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  • Tom Clancy's Rainbow Six 3

    Der Alcatraz-Level ist der grafisch imposanteste Einsatzort. Der Alcatraz-Level ist der grafisch imposanteste Einsatzort. Noch bevor der zweite Teil von Splinter Cell auf der PlayStation 2 erscheint, bedient Ubisoft die Spieler mit einem weiteren Titel aus der Tom-Clancy-Reihe. Bei Rainbow Six 3 handelt es sich um einen äußerst realistischen Ego-Shooter, bei dem der Spieler Ding Chavez, den Anführer einer weltweit operierenden Anti-Terror-Truppe, steuert. Ziel ist es, mit seiner vierköpfigen Einsatztruppe in 15 abwechslungsreichen Missionen einer mysteriösen Terrorgruppe das Handwerk zu legen.

    Realismus pur
    Die Missionen bei Rainbow Six 3 sind so aufgebaut, dass Sie zusammen mit Ihren Teammitgliedern verschiedene Einrichtungen infiltrieren, die Terroristen ausschalten und letztendlich einzelne Geiseln retten oder Bomben entschärfen. Genau wie beim bekannten Kollegen Splinter Cell legen die Entwickler dabei viel Wert auf Realismus. Einfach rücksichtslos durch die Einsatzgebiete rennen und wild auf Feinde schießen, ist keine gute Idee, da man sonst sehr schnell im Kugelhagel der Gegner endet. Vielmehr müssen Sie langsam und vor allem taktisch vorgehen: Nur wenn Sie kontrolliert Raum für Raum einnehmen und Ihre Truppe geschickt in Stellung bringen, werden Sie Erfolg haben. Für diesen Zweck können Sie Ihren Teammitgliedern knapp 90 verschiedene Befehle erteilen, alleine 16 davon sind für das Eindringen in verschlossene Räume bestimmt. Verteilt werden die Kommandos entweder per Controller oder über das optionalen Headset. Obwohl die deutsche Sprachsteuerung technisch sehr gut funktioniert, ist sie nicht immer die optimale Lösung: Im Vergleich zum Befehligen per Controller dauert es teilweise einfach zu lange, bis man seinem Team die entsprechenden Instruktionen gegeben hat. Bis man beispielsweise ein "Öffnen, Blend und Sichern auf Zulu" über die Lippen bringt, vergeht relativ viel Zeit. Kürzere Befehle wären hier sicherlich sinnvoll gewesen.

    Schlaue Kollegen - Gewifte Feinde
    Damit das realistische und teambasierte Spielprinzip bei Rainbow Six 3 funktioniert, müssen die computergesteuerten Teammitglieder natürlich über eine angemessene künstliche Intelligenz verfügen. Hier haben die Programmierer ganze Arbeit geleistet: Ihre Kollegen laufen zielstrebig und taktisch gut trainiert durch die Räume, suchen sich selbstständig die besten Deckungen aus und sichern anschließend professionell ihre zugeteilten Bereiche ab. Doch nicht nur die eigenen Leute verhalten sich schlau, auch die Gegner sind durchaus intelligent: Sobald es zu Feuergefechten kommt, suchen die Bösewichte stets Schutz hinter nahe liegenden Objekten wie Tischen, Säulen und Fässern. Und es sieht ungemein cool aus, wenn die Ganoven anschließend aus ihrer Deckung heraus einhändig mit ihrer Waffe in den Raum schießen und alles treffen - nur nicht Sie und Ihr Einsatzteam!

    Playstation-2-Exklusiv
    Das sehr abwechslungsreiche Leveldesign ist ebenfalls gelungen. Neben eher traditionellen Einsatzorten, wie zum Beispiel einer ausrangierten Ölraffinerie oder einem besetzten Firmengebäude, gibt es auch einige exotische Schauplätze (z. B. das Ex-Gefängnis Alcatraz), die viel Atmosphäre vermitteln. Der PlayStation-2-Version spendierte man außerdem einen neuen Exklusiv-Level, der in der älteren Xbox-Version nicht vorhanden war. Wer also im idyllischen Trieste in Italien einen Einsatz erleben möchte, muss unbedingt zur Version für die Sony-Konsole greifen. Einzig das ab und an auftretende Trial&Error-Prinzip in den Maps ist zu kritisieren: An einigen Stellen kann es durchaus passieren, dass Sie und Ihr Team große Verluste hinnehmen müssen oder gleich komplett sterben, nur weil Sie einen Raum von der falschen Seite betreten oder Ihre Kollegen in eine bestimmte Ecke kommandieren.

    Was sich noch geändert hat
    Einen weiteren Vorteil gegenüber der Xbox-Version stellt der neu gestaltete Splitscreen-Modus dar. Neben der tadellosen Online-Unterstützung für maximal sechs Mitspieler sind so auch Kooperationseinsätze mit einem Freund vor dem heimischen TV möglich. Auch wenn bei der Grafik erwartungsgemäß Abstriche gemacht werden mussten, sieht Rainbow Six 3 für PlayStation-2-Verhältnisse sehr gut aus. Die Umgebungen sind allesamt detailliert dargestellt und die Charaktere bewegen sich realistisch animiert über den Bildschirm. Die Licht- und Raucheffekte gehören dabei mit zum Besten, was die Konsole zu bieten hat. Die stellenweise sehr stark schwankende Framerate ist dagegen ärgerlich. Gerade bei einem Ego-Shooter, bei dem genaues Zielen unabdingbar ist, stören die regelmäßigen Ruckler ungemein.

    Tom Clancy's Rainbow Six 3 (PS2)

    Spielspaß
    86 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    9/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Tom Clancy's Rainbow Six 3
    Tom Clancy's Rainbow Six 3
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft
    Release
    11.2003
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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311540
Tom Clancy's Rainbow Six 3
Tom Clancy's Rainbow Six 3
http://www.videogameszone.de/Tom-Clancys-Rainbow-Six-3-Spiel-39201/Tests/Tom-Clancys-Rainbow-Six-3-311540/
10.05.2004
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2004/05/alcatraz.jpg
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