play³ X3 N-ZONE PlayBlu XBG Games

Tomb Raider: Legend (PSP)

Release:
31.05.2006
Genre:
Action
Publisher:
Eidos

Tomb Raider: Legend

05.07.2006 15:00 Uhr
|
Neu
|

Die mobile Lara läuft leider nicht ganz so rund.

Bei diesem Rätsel sollen Steine auf den richtigen Platz gerollt werden. Bei diesem Rätsel sollen Steine auf den richtigen Platz gerollt werden. Bereits in Ausgabe 05/2006 der PLAYZONE konnten Sie den Test zur hervorragenden PS2-Version des nun schon siebten Teils der Tomb Raider-Serie lesen. Für die Fertigstellung der mobilen Variante des Spiels auf der PSP ließen sich die Entwickler ein kleines bisschen mehr Zeit - kein Wunder, schließlich werden der technisch etwas schwächeren PSP die gleichen Leistungen wie der PS2 abgerungen und das hat offensichtlich noch ein paar Extrastunden Entwicklungszeit gekostet. Wie angedeutet, enthält Tomb Raider: Legend für unterwegs also alle Features und Levels der Heimversion und wurde obendrein sogar mit ein paar Bonusinhalten wie der Schatzsuche (mit fiesem Zeitlimit) und dem Hauptsystem-Modus erweitert.

Zurück zu den Wurzeln

Tomb Raider: Legend Das neue Tomb Raider kehrt dem letzten Teil den Rücken und enthält keinerlei Schleicheinlagen oder Agentenschnickschnack. Gerade Fans der ersten Stunde dürften sich darüber freuen, dass Lara ihre alten Kletter- und Forscher-Talente wiederentdeckt und sogar mit neuen akrobatischen Moves ausgebaut hat. Wie von einer echten Archäologin gewohnt, verbringt Miss Croft ihre Zeit in Tomb Raider: Legends mit dem Durchsuchen antiker Tempel und geheimnisvoller Heiligtümer.

Auf der Suche nach einem uralten Artefakt reist sie rund um den Erdball - teilweise verschlägt es sie an Orte aus ihrer eigenen Vergangenheit, was die spannenden Zwischensequenzen in Spielgrafik belegen. Das umfangreiche Abenteuer führt den Spieler unter anderem nach Peru, Nepal oder Bolivien, wo knifflige Physikrätsel oder schwindelerregende Balance- und Sprungpassagen warten.

Mit Lara um die Welt

Tomb Raider: Legend Komischerweise führen Archäologen wie Indiana Jones oder in diesem Fall Lara Croft ein unheimlich aufregendes Leben voller Schusswechsel und Feindkontakt. Von dem Uniprofessor um die Ecke hört man niemals so spannende Geschichten rund um die Suche nach Altertümern ... sei's drum, schließlich handelt es sich hier um ein Spiel, das durch anständige Action-Einlagen den geneigten Käufer bei Laune halten soll.

Dieses Vorhaben ist auch durchaus gelungen, denn unsere propere Heldin gerät regelmäßig an unfreundliche Gesellen, die ihre Entdeckungsreisen kreuz und quer durch die Weltgeschichte mit Waffengewalt vereiteln wollen. Glücklicherweise ist Lara aber von vornherein mit zwei Pistolen ausgestattet und findet auf dem Weg durch das Spiel zahlreiche andere Verteidigungsmittel wie Gewehre oder Granaten. Außerdem darf die sportliche Amazone Fußtritte austeilen oder sich in einem stylischen Move vom Körper des Gegners abstoßen, um anschließend ballernd in einer coolen Zeitlupensequenz Richtung Boden zu schweben.

Gute Steuerung

Tomb Raider: Legend Die Steuerung orientiert sich an der PS2-Version und ermöglicht spektakuläre Akrobatik ohne großen Frust. Dabei stört selbst die Tatsache, dass ein zweiter Analog-Stick für die Kamera fehlt, nicht im Geringsten. Drücken Sie einfach auf die Viereck-Taste und schon können Sie sich mit dem PSP-Stick mühelos umschauen. Der Schwachpunkt des Spiels liegt eher im Bereich der Grafik-Performance: Manche Passagen ruckeln erbärmlich und sorgen deshalb für eine erhebliche Spielspaßminderung.

Die PSP scheint gerade in weitläufigen Arealen große Probleme mit der Berechnung der gesamten Szenerie inklusive ausgefeilter Physik zu haben. Wenn dann auch noch Gegner auftauchen, schaltet die schmucke Mobilkonsole einen Gang zurück, was zu einstelligen Frameraten führt. Mobil-Zockern können wir demnach nur eine Empfehlung für Tomb Raider: Legend aussprechen, wenn sie das Spiel auf keiner der gängigen Heimkonsolen besitzen.

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
74 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
8/10
8/10
-/10
Ordentliche Umsetzung der PS2-Version
Zusätzliche Bonus-Modi
Gut angepasste Steuerung
   
Uwe Hönig
tingelt durch die Welt.
Leider ist die Handheld-Version nicht ganz so gelungen, was hauptsächlich an der ruckligen Optik liegt. Dadurch verschlechtert sich situationsabhängig die ansonsten ordentliche Steuerung, denn eine niedrige Framerate erschwert präzise Lenkmanöver ungemein. Schöne Hintergründe, hübsche Lichteffekte und ein akkurates Physik-Modell fordern eben ihren Tribut.
   
Moderation
05.07.2006 15:00 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar