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  • The Evil Within auf der Gamescom gespielt - Unsere Eindrücke

    The Evil Within auf der Gamescom gespielt - Unsere Eindrücke in der Vorschau (5) Quelle: Bethesda

    Alte Horror-Tugenden mit neuen Elementen: Auf der Gamescom konnten wir The Evil Within anspielen. Bereits in dieser Fassung hat das Gruselabenteuer unseren Redakteur Lukas Schmid überzeugt! Lest seine Eindrücke und freut euch auf den Release im Oktober!

    The Evil Within hasst euch. Nein, ganz ehrlich: Das neue Horror-Baby von Resident Evil-Vater Shinji Mikami will euch fertigmachen. Wir haben The Evil Within auf der Gamescom angespielt und an jeder Ecke lauert der Tod, Abschnitte sind bewusst unfair gestaltet. Gegner mit der Möglichkeit, euch mit nur einem Schlag zum Game-Over-Screen zu schicken, säumen die dunklen Hallen des Abenteuers und Checkpoints sind rar gesät. Das gilt auch für Ressourcen wie Munition, Streichhölzern zur endgültigen Vernichtung Untoter und Heilitems. Nun, zumindest ab dem zweiten der vier Schwierigkeitsgrade ist all dies der Fall. Dieser und die leichteste Variante waren bei der Gamescom-Demo des Gruselschockers anwählbar. Harte Knochen, die wir sind, wählten wir natürlich den höheren Schwierigkeitsgrad.

    You are f***ed

    Die Folge der unbarmherzigen Natur von The Evil Within ist, dass es einer der gruseligsten und gleichzeitig spaßigsten Horror-Titel der vergangenen Jahre werden dürfte. The Evil Within quält euch und wird somit seinem Survival-Horror-Ansatz mehr als gerecht. Zudem wird euch sehr wenig erklärt, eine Mini-Map fehlt ebenso wie eine genaue Erläuterung eures nächsten Missionsziels. Als durch Tutorials und hilfreiche Einblendungen verwöhnter Spieler ist man ein solches Spielprinzip gar nicht mehr gewöhnt, und umso befriedigender ist, es, wenn man eine schwere Passage irgendwann doch noch geschafft hat.

    Doch auch an den simpelsten Aufgaben kann man verzweifeln: Das wurde uns bewusst, als wir vor einer verschlossenen Tür standen und eine ganze Zeitlang nicht weiter wussten, wie wir hindurch kommen. Die extrem einfache Erklärung: Wir mussten den X-Knopf auf dem PS4-Controller drücken. Dies wird einem aber nicht per Einblendung mitgeteilt. Es sagt einiges über die Verweichlichung von uns Spielern aus, dass wir solche Hilfen schon als gesetzt ansehen.

    Herrenhaus, viele Jahre später

    Die Gamescom-Demo von The Evil Within führte uns in ein dunkles Herrenhaus, wo wir mit der Aufgabe konfrontiert wurden, eine durch drei Mechanismen versiegelte Tür zu öffnen. Dafür mussten wir drei ekelhafte Gehirne finden, denen wir das dafür benötigte Blut abzapften. Keine leichte Aufgabe, denn das Gemäuer ist groß und die logischen Zusammenhänge der Rätsel, die uns zu den vermoderten Organen führten, mussten wir selbst herausfinden. Das war aber nicht das einzige Hindernis: Regelmäßig sprangen uns entstellte Untote entgegen, die großteils dynamisch platziert wurden und deswegen nur selten vorherzusehen waren. Nicht nur ziehen euch diese Feinde große Mengen Energie ab, wenn sie euch zu packen kriegen: Sie sind auch noch sehr widerstandsfähig, und wenn ihr ihnen nicht per Kopfschuss den Garaus macht oder sie abfackelt, sind sie nach kürzester Zeit wieder hinter euch her.

    Von Falle zu Falle

    Hinzu kommen fiese Fallen, die euch ebenfalls völlig unerwartet treffen können. So sind überall Bomben versteckt, die bei zu schneller Annäherung in die Luft gehen. Zwar könnt ihr sie durch ein Minispiel entschärfen, das geht aber nicht immer gut und oftmals sie die Sprengkörper zu gemein platziert, dass ihr sie erst seht, wenn es bereits zu spät ist. Eine weitere, besonders beeindruckende Falle schnappte unseren Protagonisten beim Knöchel und zog in unweigerlich in eine alles zermalmende Todesfalle hinein. Wie ihr das gute Ding ausschaltet, wollen wir an dieser Stelle nicht spoilern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr zumindest beim ersten Versuch ins Gras beißt, ist aber sehr hoch.

    Kleine Hilfe gegen Untote

    Immerhin: Um gegen die feindliche Übermacht eine Chance zu haben, steht euch einerseits die Möglichkeit offen, euren Helden zu verbessern, indem ihr eine über die Levels verteilte, grüne Flüssigkeit sammelt und in eine schnellere Ausdauer-Regenerationszeit, mehr Gesundheit oder eine größere Munitionskapazität investiert. Zusätzlich könnt ihr mithilfe verstreuter Maschinenteile praktische Fallen bauen, die euch im Kampf von großem Nutzen sein können. Seid ihr auf dem leichten Schwierigkeitsgrad unterwegs, sind übrigens nicht nur die Kämpfe leichter, auch die Rätsel verfügen über simplere Lösungen oder fallen teilweise ganz weg. Wer The Evil Within vollständig erleben will, muss die Tatsache, dass er regelmäßig den Game-Over-Bildschirm und eine recht lange Ladezeit über sich ergehen lassen muss, also akzeptieren.

    So muss Horror aussehen!

    Somit präsentiert sich das Spiel als eine gelungene Mischung alter Horror-Tugenden mit neuen Elementen wie dem Verbesserungs-System und dem Crafting-Aspekt. Die Einflüsse des Resident Evil-Vaters sind an allen Ecken und Enden zu spüren, wobei der Titel sich mehr wie ein reduziertes, wesentlich gruseligeres Resident Evil 4 anfühlt als die ersten Ableger der Reihe. Gemeinsam mit dem heute enthüllten Silent Hills können sich Genre-Liebhaber in den nächsten Monaten also auf jede Menge Next-Gen-Horror allererster Güte einstellen. Schade nur, dass zumindest The Evil Within in grafischer Hinsicht alles andere als Next-Gen ist und sich eher wie ein mittelmäßig hübscher Titel für PS3 und Xbox 360 anfühlt. Angesichts all der gelungenen Rückbesinnungen auf die Gruseltugenden vergangener Konsolen-Generationen kann man aber sogar diesen Umstand fast als eine Art Statement der Entwickler ansehen.

    01:55
    The Evil Within: "Der Amerikaner" im Entwickler-Video
    Spielecover zu The Evil Within
    The Evil Within
  • The Evil Within
    The Evil Within
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Tango Gameworks
    Release
    14.10.2014

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The Evil Within
Gamescom-Vorschau - Unsere Spiel-Eindrücke
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http://www.videogameszone.de/The-Evil-Within-Spiel-17116/News/The-Evil-Within-auf-der-Gamescom-gespielt-Unsere-Eindruecke-1132361/
13.08.2014
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the evil within,action,bethesda
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