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  • The Suffering

    Torque wird attackiert, ein Knastbruder steht uns aber zur Seite. Torque wird attackiert, ein Knastbruder steht uns aber zur Seite. Gewalt in Videospielen ist in Deutschland ein heikles Thema. Besonders Midway hat deswegen bereits das ein oder andere Mal Bekanntschaft mit der BPjM machen dürfen. The Suffering scheint da fast wie eine weitere Provokation deutscher Sittenhüter. Überraschenderweise steckt hinter dem Titel aber mehr als nur billiges Blutvergießen. The Suffering ist ein Action-Spiel der alten Schule. Zwar etwas innovationsarm und arg geradlinig, dafür umso atmosphärischer wird hier ein Horrortrip präsentiert, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Abartige Monster treiben ihr Unwesen auf einer Gefängnisinsel. In der Rolle von Torque, einem Häftling, der des Mordes bezichtigt wird, versuchen Sie, von dort lebend zu entkommen. Ganz nach dem Sprichwort "Fressen oder gefressen werden" müssen Sie dabei die feindlichen Monster erlegen, bevor diese Sie in die Klauen kriegen. Und als ob die angsteinflößenden Kreaturen selbst nicht schon genug wären, jagen Ihnen satter Surround-Sound, düstere Umgebungen und makabre Zwischensequenzen eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken.

    Moralapostel
    Dass so ein Titel nicht ungeschnitten nach Deutschland kommt, war abzusehen. Die Zensur beeinflusst das Spielerlebnis aber praktisch nicht und beschränkt sich lediglich auf Menschen, die jetzt nicht mehr bluten. Unsterblich sind diese deswegen aber lange nicht. Immer wieder treffen Sie auf Wärter und Mithäftlinge, die Sie um Hilfe bitten. Fiese Spielernaturen quittieren diese Bitte mit einer Erschießung. Allzu brutales Vorgehen wird allerdings mit dem Abzug von so genannten Moralpunkten geahndet, während menschliches Verhalten dieses Punktekonto aufstockt. Je nach Stand der Moralpunkte erhalten Sie nach dem Durchspielen einen von drei verschiedenen Abspännen. Wer das gute Ende sehen will, sollte seine Gewaltausbrüche daher an den zahlreichen Monstern auslassen. Das geht übrigens nicht nur mit Revolver, Schrotflinte und Tommy-Gun. Hat sich eine Aggressionsanzeige während der Auseinandersetzungen mit den blutrünstigen Kreaturen aufgeladen, kann Torque sich selbst in ein solches Monster verwandeln - das Ergebnis makabrer Forschungsarbeit, die mit den bizarren Wesen in Verbindung steht.

    Mittendrin statt nur dabei
    Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit, den Horrortrip aus zwei verschiedenen Perspektiven zu erleben. Wem die Third-Person-Ansicht nicht taugt, kann per Knopfdruck in die Ich-Perspektive wechseln und The Suffering wie einen Ego-Shooter erleben. Leider findet der Horrortrip nach etwa zehn Stunden ein allzu jähes Ende. Das interessante Moralpunkte-System, die tolle Atmosphäre und die erstklassige deutsche Synchronisation laden aber zum erneuten Durchspielen ein.

    The Suffering (PS2)

    Spielspaß
    77 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • The Suffering
    The Suffering
    Release
    12.05.2004

    Aktuelles zu The Suffering

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324340
The Suffering
The Suffering
http://www.videogameszone.de/The-Suffering-Spiel-38340/Tests/The-Suffering-324340/
30.06.2004
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