The Witcher 2: Assassins of Kings im Test für Xbox 360: Wir haben das Konsolen-Debüt des Hexers Geralt in The Witcher 2 für euch unter die Lupe genommen und dürfen festhalten: The Witcher 2 macht auf der Microsoft-Konsole eine richtig gute Figur. Steuerung und Grafik wurden gut an die Xbox 360 angepasst. Einzig der Einstieg für Neulinge gestaltet sich etwas kompliziert. Mehr zu The Witcher 2 erfahrt ihr in diesem Review.
Das hat uns an The Witcher 2: Assassins of Kings nicht so gut gefallen
Problematische Zielerfassung und Menü-Übersicht
Die etwas problematische Zielerfassung kann den Kampf gegen mehrere Feinde zur Geduldsprobe machen. Was allerdings wirklich nerven kann, ist die ungenaue Erfassung von Beute. Wollt ihr etwas aufheben, dreht ihr die Kamera und eure Spielfigur oft mehrmals hin und her, bis ihr die Gegenstände endlich aufnehmen könnt. Auch dass ihr immer gleich alles mitnehmen müsst, was sich in Behältnissen befindet, ist etwas unschön gelöst. In eurem Inventar müsst ihr euch durch das etwas unübersichtliche Menü wühlen. Denn Gegenstände werden zwar nach Kategorien eingeteilt, aber innerhalb dieser nicht noch einmal geordnet. Das führt vor allem bei Handwerksgegenständen oder Alchemiezutaten zur Unübersichtlichkeit.
Schwerer Einstieg für Neulinge
Um die Geschichte in The Witcher 2: Assassins von Kings richtig zu verstehen, solltet ihr eigentlich auch den ersten Teil gespielt haben. Allerdings ist dieser PC- exklusiv. Auf der Homepage von Namco Bandai könnt ihr euch allerdings eine Zusammenfassung der Ereignisse des ersten Teils von The Witcher in Videoform ansehen. Das solltet ihr auch tun. Zwar fehlt Witcher-Neulingen im Anschluss immer noch die Bindung zu Nebencharakteren und auch der Einstieg in die Geschichte und die Welt von The Witcher 2 fällt nicht leicht. Allerdings machen der tolle Auftakt, die großartige Grafik und die düstere Atmosphäre diese beiden Schwachpunkte schnell wett.
