The Legend of Zelda: Spirit Tracks im Test: Achtung, Herrschaften, der Zug hat soeben die Endstation Hyrule erreicht. Bitte alle aussteigen - und bloß Schild und Schwert nicht vergessen. Es könnte gefährlich werden!
DIE STEUERUNG
Von Anfang an steuert sich The Legend of Zelda: Spirit Tracks butterweich und absolut selbsterklärend. Neulinge finden sich dank ausführlichster Erklärungen ebenfalls sofort zurecht und kein Wunsch bleibt offen. Ihr spielt das gesamte Spiel mit eurem Stylus und führt wie in Phantom Hourglass alle Attacken damit durch. Um anzugreifen, tippt ihr lediglich das Monster an - und zack! Auch Schwünge und die Rundumattacke klappen einwandfrei. Bewegt werden Link, Zelda und die Phantome mit für den Stylus typischen Linien, was ebenfalls super läuft.
Quelle: Nintendo
The Legend of Zelda: Spirit Tracks (14)
Blasebalg: Besonders toll finden wir die Handhabung der Flöte und der "Luftkanone". Um eine Melodie mit der "Flöte des Landes" zu spielen, haltet ihr mit dem Stylus die entsprechenden Töne des Instrumentes und pustet in das Mikrofon. Das ist nicht nur eine tolle Idee, sondern macht auch jede Menge Spaß! Und keine Sorge, ihr müsst dafür nicht unbedingt musikalisch sein. Das Spiel verlangt euch zu keinem Zeitpunkt Meisterleistungen ab. Ähnlich klappt es mit dem Wirbelwind: Ziel anvisieren, einmal pusten und schon wirbelt eine kleine Windhose in diese Richtung.
Eine Zugfahrt, die ist lustig ...: Bei den Zugfahrten geht es auch immer schön einfach zur Sache. Einmal mit dem Stylus auf den Bildschirm getippt und eure Kanone feuert erbarmungslos los. Weichen, Fahrgeschwindigkeit und auch die Hupe steuern sich kinderleicht. Mit dem Touchpen in der Hand kann in The Legend of Zelda: Spirit Tracks absolut nichts schiefgehen!
NIX NEUES?
Tradition wird bei der The Legend of Zelda-Serie großgeschrieben - und das schon seit mehr als 20 Jahren. Wir verraten euch, wie viel Bewährtes in Spirit Tracks steckt und welche Neuerungen im neuen DS-Epos zu finden sind!
Quelle: Nintendo
The Legend of Zelda: Spirit Tracks (17)
Kampfsystem: Einfacher Schlag, Horizontalschlag und Rundumhieb: Kennt man alles schon, gehört aber irgendwie auch alles zu Zelda dazu. Große Innovationen in puncto Kampfsystem konnten wir nicht entdecken, höchstens die Benutzung des Wirbelwinds durch Pusten ins DS-Mikrofon ist neu. Der Vorteil dabei, dass die Entwickler am Bewährten festhalten: Ihr braucht keinerlei Eingewöhnungszeit und findet euch super zurecht.
Items: Bombenfrüchte sind ein alter Hut im Zelda-Universum. Der Bumerang kommt auch ständig zurück! Und die Panflöte kennen wir doch auch irgendwoher?! Ebenso sind die Postkarten wieder mit von der Partie. Neu sind hier eigentlich nur die Schätze, welche aber für das Fortkommen nicht relevant sind.
Quelle: Nintendo
The Legend of Zelda: Spirit Tracks (16)
Rätsel: In welcher Reihenfolge muss ich die Schalter aktivieren? Wo schiebe ich den Block hin, damit die Tür sich öffnet? Wie gelange ich an den Schlüssel? Lauter Fragen, die sich Zelda-Spieler schon seit Anbeginn der Serie häufig stellen. Ganz neu ist dabei allerdings die Zusammenarbeit mit den Phantomen.
Bosskämpfe: Große Brocken mit versteckten Schwachpunkten und festen Verhaltensmustern. Nur wer seine ganze Ausrüstung richtig einsetzt, gewinnt. Kennen wir auch schon seit jeher.
Tempel und Siegel: Ständig muss man in verschiedene Tempel, um irgendwelche Siegel oder Ähnliches zu suchen. Dieses Prinzip seit dem allerersten Zelda-Game ist ein fester Bestandteil der Serie.
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The Legend of Zelda: Spirit Tracks (18)
Das Fazit: Links neues Action-Adventure enthält Unmengen an bekannten Spielelementen, doch stört uns das? Nicht im Geringsten! Denn es fühlt sich sofort an wie Zelda, es sieht aus wie Zelda und es spielt sich wie Zelda. Jeder Serienkenner wird dieses Spiel ohne Wenn und Aber durchzocken und glücklich damit sein. Das Konzept mit den etablierten Genre-Zutaten geht auch in Spirit Tracks wunderbar auf!
Weitere Informationen zum neuen Zelda: Spirit Tracks für Nintendo DS(i), einen dicken Zelda-Test sowie ein fettes 4-Seiten-Interview mit Zelda-Producer Eiji Aonuma lest ihr in der neuen N-ZONE Ausgabe 01/10. Ab 16. Dezember in jedem gut sortierten Zeitschriftenhandel! Also, nicht verpassen!
