The Legend of Zelda: Spirit Tracks Test für DS: Tolle Zugfahrt für lange Reisen

Test Christoph Kraus half_baked222

The Legend of Zelda: Spirit Tracks im Test: Achtung, Herrschaften, der Zug hat soeben die Endstation Hyrule erreicht. Bitte alle aussteigen - und bloß Schild und Schwert nicht vergessen. Es könnte gefährlich werden!

FRAGEN UND ANTWORTEN
The Legend of Zelda: Spirit Tracks (4) Quelle: Nintendo The Legend of Zelda: Spirit Tracks (4) In welchem Gebiet ist das neue Zelda angesiedelt?
Der Anfang von Spirit Tracks erinnert nur entfernt an eine Zelda-Episode: Link trägt ausnahmsweise nicht sein charakteristisches grünes Gewand, sondern eine Schaffner-Uniform. Auch die Welt, in der er sich befindet, ist sehr stark an unsere eigene Umwelt angelehnt - zunächst ist der Gedanke an die Hyrule-Region eher abwegig. Aber dann geht alles ganz schnell: Wir marschieren ins Schloss, treffen Prinzessin Zelda, ziehen Links typische Kleidung an und machen uns mit dem altbekannten Zelda-Spielprinzip wieder vertraut. Die ersten Spielminuten von Spirit Tracks dienen also erneut als gut inszenierte Hinführung zur Geschichte, bringen uns die verschiedenen Charaktere näher und erklären uns die Steuerung.

The Legend of Zelda: Spirit Tracks (3) Quelle: Nintendo The Legend of Zelda: Spirit Tracks (3)

Worum geht es in Spirit Tracks überhaupt?
Diesmal treten zu Beginn des Spiels wesentlich mehr Figuren in Erscheinung, als es in den Vorgängern der Fall war. Der böse König Marardo sorgt mit seinem Plan, den Körper von Prinzessin Zelda zu übernehmen und ihn zweckzuentfremden, für Wirbel. Shiene, die Wache über den Turm der Götter, fungiert als gute Seele und versorgt Link mit allen notwendigen Informationen, die er für sein Abenteuer braucht. Doch welche Funktion übernimmt eigentlich der schrullige Minister Glaiss? Seine Rolle ist zunächst unklar, doch sehr schnell wird offensichtlich, dass er der eigentliche Strippenzieher hinter Prinzessin Zeldas "Körper-Kidnapping" ist. Links Aufgabe ist es nun, die heiligen Schienen zu finden, das Land Hyrule wieder befahrbar zu machen und das Übel aus der Welt zu schaffen.

The Legend of Zelda: Spirit Tracks (5) Quelle: Nintendo The Legend of Zelda: Spirit Tracks (5)

Wie sieht es mit Nebenaufgaben aus? Gibt es viele davon?
Wer fleißig Hyrule mit seinem Zug bereist, findet auch ein paar Nebenaufgaben und andere motivierende Elemente. Über das ganze Land sind beispielsweise unzählige Schatzkisten oder viele ar kleine Nebenereignisse verteilt. Wenn ihr gerade die Schienen entlangfahrt, solltet ihr immer auf Bahnsteige achten. Haltet ihr dort an, offenbaren sich euch neue Orte, Dörfer und abgelegene Gegenden. In den Dörfern begegnen euch natürlich allerhand Händler und Nebenfiguren. Die meisten geben zwar nicht viele Informationen preis, aber von ein paar wenigen bekommt ihr Tipps zu eurer derzeitigen Aufgabe oder kleine Quests. Allgemein gilt: Der aufmerksame Beobachter wird belohnt!

The Legend of Zelda: Spirit Tracks (7) Quelle: Nintendo The Legend of Zelda: Spirit Tracks (7) Ich habe Phantom Hourglass gespielt. Was gibt es Neues?
Auf den ersten Blick möchte man meinen, dass Spirit Tracks nicht viel mehr ist als ein Phantom Hourglass 1.5 - doch der Eindruck täuscht. Nicht nur wurde das Fortbewegungsmittel ausgetauscht, auch die Story dreht sich um ganz andere Aspekte. Die Eigenheiten der verschiedenen Charaktere haben einen viel höheren Stellenwert und auch deren Bedeutung im weiteren Spielverlauf ist vor allem am Anfang zunächst unklar. Dass die Entwickler auf dasselbe technische Grundgerüst setzen, ist nur logisch - schließlich war Phantom Hourglass bereits ein grafisch anspruchsvolles DS-Spiel, das Akzente setzen konnte. Die Programmierung einer neuen Engine wäre bloß Zeitverschwendung gewesen.

Erzählt mir mehr über das Drumherum!
Schaut man sich die Verpackung des neuen Action-Adventures an, fällt sofort das fehlende "Wi-Fi Connection"-Logo auf. Der Duellmodus ist also diesmal nur mit kabelloser Lokalverbindung spielbar, nicht mehr über die große, weite Welt des Internets. Bei den Spielständen wurde indes nichts verändert: Mit zwei Speicherplätzen ist Spirit Tracks weiterhin anständig bemessen. Die Art des Speicherns ist ebenfalls löblich: Befindet man sich nicht gerade in einer Zwischensequenz oder in einem Bossgefecht, lässt sich der Fortschritt jederzeit absichern. Außerdem gibt es Steuerungsmodi für Links- und Rechtshänder. Dass beim Einsatz der Flöte des Landes das Mikro eingesetzt wird, rundet die Sache ab.

  1. Seite 1 Zelda: Spirit Tracks im Test: Fragen und Antworten zum neuen Zelda für DS(i)
  2. Seite 2 Zelda: Spirit Tracks im Test: Das Reisen
  3. Seite 3 Zelda: Spirit Tracks im Test: Steuerung und neue Elemente
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk