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  • Splinter Cell: Pandora Tomorrow

    Ohne Zugticket gibt’s nur die billigen Plätze! Ohne Zugticket gibt’s nur die billigen Plätze! Nach einjähriger Verschnaufpause schleicht Sam Fisher wieder durch die Dunkelheit ... Als vor knapp zwei Jahren der erste Teil von Splinter Cell (zuerst für die Xbox) erschien, revolutionierte er das Genre der Stealth-Action: In keinem anderen Spiel - noch nicht einmal in Konamis hoch gepriesenem Metal Gear Solid 2 - schlich man so intelligent durch die Dunkelheit und nutzte die Finsternis so geschickt zu seinen Gunsten aus wie in Ubisofts Agenten-Kracher. Jetzt erscheint endlich der zweite Teil der Serie mit dem schmucken Beinamen Pandora Tomorrow. Der raubeinige Third-Echelon-Agent Sam Fisher hat es dabei mit einer indonesischen Terroristengruppe zu tun. Deren Anführer ist der kaltblütige General Sadono, der ein wirklicher USA-Hasser ist und sich gegen die Politik aus dem Weißen Haus auflehnt. Mit vereinzelten Aufständen in Indonesien will er die Weltmacht USA ärgern - oder steckt doch noch mehr dahinter? Zugegeben, die Story von Pandora Tomorrow ist mit ihrer stellenweise unerträglichen Schwarz-Weiß-Malerei nicht jedermanns Sache, sie ist aber dennoch stets spannend und überrascht mit einigen unerwarteten Plotwendungen - typisch Tom Clancy.

    Schleichen ist die halbe Miete
    Am Spielprinzip von Splinter Cell hat sich natürlich auch beim zweiten Abenteuer nichts geändert. Der Spieler steuert den gelenkigen Sam Fisher aus der Third-Person-Perspektive durch die Levels und muss meistens versuchen, unentdeckt zu operieren. Gefährliche Schießduelle mit bewaffneten Feinden sollten möglichst vermieden werden. Auch der direkte Kontakt mit der leicht in Hysterie ausbrechenden Bevölkerung ist alles andere als förderlich. Um das zu schaffen, muss sich der Spieler stets an den dunklen Stellen der Levels aufhalten und helle, lichtdurchflutete Orte meiden. Der schon aus dem ersten Teil bekannte Lichtscanner am rechten unteren Bildschirmrand informiert Sie dabei ständig, in welchem Maße Sam für seine Umgebung wahrnehmbar ist. Ist der Balken auf der dunklen Seite, können ihn die Feinde selbst aus nächster Nähe nicht sehen, ist er dagegen auf der hellen Seite, entdecken sie ihn sogar aus weiter Entfernung. Nur wer quasi unsichtbar durch die Umgebung huscht und lautlos einen Feind nach dem anderen ausschaltet, wird bei Splinter Cell: Pandora Tomorrow Erfolg haben. Wie Sie die Gegner dabei zu behandeln haben, hängt von der jeweiligen Mission ab: Während Sie zum Beispiel in Jerusalem das Leben der örtlichen Polizisten unter allen Umständen schonen und einfach nur unsichtbar handeln müssen, dürfen Sie in Indonesien richtig rabiat vorgehen und sämtliche Feinde sofort ins Nirwana schicken.

    Pfeiffen will gelernt sein
    Obwohl die PlayStation-2-Version von Splinter Cell: Pandora Tomorrow im Vergleich zur Xbox-Version deutlich leichter ausfällt und viele wirklich fiese Stellen entschärft wurden, kann der Spieler nur dann die knackigen Vorgaben des Unentdecktbleibens erfüllen, wenn er stets taktisch vorgeht. Als Erstes sollte man deswegen immer die störenden Lampen und Lichter in den Räumen und Umgebungen ausschalten oder sie alternativ mit einem gezielten Schuss zerstören. Außerdem ist es oft lohnend, wenn man sich an die Wände anlehnt und im wahrsten Sinne des Wortes "ganz klein" macht. Zudem hat der Spagatsprung, der zwischen zwei Wänden ausgeführt wird, jetzt auch einen Sinn und ist nicht mehr nur ein netter Gag wie im ersten Teil: Mit ihm kann der Spieler nicht nur höher gelegene Stellen erreichen, sondern auch gekonnt Feinden aus dem Weg gehen. Wenn es jedoch keine Möglichkeit gibt, unbehelligt an einem Gegner vorbeizukommen, erweist es sich als vorteilhaft, den Feind in eine Falle zu locken und ihn zu überrumpeln. Neuerdings reicht ein einfaches Pfeifen (cooles Feature hierbei: es kann auch in das Mikrofon am Headset gepfiffen werden) aus und man hat die Aufmerksamkeit von anderen Personen erregen. Erst mal in Reichweite, kann man sie dann ziemlich einfach außer Gefecht setzen. Fans von coolen Gadgets à la James Bond dürfen natürlich auch wieder die Ablenkungs-systeme einsetzen oder Haftkameras installieren. Wie man die Feinde letztendlich besiegt, ist dem Spieler selbst überlassen.

  • Tom Clancy's Splinter Cell: Pandora Tomorrow
    Tom Clancy's Splinter Cell: Pandora Tomorrow
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    08.06.2004

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Tom Clancy's Splinter Cell: Pandora Tomorrow
Splinter Cell: Pandora Tomorrow
http://www.videogameszone.de/Tom-Clancys-Splinter-Cell-Pandora-Tomorrow-Spiel-39224/Tests/Splinter-Cell-Pandora-Tomorrow-323120/
25.06.2004
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2004/06/train.jpg
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