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    The Surge Vorschau: Science-Fiction-Rollenspiel mit Dead Space-Einschlag [Update mit Video]

    Nach Lords of the Fallen arbeitet Deck 13 mit The Surge an einem neuen Action-Rollenspiel mit einem kompromisslosen Schwierigkeitsgrad. Anstelle einer düsteren Fantasy-Welt erkunden wir jedoch Labore und Fabrikgelände eines dystopischen Sci-Fi-Universums. Inspirationen holte sich die Entwickler dabei wohl auch von der Dead Space-Reihe. Denn in The Surge ist das Abtrennen von Gliedmaßen Überlebensgrundlage, wie wir auf einem Vorschau-Event in Paris gelernt haben.

    Mit dem Action-Rollenspiel Lords of the Fallen gelang Deck 13 ein veritabler Erfolg. Das aus einer deutsch-polnischen Co-Produktion entstandene Action-Rollenspiel ging als qualitativ gute Kopie von Dark Souls durch, konnte jedoch aus dem übergroßen Schatten des Vorbilds mangels eigener Ideen nicht heraustreten. Und weil eine offizielle Fortsetzung aufgrund der geplatzten Partnerschaft mit Lizenzinhaber CI Games keine Option darstellt, werkelt das Frankfurter Entwicklerstudio mit The Surge derzeit an einer komplett neuen RPG-Marke. Dass das Team die dadurch gewonnenen kreativen Freiheiten sinnvoll nutzt, konnten wir im Rahmen einer Gameplay-Präsentation in Paris erleben. The Surge wird ein ähnlicher Rollenspielbrocken wie Lords of the Fallen, wirkt dank erweiterter Spielmechaniken und einem gänzlich neuen Szenario erfrischend.

    The Surge Vorschau - Sci-Fi-Szenario mit aktueller Brisanz

          

    Fabriken in einer möglichen Zukunft: In The Surge erkunden wir einen High-Tech-Industriekomplex, indem irgendeine Katastrophe stattgefunden hat. Einige Areale hat sich die Natur zurückerobert. Fabriken in einer möglichen Zukunft: In The Surge erkunden wir einen High-Tech-Industriekomplex, indem irgendeine Katastrophe stattgefunden hat. Einige Areale hat sich die Natur zurückerobert. Quelle: Deck 13 Der augenscheinlich größte Unterschied ist beim Setting auszumachen: The Surge ist in der dystopischen Zukunft angesiedelt, in der Menschen aufgrund fortgeschrittener Automatisierung der Arbeitswelt weitgehend überflüssig geworden sind - ein Sorge, über die sich Ökonomen und Zukunftsforscher in der heutigen Zeit übrigens tatsächlich den Kopf zerbrechen! Wer überhaupt noch eine Chance auf Arbeit und damit Einkommen haben möchte, muss in der von Deck 13 konzipierten Welt seine Produktivität durch kybernetische Implantate steigern.

    Zu dieser Sorte Mensch gehört der Protagonist in The Surge. Mit einem Exo-Skelettanzug ausgeschattet, schuftet der einfache Arbeiter tagtäglich in einer High-Tech-Fabrik, bis eine Katastrophe hereinbricht und sich alle anderen Mitarbeiter in blutrünstigen Wesen verwandeln. Was sich genau abgespielt hat, erfahren wir hauptsächlich durch Gespräche mit Überlebenden und via Funkübertragungen. Zwischensequenzen und andere filmische Elemente, die das Spiel in irgendeiner Form pausieren, soll es in The Surge nicht geben.

    The Surge Vorschau - Taktische Zerstückelungen

          

    Gab die Präsentation vergleichsweise wenig Einblicke in die Story, sah es bei den Kämpfen gänzlich anders aus. Diese bilden schon wie beim geistigen Vorgänger Lords of the Fallen das Herzstück des Spiels sind dementsprechend fordernd. Tode führen etwa unwiderruflich zum Verlust von Erfahrungspunkten, sollten wir auf dem Weg zu unserer Leiche nochmal das Zeitlich segnen und Gegner respawnen im Fall unseres Ablebens wieder. Auch das Bonussystem für gesammelte Erfahrungspunkte, die wir nicht im Speicherpunkt sicher deponieren, kehrt zurück.

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    The Surge: Vorschau-Video zum Action-RPG

    Soweit alles bekannt. Die Entwickler haben das wuchtige Kampfsystem aber um einige Nuancen erweitert und ließen sich dabei augenscheinlich von Dead Space inspirieren. Wie in der Horror-Reihe ist es auch in The Surge möglich, einzelne Körperteile der Gegner in Echtzeit anzuvisieren und schlussendlich mit einem Finishing Move abzutrennen. Das hat gleich zwei Vorteile: Zum ist es effektiver gegen Schwachstellen vorzugehen. In der Demo sahen wir etwa einen Feindtyp, der lediglich am rechten Bein ungepanzert war. Darauf konzentrierte Attacken richteten wesentlich größeren Schaden an.

    Schnipp, schnapp, Bein ab: Wenn wir Körperteile der Gegner methodisch abtrennen, dürfen wir diese in unseren Exo-Anzug einbauen und erhalten dadurch Boni. Schnipp, schnapp, Bein ab: Wenn wir Körperteile der Gegner methodisch abtrennen, dürfen wir diese in unseren Exo-Anzug einbauen und erhalten dadurch Boni. Quelle: Deck 13 Zum anderen profitieren wir aber auch, weil wir uns erfolgreich abgetrennte Körperteile an unseren Exo-Anzug montieren dürfen. Am obigen Beispiel veranschaulicht, erhalten wir etwa praktische Beinschienen. Einige besondere Ausrüstungsgegenstände sind nur auf diese Art und Weise zu bekommen, etwa die von Bossen. Wer die Schwachpunkte entsprechender Feinde entlarvt und diese nach einem bestimmten Muster ausschaltet, erhält demnach zwar bessere Beute, geht im Kampf aber größere Gefahren ein. Das Abwägen des Risikos mit der zu erwartenden Belohnung spielt also noch eine größere Rolle als schon in Lords of the Fallen.

    The Surge Vorschau - Implantate für Körper und Geist

          

    Der Protagonist in The Surge ist kein geborener Held, sondern ein einfacher Arbeiter, der ums nackte Überleben kämpft. Der Protagonist in The Surge ist kein geborener Held, sondern ein einfacher Arbeiter, der ums nackte Überleben kämpft. Quelle: Deck 13 Neben Körperteilen greifen wir in The Surge auch auf verschiedene Implantate zurück. Diese beeinflussen nicht nur Attribute wie unsere maximale Lebensenergie, sondern schalten zum Teil auch einzigartige Fähigkeiten frei. Mit entsprechendem Implantat sehen wir etwa eine praktische Lebensanzeige über den Köpfen der Feinde oder wandeln die Energie unseres Exo-Anzugs in Lebenspunkte um. Letzterer Skill erweist sich gerade in längeren Bosskämpfen als überaus nützlich, ist aber nicht unbegrenzt anwendbar.

    Ist der Saft unseres Exo-Anzug nämlich einmal verbraucht, müssen wir die Energie durch erfolgreich platzierte Treffer wieder regenerieren, ehe wir diese und viele andere Fähigkeiten erneut einsetzen dürfen. Im laufenden Gefecht ist das Wechseln von kybernetischen Gimmicks übrigens nicht möglich, dafür müssen wir schon das Hub aufsuchen. Wie viele Implantate wir gleichseitig anlegen dürfen, hängt im Übrigen von unserer Charakterstufe ab. Je weiter wir voranschreiten, umso mehr Slots schalten wir frei.

    The Surge Vorschau - Größerer Fokus auf Erkundungen

          

    Backtracking ist Programm: Einige Terminals zu geheimen Arealen können wir erst ab einer bestimmten Charakterstufe öffnen. Backtracking ist Programm: Einige Terminals zu geheimen Arealen können wir erst ab einer bestimmten Charakterstufe öffnen. Quelle: Deck 13 Schauplatz im Action-Rollenspiel ist ein riesiger Industriekomplex. Bei der Gameplay-Präsentation bekamen wir neben etwa eine Art Fertigungshalle für Maschinen und mehrere relativ monotone Korridore zu Gesicht. Auf Nachfrage versicherte man uns glaubhaft, dass es im fertigen Spiel mehr Abwechslung geben wird und wir beispielsweise auch offenes Gelände erkunden können. Glaubhaft deshalb, weil sich schon die Handlung in Lords of the Fallen fast ausschließlich auf einen Ort konzentrierte und die einzelnen Areale dennoch optisch ausreichend Varietät boten.

    Der Weg durch die Fabrik soll grundsätzlich nicht linear ausfallen. Immer wieder stoßen wir auf Abzweigungen, die möglicherweise aber Gegner bereithalten, die unserem aktuellem Charakter weiter überlegen sind. Während der Gameplay-Präsentation patrollierte etwa ein agiler Roboter einen Korridor entlang, der uns mit einem einzigen Sturmangriff fast ins Jenseits schickte. Mit etwas Geduld und Können soll diese Nuss durchaus zu knacken sein, erklärte uns Deck 13. Wem diese Fähigkeiten fehlen, kehrt eben gut gerüstet zu einem späteren Zeitpunkt an den Ort zurück.

    Thema Wiederspielwert
    Nach Einschätzung der Entwickler bietet The Surge eine Spielzeit von etwa 20 Stunden. Das ist ein mit Lords of the Fallen vergleichbarer Wert. Wer die Story abgeschlossen hat, wird sich aber in einem New Game Plus-Modus versuchen können und dann höchstwahrscheinlich stärkere Feinde und größere Herausforderungen antreffen. 
    Derartiges Backtracking ist ein essentieller Bestandteil von The Surge - auch, weil wir im Spielverlauf auf Terminals treffen, mit denen wir Zugänge zu neuen Arealen öffnen können, sofern wir ein bestimmtes Level erreicht haben. Darüber hinaus soll es mehr Geheimnisse als in Lords of the Fallen geben. Wir begrüßen den stärkeren Fokus aufs Erforschen, schließlich zieht schon die umjubelte Souls-Reihe ihre Faszination daraus, dass sich hinter jeder noch so unbedeutend wirkenden Ecke eine neue Entdeckung machen lässt.

    The Surge Vorschau - Technisch auf aktuellem Stand

          

    Der Bosskampf gegen eine riesige Drohne bildete den Höhepunkt der The Surge Demo, die wir uns in Paris anschauen konnten. Der Bosskampf gegen eine riesige Drohne bildete den Höhepunkt der The Surge Demo, die wir uns in Paris anschauen konnten. Quelle: Deck 13 Die eigens für Lords of the Fallen entwickelte Fledge Engine kommt in modifizierter Form auch in The Surge zum Einsatz. Grafisch überzeugte die gezeigte Gameplay-Demo mit detailreichen Texturen, schicken Lichteffekten und butterweichen Animationen. Besonders der gegen Ende der Gameplay-Demo demonstrierte Bosskampf gegen eine riesige Drohe sorgte für einen Wow-Effekt. Noch fehlt es aber an der eingangs erwähnten Abwechslung bei den Gebieten. Diesbezüglich machen wir uns aber keine Sorgen, denn bis zum Release von The Surge hat Entwickler Deck 13 noch reichlich Zeit. Vor 2017 wird das vielversprechende Sci-Fi-Rollenspiel nämlich nicht erscheinen.

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The Surge
The Surge Vorschau: Science-Fiction-Rollenspiel mit Dead Space-Einschlag [Update mit Video]
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http://www.videogameszone.de/The-Surge-Spiel-55876/Specials/Science-Fiction-Rollenspiel-Dead-Space-1187259/
29.02.2016
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