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  • Tom Clancy's Rainbow Six: Lockdown

    In Südafrika erlebt man die erste ernsthafte Geduldsprobe. In Südafrika erlebt man die erste ernsthafte Geduldsprobe. In der Vergangenheit stand Tom Clancy bereits des Öfteren mit seinem Namen Pate für harte und taktikdominierte Ego-Shooter - so auch bei Ubisofts neuestem Rainbow Six-Spross.
    Im Laufe der insgesamt 14 Missionen von Lockdown besucht der Spieler in der Rolle von Antiterror-Veteran Ding Chavez viele unterschiedliche Orte, etwa eine holländische Polizeistation, einen heruntergekommenen Straßenzug oder ein pompös eingerichtetes Parlamentsgebäude.

    In jeder der Locations auf Ubisofts neuer Sightseeingtour haben Sie die gleiche Mission: Terroristen bekämpfen. Nebenher müssen Sie viele unterschiedliche Aufgaben erledigen, bestimmte Bereiche sichern, Geiseln retten, Bomben entschärfen oder als Scharfschütze den Kollegen Rückendeckung geben. All diese Aufgaben sind an logischen Stellen in die Missionen eingebunden und wirken nur ganz selten aufgesetzt.

    Taktik ohne Zicken

    Das Hauptaugenmerk liegt bei Lockdown aber ganz klar darauf, den bösen Jungs auf die Finger zu klopfen. Der Spieler wird während der Einsätze von drei Kameraden unterstützt, die jederzeit Befehle (wahlweise auch über das Headset) ohne Murren und Mosern entgegennehmen. Diese variieren je nach Situation und wurden sogar durch mehrere Auswahlmöglichkeiten erweitert. So kann zum Beispiel ein Raum durch die geballte Waffen-Power des Trios gesäubert werden oder aber man erleichtert sich die Aktion im Vorfeld durch eine Blendgranate.

    Der taktische Anteil kommt durch die überwiegend gut funktionierende künstliche Intelligenz der Teammitglieder gut zur Geltung. Es kommt nur selten vor, dass Ihr Team Probleme hat, den richtigen Platz an einer Türe zu finden, um den Sturm eines Zimmers vorzubereiten, oder Ihnen plötzlich keine Gesellschaft mehr leistet, weil es an einer Stelle festhängt.

    Ihr Team ist aber keineswegs das einzige Hilfsmittel bei der Terrorbekämpfung. Der Herzschlagsensor zeigt Ihnen beispielsweise die Anzahl und den Standort von allen Personen hinter verschlossenen Türen an. Vor allem im späteren Spielverlauf ist das Infrarotsichtgerät ein weiteres nützliches Utensil, um beispielsweise Stolperdrähte an Türen auszumachen.

    Trotz all der hoch technisierten Spielzeuge, die Ding Chavez und seine Mannen dabei haben, hauchen Sie recht häufig Ihr Bildschirmleben aus. Das liegt zum einen daran, dass Ihr Team zwar häufig zahlenmäßig überlegen ist, es aber trotzdem nicht auf Anhieb schafft, den Feind auszuschalten. Der zweite Grund ist der Gegnerseite zuzuschreiben:

    Die Treffsicherheit der Terroristen ist oft geradezu übermenschlich hoch, was für viele frustrierende Situationen sorgt - und das obwohl die Gegner-KI an manchen Stellen alles andere als gut ist. Allzu häufig leiden die Bösewichter unter einem gewaltigen Aufmerksamkeitsdefizit und erstarren unter Beschuss nicht selten zur Salzsäule.

    Sehr vielfältig

    Der Mehrspieler-Part von Lockdown lässt hingegen keine Wünsche offen. Sie haben die Möglichkeit, an einer Konsole im Splitscreen-Modus zu zweit oder per System-Link auf Verbrecherjagd zu gehen. Besonders erwähnenswert ist der P.E.C.-Modus: Sie entscheiden sich für eine von vier Charakterklassen, die jeweils über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen.

    Der Commando ist mit seiner schweren Bewaffnung und Panzerung die wandelnde Festung und der Spec-Op hackt sich in allerlei Systeme und kümmert sich um weitere Technikspielereien des Gegners. Sanitäter und Ingenieur erklären sich von selbst. Der Clou am P.E.C.-Modus ist die Speicherung Ihrer Fortschritte in einer Online-Datenbank und das rollenspielähnliche Weiterentwickeln Ihres virtuellen Soldaten.

    Technische Routine

    Alle Einsatzorte wurden von den Entwicklern sehr routiniert und optisch ordentlich gestaltet. Der bei vielen Spielen in Mode gekommene Glow-Lichteffekt sorgt dabei für eine weiche Ausleuchtung der einzelnen Bereiche. Während der Gefechte lauscht man realistischen Waffengeräuschen und ordentlicher Sprachausgabe. Später kann man sich bei den Gesprächen innerhalb des Teams sogar ein Schmunzeln nicht verkneifen.

    Tom Clancy's Rainbow Six: Lockdown (XB)

    Spielspaß
    83 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Multiplayer
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Fazit
    Guter, Action-reicher Taktik-Shooter mit coolem Online-Modus, aber auch einigen KI-Schwächen.
  • Tom Clancy's Rainbow Six: Lockdown
    Tom Clancy's Rainbow Six: Lockdown
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    08.09.2005
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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421660
Tom Clancy's Rainbow Six: Lockdown
Tom Clancy's Rainbow Six: Lockdown
http://www.videogameszone.de/Tom-Clancys-Rainbow-Six-Lockdown-Spiel-39205/Tests/Tom-Clancys-Rainbow-Six-Lockdown-421660/
10.09.2005
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2005/11/XBZ1005TCSCLockd1.jpg
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