Tom Clancy's Rainbow Six 3
Auch die Gegner sind schlau und suchen Deckung.
Das geht besser
Technisch liegt der Titel weit hinter dem, was der GameCube zu leisten imstande ist. Die
Framerate ist sehr instabil und schwankt zwischen flüssig - überwiegend in kleinen geschlossenen Räumen - und starken Ruckeleinlagen, die das Zielen immens erschweren. Im Vergleich zur Xbox- und PS2-Version wurden die Umgebungen stark verkleinert und man beginnt oft an Stellen, die in den anderen Versionen erst nach einiger Spielzeit erreicht werden. Die Levels machen mit ihren teilweise matschigen Texturen und der unspektakulären Architektur einen durchschnittlichen Eindruck. Aus diesem Grund ist es unverständlich, warum die Levels in zwei Etappen geladen werden. Das allein wäre ja noch nicht schlimm, wenn man nicht geschlagene 40 Sekunden warten müsste, bis es weitergeht. Allerdings sind die vielen Licht- und Raucheffekte sehr gut gelungen. Akustisch gibt es keinen Grund zum Meckern. Die Funksprüche sorgen zusammen mit dem überragenden, orchestralen Soundtrack für eine tolle Atmosphäre. Wer Lust dazu verspüren sollte, seinen Kumpels Befehle zu geben, kann dies im Zweispieler-Modus tun. In den zwei Spiel-Varianten hat man entweder die Möglichkeit, einen Level von allen Terroristen zu säubern, was sich treffenderweise "Terroristenjagd" nennt, oder man spielt die Mission mit der Aufgabenstellung des Einzelspieler-Modus.
Trotzdem einen Blick wert
An und für sich macht das gemeinsame Lösen der Missionen schon Spaß. Allerdings bewegt sich im Splitscreen-Modus die Framerate am Rande der Unspielbarkeit. Wer die Wahl zwischen allen drei Konsolenversionen hat, sollte sich auf jeden Fall für die Xbox-Variante entscheiden, da diese über eine starke Technik, das Headset und einen Online-Modus verfügt, der bei der GameCube-Fassung nicht vorhanden ist. Insgesamt ist Tom Clancy's Rainbow Six 3 ein guter Taktik-Shooter, der durchaus in der Lage ist, den Spieler für knapp zehn Stunden an den Controller zu fesseln.