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  • Tom Clancy's Splinter Cell

    Der Countdown läuft, aber Fisher wird die Bombe früh genug erreichen. Der Countdown läuft, aber Fisher wird die Bombe früh genug erreichen. Only on Xbox hieß es, als Splinter Cell zu einem der ersten Kaufgründe für Microsofts Konsolenpremiere aufstieg. Der große Erfolg ließ Ubi Soft nicht lange fackeln und schon nach kurzer Zeit kündigte man den Titel auch für die weit verbreitete PS2 an. Eine gute Entscheidung, denn nicht jeder hat alle aktuellen Spielkonsolen zu Hause. Doch würde Ubi Soft wirklich in der Lage sein, das Spiel 1:1 umzusetzen? Wolfgang hat sich für uns dieser Thematik angenommen, während ich absolut unbelastet an die PS2-Version heranging.

    Hit-Man
    Sam Fisher ist ein cooler Typ. Ein knallharter Geheimagent der NSA mit einem Humor, der trockener ist, als eine Kehle nach der Wüstendurchquerung. Filmfreunde werden Fishers Deutsche Stimme sofort als die von Nicolas Cage identifizieren, sein Boss wird dafür leider von einem Sprecher des Fernsehsenders RTL gemimt, was die Briefings des Öfteren wie einen Programmhinweis klingen lässt. Das interessiert den Hauptdarsteller aber herzlich wenig, er hat wichtigere Dinge zu tun. Die Welt retten wäre gerade passend. Wie für Tom Clancy üblich (und derzeit durchaus nah an der Realität) halten Terroristen die Welt in Atem. Unsere amerikanischen Freunde sind natürlich die Einzigen, die das Problem lösen können, und das auf ihre gewohnt diplomatische Art und Weise ....

    Der Geist und die Dunkelheit
    Ganz ähnlich wie 47 (Hitman 2) steuern Sie den Protagonisten analog und schauen ihm dabei über die Schultern. Als Secret-Service-Ninja gilt es in erster Linie, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Fisher muss allerdings weniger verkleidet, sondern vielmehr ungesehen zu Werke ziehen. Etwaige Lichtquellen werden mit schallgedämpfter Pistole ausgeschossen, oft finden sich aber auch Lichtschalter. Da Ihre Widersacher weder blind noch taub sind, sollten Sie sich nicht nur möglichst unsichtbar machen, sondern auch überflüssige Geräusche tunlichst vermeiden. Besiegte Gegner können auch aus dem Grabe oder Tiefschlaf heraus noch zur Gefahr werden, wenn sie nicht ordnungsgemäß ins Dunkle geschleppt und versteckt wurden. Sind Sie erst einmal entdeckt, führt dies nicht selten zum Neustart des Abschnitts. Schusswechsel finden zwar statt, sollten aber generell nur als letzter Ausweg angesehen werden. In den meisten Missionen geht es darum, Informationen zu beschaffen, Anlagen zu sabotieren oder sogar bestimmte Personen zu entführen. Fisher beherrscht dazu eine beeindruckende Anzahl an Bewegungsmöglichkeiten. Intuitiv dirigiert man die Spielfigur schon nach kurzer Zeit sicher durch die Umgebung. Die informativen Bildschirmanzeigen halten Sie über alle wichtigen Daten auf dem Laufenden, eine frei schwenkbare Kamera sorgt für die nötige Übersicht. Leider lässt sich hier nur der Blick nach oben und unten invertieren - links und rechts können nicht vertauscht werden. Das ändert aber nichts an der ansonsten hervorragend gelösten Steuerung und durchdachten Belegung der Tasten. Im Gegensatz zu Eidos' Killer-Karriere wurden die Levels sehr linear gestaltet. Dadurch steht der Missionsablauf von vornherein fest und Kreativität im Bezug auf die Durchführung wird nicht benötigt. Dafür entfällt aber auch die aufwendige Vorbereitung. Musste man bei Hitman 2 noch kilometergroße Gebiete auf einer Karte genauestens studieren ist in Splinter Cell keine solche Übersicht notwendig und in den meisten Fällen auch gar nicht vorhanden. Sollte dann doch einmal ein Computer gefunden werden, der Fisher mit einer Karte ausstattet, erweist sich diese ohnehin sehr schnell als absolut unbrauchbar. Dafür bietet Splinter Cell eine ausreichend große Menge an Gimmicks und Spielereien, die das Agentenleben einfacher machen. Schlösser werden per Dietrich geknackt (was steuerungstechnisch originell umgesetzt wurde), kleine Haftkameras können Gegner anlocken und im richtigen Moment Gas ausströmen lassen. Eine winzige Glasfaserkamera lässt Bereiche hinter verschlossenen Türen sichtbar werden, Lichtverstärker und Wärmesichtgerät ermöglichen die Orientierung selbst in dunkelster Umgebung. Ab dem zweiten Drittel gibt man Ihnen noch eine größere Waffe mit auf den Weg, die Ihnen zumindest die Chance bietet, auch größere Gegneransammlungen aus dem Weg zu räumen.

  • Tom Clancy's Splinter Cell
    Tom Clancy's Splinter Cell
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    25.03.2003

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152061
Tom Clancy's Splinter Cell
Tom Clancy's Splinter Cell
http://www.videogameszone.de/Tom-Clancys-Splinter-Cell-Spiel-39217/Tests/Tom-Clancys-Splinter-Cell-152061/
02.04.2003
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2003/03/ACF1325.jpg
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