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  • Tom Clancy's EndWar

    Ubisofts Echtzeit-Revolution Tom Clancy's EndWar mit dem Spiel der Könige zu vergleichen, ist durchaus passend. Genau wie beim Schach gibt es in EndWar nur wenige Einheitentypen, die alle ganz bestimmte Eigenschaften besitzen. Dass die Konzentration auf das Nötigste aber trotzdem taktische Tiefe bietet und vor allem Spaß macht, davon konnte sich das OXM vor Ort bei Ubisoft in Paris ein eigenes Bild machen. Die beiden hauptverantwortlichen Entwickler, Creative Director ­Michael de Plater und Editorial Director ­Julian Gerighty stellten dort ihr Baby höchstpersönlich vor.

    Geschichte à la Clancy
    Warum wurde die Menschheit seit mehr als 60 Jahren von einem weiteren Weltkrieg verschont? Für den Australier de Plater ist dies hauptsächlich auf die nukleare Abschreckung durch die Vereinigten Staaten von Amerika und Russland zurückzuführen. "Daher entschieden wir uns als Teil der Hintergrundgeschichte von EndWar für einen Raketenabwehrschirm, der jede abgefeuerte Interkontinentalrakete schon beim Start zerstören würde", so de Plater. Die Situation im Spiel erinnere an die Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg, ergänzt Gerighty. Auch damals glaubten viele Menschen, die Zeit der großen Konflikte sei endgültig vorbei.
    Tom Clancy's EndWar
    Doch stünde nicht Tom Clancy im Spieltitel, wenn es nicht irgendwo auf der Welt krachen würde. Genau dies geschieht auch, und zwar im Nahen Osten. Der große Ölhahn versiegt und Russland mausert sich zur wichtigsten Ölnation. Gleichzeitig entsteht ein weltweites Wettrüsten, bis sich die angestauten Aggressionen aller Machthaber - wie zur Zeit des Ersten Weltkrieges - in einem globalen Konflikt entladen. Der dritte Weltkrieg bricht aus. EndWar beginnt.

    Irgendwie anders
    Wer EndWar zum ersten Mal spielt, muss sich umgewöhnen. Echtzeit-Strategiespiel? Das bedeutet doch Kamera-Ansicht von oben, totale Übersicht, viele Einheiten und häufig auch Basisbau. EndWar bietet nur wenige Einheiten, keinen Basisbau und eine Kamerasicht aus der Ego-Perspektive der eigenen Einheiten (um die man die Kamera aber auch frei drehen kann).

    Beispiel gefällig? In einem Mehrspieler-Skirmish-Gefecht gegen einen Journalisten-Kollegen aus Schweden schießt der Nordmann doch tatsächlich den oxmenischen Kampfhelikopter-Verband ab. Während unsere Helis also um die eigene Achse taumelnd gen Boden segeln, dreht sich unsere Ansicht mit. Weil uns davon schlecht wird, sprechen wir die Worte "unit two, camera" (Einheit zwei, Kamera) in das Headset, schließlich ist das Spiel fast komplett per Spracheingabe steuerbar (die europäische Version wird neben Deutsch und Englisch noch Italienisch, Spanisch und Französisch unterstützen).

    Noch während die Befehlskette auf dem Bildschirm zur Kontrolle angezeigt wird, springt die Kamera zu unserer leichten Infanterie. Dass es sich in diesem Fall um Einheit zwei handelt, erkennt man am unteren Bildschirmrand, an dem die eigenen Einheiten (maximal zwölf) aufgereiht sind. Als wir "unit two, secure, foxtrot" sprechen, machen sich unsere Jungs augenblicklich auf den Weg in Richtung des strategischen Punktes F (wie Foxtrot), um diesen einzunehmen.

    Diese Schlacht findet vor historischer Kulisse im spanischen La Mancha statt. Diese Schlacht findet vor historischer Kulisse im spanischen La Mancha statt. Das Einnehmen strategischer Punkte ist ein zentraler Bestandteil des Spiels. Je mehr ihr besitzt, umso mehr Ersatztruppen könnt ihr bei Verlusten nachordern. Außerdem lassen sich nur dort Einheiten-Upgrades durchführen (siehe: "Stein-Papier-Schere: Die Einheiten aus Tom Clancy's EndWar" auf den folgenden Seiten.) Sobald ihr mindestens drei strategische Punkte besitzt, tretet ihr automatisch in den EndWar-Modus ein. Dann werden die großen Kaliber aufgefahren und besonders durchschlagskräftige Massenvernichtungswaffen wie beispielsweise taktische Atomraketen oder ein Schuss aus der orbitalen Laserkanone stehen zur Verfügung.

    Sichtkontakt
    Zurück zur Partie. Dummerweise hat es auch der junge Schwede auf Foxtrot abgesehen. Als unsere Soldaten den ersten Feindkontakt, ein Panzer-Platoon, ausmachen, sehen wir unseren Widersacher auf der Minikarte als rotes Dreieck. Es gilt das Line-of-Sight-Prinzip. Nur wenn einer der eigenen Leute einen Feind sieht, können weitere Einheiten angreifen. Wir lösen das Problem, indem wir "unit, all gunships, attack, hostile one" (Einheit, Alle Kampfhelikopter, angreifen, Feind eins) in das Mikrofon sprechen, worauf automatisch alle verfügbaren Kampfhelikopter-Verbände vereint den Feind angreifen.
    Neben Washington D.C., wie hier zu sehen, werden Paris und Moskau durch typische Bauwerke erkennbar sein.
Neben Washington D.C., wie hier zu sehen, werden Paris und Moskau durch typische Bauwerke erkennbar sein.
    Eine Anmerkung noch zur Sprachsteuerung. Diese funktionierte bei uns fast immer problemlos. In unserem Fall wurde in der englischen Version der Befehl "supply" noch ab und zu mit dem Befehl "attack" verwechselt. Auch sollte man "Ähs" weglassen sowie Worte, die nicht in der Wortliste stehen. Sonst sind Missverständnisse programmiert. Unser Test, die alternative Steuerung mit dem Steuer­pad durchzuführen, verlief übrigens eindeutig zugunsten der Spracheingabe: Für die Worte ­"supply, gunship" (Bereitstellung, Kampfhelikopter) benötigten wir zwei Sekunden. Denselben Befehl über das Pad zu geben, dauerte fast zehn Sekunden.

    Ein weiterer Punkt verdient Respekt. An lauter Umgebung, in der mehrere Spieler gleichzeitig irgendwelche EndWar-Befehle plärren, stört sich das Programm herzlich wenig. Auch unser schwedischer Widersacher störte sich ganz und gar nicht an unserem zähen Überlebenskampf. Die Truppen des OXM verloren glorreich nach Punkten, da der Punktezähler abgelaufen war. Der Wikinger besaß dauerhaft mehr strategische Punkte als wir. Na ja, immer noch besser als eine totale Niederlage.

  • Tom Clancy's EndWar
    Tom Clancy's EndWar
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    06.11.2008
    Leserwertung
     
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647014
Tom Clancy's EndWar
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http://www.videogameszone.de/Tom-Clancys-EndWar-Spiel-39207/News/Tom-Clancys-EndWar-647014/
11.06.2008
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