Trent. Das nervige daran: Er ist ihr immer einen Schritt voraus. Schließlich raufen sich die beiden aber doch zusammen und beschließen, gemeinsame Sache zu machen. Von da an übernimmt der Spieler Kurtis in einem actionreichen Finale.
    Das traditionelle Tomb-Raider-Gameplay wurde dabei um einige Elemente erweitert. Lara kann wie immer springen und klettern, schießen, Schalter und Wege suchen. Auch hierbei gibt es schon neue Bewegungsmöglichkeiten. Wenn die Heldin etwa eine Leiter hinaufklettert, kann sie sich rückwärts fallen lassen und hängt dann an den Beinen kopfüber von den Sprossen. In dieser Position ist sie sogar fähig zu schießen wie im Actionfilm.
    Ganz neu sind die Rollenspiel-Elemente. Wenn der Spieler bestimmte Aktionen ausführt, verdient er sich Erfahrungspunkte. Die kann er dann auf fünf verschiedene Teile von Laras Körper verteilen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Gemeint sind natürlich Arme, Beine, Muskeln eben, die sich durch Training aufbauen. Je mehr Kraft sie dann in den Beinen hat, desto schneller rennt sie, desto höher springt sie. Als logische Konsequenz gibt es Bereiche, die sie erst betreten kann, wenn sie gewisse Fähigkeiten aufgebaut hat. So wird das Spiel viel weniger linear als die diversen Vorgänger: Wer vergisst seine Fähigkeiten zu verbessern, kann bestimmte Gegenden nicht betreten und muss eine andere Lösung finden. Spieler, die einfach nur durchrennen, ohne sich um versteckte Gebiete zu kümmern, sehen dann nur etwa 65% des ganzen Spiels.
    Die Handlung spielt sich bei The Angel of Darkness in drei Teilen ab: Paris, Prag und die Geschichte um Kurtis. Jeder dieser Teile wird dann auch vom Spielkonzept her unterschiedlich sein. Die erste Episode legt dabei mehr Wert auf Adventure als auf Action. Der Spieler soll hier herausfinden, was mit von Croy geschehen ist. Dazu kann er mit unbeteiligten Figuren reden. Der weitere Spielverlauf ergibt sich aus den Fragen, die er gestellt hat. So sind unterwegs Entscheidungen zu treffen, die den weiteren Verlauf des Spiels beeinflussen können.
    In Prag kommt dann wieder die traditionelle Tomb-Raider-Spielmechanik zum Tragen: eine gesunde Mischung aus Action, Rätseln und Geschicklichkeitseinlagen. Im dritten Teil macht sich bemerkbar, dass Kurtis ein vollkommen anderer Charakter ist als Lara. Er löst Probleme lieber mit Gewalt als mit Köpfchen. Diese Episode wird dann auch deutlich actionlastiger als alles, was man sonst von Tomb Raider kennt. Auch optisch haben die Programmierer das Spiel weiterentwickelt. Natürlich ist Tomb Raider den grafischen Möglichkeiten der PlayStation 2 angepasst und bietet hochauflösende Grafik in guter Qualität. Lara selbst ist nicht nur vom Outfit her modernisiert. Wurde sie früher noch aus 500 Polygonen zusammengesetzt, so sind es jetzt mehr als 5000, die ihren eindrucksvollen Körper formen. Dadurch bewegt sie sich flüssiger und organischer als in den fünf Vorgängern. Sonst ist Lara sich treu geblieben, nicht einmal der Filmfigur wurde sie angepasst.
    Die Umgebungen sind größer, weitläufiger und hübscher geworden. Die Atmosphäre ist dabei auf ein eher erwachsenes Publikum zugeschnitten. In Paris ist die Stimmung so wie Laras Stimmung: ziemlich düster. Es regnet die ganze Zeit, die Protagonistin treibt sich in engen, dunklen Gassen herum, der brutale Mord an von Croy liegt noch in der Luft. Mit dem grobkörnigen Filter, der aus Silent Hill 2 bekannt ist, soll so eine eher gruselige Horror-Atmosphäre aufkommen.

  • Tomb Raider: The Angel of Darkness
    Tomb Raider: The Angel of Darkness
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Core Design
    Release
    20.06.2003
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Tomb Raider: The Angel of Darkness
Lara kehrt zurück - Und diesmal bringt sie sogar Verstärkung mit!
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05.04.2002
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