Die Vorschau zu Tom Clancy"s EndWar für DS
GESCHMACKSFRAGE Die Sequenzen sehen nett aus, auch wenn man den liebevollen Comic-Look der Kartenansicht vermisst. (BILD: Funatics)
GEKLONT?
Der größte Unterschied zum Gameplay der Nintendo-Reihe liegt darin, dass eure Züge in zwei und nicht nur in einer Phase stattfinden. Klingt kompliziert? Ist es auch - für etwa die ersten zehn Minuten. Sobald man sich aber an das Prinzip, sich abwechselnd zu bewegen und in der nächsten Runde Aktionen wie Angreifen, Bauen und Reparieren auszuführen, gewöhnt hat, übt Tom Clancy's EndWar seinen vollen Reiz aus. Eure Einheiten, der Umgang damit und sämtliche Regeln des Gameplays werden euch im Rahmen eines vorbildlichen Tutorials erklärt. Im direkten Vergleich zum Genreprimus fallen weitere Unterschiede beim Gameplay auf: Das Spielfeld ist nicht in Quadrate, sondern Sechsecke unterteilt.
NOCH FRAGEN? Auf dem oberen Screen erfahrt ihr alles über die Einheiten. (BILD: Funatics)
Neben Erfahrung und Untergrund spielt in EndWar zusätzlich die Position der Einheit eine Rolle. Umzingelt ihr beispielsweise eure Gegner, erhöht dies die Angriffs- und Abwehrwerte der un-mittelbar nebeneinander stehenden Einheiten. Außerdem wirkt sich dies noch auf die Bewegungsreichweite der Trupps aus. All dies und weitere Faktoren beeinflussen das Bewegen und Angreifen. Der Zufall hingegen spielt dabei keine Rolle, wie Creative Director Lothar Schmitt betonte.
ZWECKMÄSSIG Genretypisch wird mehr Wert auf Übersichtlichkeit als auf Effekte gelegt. Und trotzdem sieht EndWar gut aus. (BILD: Funatics)
SCHICK, LIEBEVOLL UND UMFANGREICH
Auch technisch macht Tom Clancy's Endwar einen sehr guten Eindruck - selbst wenn es genretypisch keine spektakulären 3D-Effekte und Bombast-Optik bietet. Stattdessen sind die Schauplätze und Einheiten sehr liebevoll inszeniert, was sich vor allem in den Details zeigt: In den Städten stoßt ihr auf Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm in Paris oder das Brandenburger Tor in Berlin. Der Grafikstil ist in feinstem 2D gehalten, mit einem Hauch Comic-Look angereichert, er bietet eine Menge Charme und wirkt dabei nicht ganz so kindlich, knuffig und asiatisch wie Nintendos Advance Wars. Auch akustisch lässt sich das Funatics-Studio nicht lumpen: Marschierende Einheiten, Schüsse und Kanonenfeuer sowie die Musik klingen sehr hochwertig. Gesteuert wird per Stylus oder Steuerkreuz - das ist eurer Vorliebe überlassen. Die beiden Screens des DS werden vorbildlich genutzt, sodass ihr stets die perfekte Übersicht über das Geschehen sowie die Werte eurer Einheiten habt. Während ihr am Zuge seid, könnt ihr die meisten gegnerischen Züge auf dem oberen Bildschirm beobachten und so grob die Taktik des Feindes erahnen.
Zu guter Letzt noch ein paar weitere Infos: Tom Clany's EndWar auf dem DS bietet einen Mehrspieler-Modus, Auszeichnungen, Nebenmissionen in der Kampagne sowie einen umfangreichen und dennoch sehr leicht bedienbaren Editor. Darin könnt ihr die Bedingungen (wie bei einigen Missionen in der Kampagne) festlegen, in etwa eine begrenzte Anzahl von Zügen oder ein Zeitlimit. Insgesamt hat Tom Clancy's EndWar bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen und noch keine Schwächen offenbart.
Leider ist in der aktuelen N-Zone kein testbericht.
hab immer meine schwester gezwungen mit mir alle levels durchzuspielen: sie hats gehasst
auf dem pc gibts ja gott sei dank mehr rundenstrategie (heroes of might and magic, civ,shattered union,...)
auf dem…