The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D (3DS)

Release:
17.06.2011
Genre:
Action
Publisher:
Nintendo

Zelda: Ocarina of Time 3D im Test für Nintendo 3DS - Geniales Remake mit großem Umfang, aber auch Steuerungsmängeln

17.06.2011 18:15 Uhr
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Neu
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The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D für Nintendo 3DS im Test: Kann das 3D-Remake von Zelda: Ocarina of Time für Nintendo 3DS auch heute noch überzeugen? In unserem Review zu Zelda: Ocarina of Time 3D verraten wir euch, was uns am Remake besonders gefiel und weshalb es kleine Abzüge in Sachen Wertung gibt.


The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D im Test - Die 3D-Neuauflage punktet mit Umfang, bietet aber Steuerungsmängel. The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D im Test - Die 3D-Neuauflage punktet mit Umfang, bietet aber Steuerungsmängel. [Quelle: Nintendo] In unserem Test zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D lest ihr alles Wissenswerte zum 3D-Remake für Nintendo 3DS. Das junge Entwicklerstudio Grezzo – gegründet von Ioichi Ishii, dem Erfinder der Mana-Serie – hat Zelda: Ocarina of Time im Kern 1:1 vom Nintendo 64 auf den 3DS übertragen. Inhaltlich erwarten euch also keinerlei Neuerungen, was zum Beispiel die Reihenfolge der Tempel, den Schwierigkeitsgrad der Bosskämpfe, die sammelbaren Gegenstände, die Anzahl an Nebenquests oder die Lieder für die Okarina betrifft. Es gibt aber Veränderungen im Detail, etwa den Boss-Challenge-Modus oder die Spielvariante Master Quest mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Das im Internet kursierende Gerücht, wonach der Stein des Wissens aus der Originalfassung von 1998 durch ein anderes Objekt ersetzt wurde, ist zutreffend.

Dass die Originalversion von Ocarina of Time auf den Dreizack-Controller des Nintendo 64 perfekt zugeschnitten war, lässt sich nicht leugnen. Demgegenüber konnte die 3DS-Neuauflage nur den Kürzeren ziehen. Beispielsweise gelingt das Anvisieren von Feinden und Gegenständen mittels linker Schultertaste nur durch eine akrobatische Fingerverrenkung. Das liegt aber eher an der unglücklichen Bauweise der 3DS-Konsole. Man muss aber den Entwicklern zugutehalten, dass sich Link ansonsten elegant durch Hyrule steuern lässt. Es ist sogar möglich, bestimmte Waffen auf den Touchscreen zu platzieren, um rasch darauf zugreifen zu können. Dazu zählt beispielsweise der komfortable Wechsel der Eisenstiefel im Wassertempel. Im Nintendo-64-Original von 1998 war dieser sehr umständlich.

Die Spielzeit von Zelda: Ocarina of Time 3D ist exorbitant hoch! Alleine bis ihr die ersten drei Tempel gemeistert habt, vergehen mindestens zehn Stunden. Und in diese Zeitspanne sind die vielfältigen Nebenquests, die man absolvieren kann, aber nicht muss, nicht mal eingerechnet. Das Abenteuer mit seinen acht Tempeln erstreckt sich somit über mindestens 40 Stunden. Die abwechslungsreichen Aufgaben und die abgedrehten Figuren, die man auf dem Weg zum Oberschurken Ganondorf trifft, sind jede Spielminute wert! Und für den mobilen Einsatz ist Ocarina of Time 3D dank Schnellspeichersystem. Tipp: Wenn ihr über das Spiel mit Gleichgesinnten diskutieren wollt, dann ist unser Sammel-Thread zu Zelda: Ocarina of Time 3D der beste Platz dafür! Solltet ihr im Abenteuer feststecken, hilft euch unsere Zelda: Ocarina of Time 3D-Komplettlösung.

Das hat uns an Zelda: Ocarina of Time 3D besonders gut gefallen

In den Tempeln warten jede Menge Rätsel und Bossfights In den Tempeln warten jede Menge Rätsel und Bossfights [Quelle: Nintendo] Tolle Tempel
Dreh- und Angelpunkt von Ocarina of Time 3D sind die hochkomplexen Tempel. Acht Tempel – alle mit steigendem Schwierigkeitsgrad und einem immer höher werdenden Komplexitätsgrad – muss Link insgesamt im Verlauf seines Abenteuers bereisen. In jedem von ihnen findet er eine Waffe, die ihm das Weiterkommen erleichtert. Auch die Okarina der Zeit – ein simples, aber unglaublich vielfältig nutzbares Musikinstrument – hilft ihm beim Lösen so mancher Rätsel. Wir haben zwar im Vorfeld der Veröffentlichung von Ocarina of Time darüber spekuliert, ob die Entwickler zusätzliche Tempel integrieren, aber dies trifft nicht zu.

Rasante Reisen
Als würden die Tempel nicht schon genug Spieltiefe bieten, sind die vielfältigen Nebenaufgaben der eigentliche Höhepunkt von Ocarina of Time. Link muss weite Distanzen überwinden, um beispielsweise vom Schlossgarten von Hyrule zurück in den Kokiri-Wald oder in die Verlorenen Wälder zu gelangen. Man mag jetzt zwar einwenden, dass es bestimmt langweilig sein muss, wenn man so viel Zeit mit dem Reisen verbringt, aber das Gegenteil ist der Fall: Durch die langen Wege, die man zurücklegen muss, fühlt man sich sehr intensiv in der Spielwelt verwurzelt. Wer keine Lust auf Reisen hat, kann auch mit der Okarina einige Lieder zum Besten geben, damit sich Link bequem an bestimmte Orte beamt. In der Zitadelle der Zeit kann der erwachsene Link sogar wieder in seine Kindheit zurückkehren.

Angeln ist nur eines von vielen Minispielen Angeln ist nur eines von vielen Minispielen [Quelle: Nintendo] Mannigfaltige Minispiele
Auf dem Marktplatz von Hyrule tobt nicht nur der Bär, das Areal ist auch Links erste Anlaufstelle, wenn es um Minispiele geht. Es lohnt sich, dort einige Zeit herumzuwandern, mit Leuten zu reden und Häuser zu betreten. Wer in der Schießbude zehn Ziele mit maximal 15 Schüsseln trifft, gewinnt eine große Munitionstasche. Zudem gibt es auf dem Marktplatz eine Minenbowlingbahn: Wer alle Kegel umwirft, erhält mit etwas Glück ein Herzteil und eine große Bombentasche. Darüber hinaus gibt es eine Seitenstraße, in der beispielsweise ein nächtlicher Schatzkistenwettbewerb und ein Turnier mit fernzündenden Minen ausgetragen werden. Und zu guter Letzt ist noch der Maskenladen erwähnenswert. Wer fleißig mit allen Verkleidungen handelt, gewinnt eine Extra-Überraschung!

Die Bosskämpfe sind genial inszeniert Die Bosskämpfe sind genial inszeniert [Quelle: Nintendo] Bombastische Bosskämpfe
Ob Rieseninsekt Gohma, elektroterrestrisches Biotentakel Barinade oder Oberschurke Ganondorf - die Kämpfe gegen die End- und Zwischengegner von Ocarina of Time sind wahnsinnig gut inszeniert und strotzen vor Spannung. Da können wir auch die Tatsache verschmerzen, dass der Schwierigkeitsgrad der Bosskämpfe sehr niedrig ist. Selbst Gegner, die erst in der späteren Hälfte des Abenteuers auftreten, lassen sich mühelos innerhalb weniger Minuten plattmachen. Nur der finale Herrscher ist etwas anspruchsvoller als die übrigen Schergen. Wenigstens machen die Tempel, die man erkunden muss, bevor man dem jeweiligen Boss gegenübersteht, den niedrigen Schwierigkeitsgrad wieder wett.

Die Wasserstiefel gehören jetzt zu den Items und dürfen per Touchscreen an- und abgelegt werden. Die Wasserstiefel gehören jetzt zu den Items und dürfen per Touchscreen an- und abgelegt werden. [Quelle: Nintendo] Wirrwarr im Wassertempel ade!
Haben die Entwickler von Ocarina of Time aus dem komplizierten Schuhwechsel im Originalspiel gelernt? Ja, das haben sie! Viele Leser erinnern sich mit Schrecken an den Wassertempel in der Originalversion von Ocarina of Time. Dort schwamm Link fast pausenlos durch ein mit Wasser gefülltes Bassin – um höher und tiefer zu tauchen, musste der Spieler aber jeweils die Start-Taste drücken, um die Eisenstiefel an- und auszuziehen. Das nervte gehörig! Wie gut, dass Entwickler Eiji Aonuma bereits im Vorfeld der Veröffentlichung von Ocarina of Time 3D gewisse Änderungen versprach. Und die können sich wahrhaft sehen lassen! Die Eisenstiefel werden jetzt nicht mehr im Ausrüstungsmenü aufgelistet, sondern als regulärer Gegenstand. Somit lassen sich die Schuhe auf dem 3DS bequem mittels X- oder Y-Taste wechseln – ohne vorher umständlich mittels mehrerer Tastenkommandos ins Inventar wechseln zu müssen. Wir finden: gut so!

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Erfahrener Benutzer
Moderation
17.06.2011 18:15 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
14.07.2011 16:18 Uhr
Von mir kirgt das neue Zelda für 3DS,Wie in der N-Zone 90%,weil die Bewegungssteuerung richtig blöd ist
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
28.06.2011 01:04 Uhr
Das mit den Steuerungsproblemen ist absoluter Schwachsinn, wenn man es gezielt formulieren will. ;P
Ihr habt wohl nicht die "Optionen"-Funktion entdeckt, wenn man Start drückt, da gibt es eine nette
Auswahl beim Anvisieren: wenn man auf "Wechsel" umändert, reicht ein kurzer klick mit der L-Taste um den Gegner zu anvisieren, wie im Original.
Wenn euch Redakteuren dann trotzdem die Finger verkrampfen, seid ihr wohl zu alt zum zocken. ;P
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
27.06.2011 13:20 Uhr
Die Sache mit den Steuerungsproblemen kann ich absolut nicht nachvollziehen... Selber bin ich begeistert, die Grafik gefällt mir besser als erwartet und es ist in 3D und sieht dadurch noch besser aus.