The Italian Job
Die Grafik ist okay, aber nicht besonders detailliert.
Der Plan war ja eigentlich toll! Charlie Kroker hat gerade mit seinen Kumpels den "Coup des Jahrhunderts" gelandet und von der Polizei keine Spur. Doch anstatt die Beute gerecht aufzuteilen, verschwindet einer der Kumpels mit der gesamten Beute. Dies ist nicht nur die Story des Kinofilms The Italian Job, der zurzeit in den Kinos läuft, sondern auch die des gleichnamigen Videospiels. In 15 Kapiteln könnt ihr im Story-Modus Jagd auf den Betrüger Steve machen. Markanteste Hilfsmittel sind die flotten Minis aus dem Hause Rover. Und auch wenn man es aufgrund der Story nicht vermuten würde: Bei The Italian Job handelt es sich um ein waschechtes Rennspiel. Ihr rast durch die Stadt von Checkpoint zu Checkpoint, zwirbelt eure Minis um die Kurven, jagt sie über Rampen und sucht jede Abkürzung, um gegen die Gegner zu bestehen. Die Geschichte wird immer wieder mit Zwischensequenzen fortgeführt. Neben dem Story-Modus dürft ihr euch in Stadtrennen und Hinderniskursen beweisen. Falls ihr einen Kumpel zur Hand habt, könnt ihr die Stadtrennen auch zu zweit absolvieren. Wesentlich mehr Spaß macht das aber nicht. Die Grafik ist zu unspektakulär und kann nicht mit aktuellen Rennspielen mithalten. Die Kurven sind eckig, die Texturen etwas besser als Durchschnitt und leider gerät die Grafik ab und zu ins Ruckeln. Der Sound unterstützt Dolby Pro Logic II, Musik und Soundeffekte sind in Ordnung, aber nicht überragend. Wenig begeisternd ist die Intelligenz der Gegner, die stur auf ihrer Linie fahren und euch dadurch auch schon mal unmotiviert ins Heck rauschen. Ein Lapsus ist auch, dass man nach gescheiterten Teilmissionen die Mission wieder von vorne anfangen muss. Aber wir wollen ja nicht ungerecht werden. Das Punktesystem ist motivierend und es macht sogar eine Weile Spaß, durch die Straßen zu heizen. Rennspielfans finden aber mit Sicherheit bessere Alternativen.