Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Playstation als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • The Crew in der Hands-on-Vorschau von der Gamescom: Launige Online-Rennen

    The Crew in der Gamescom-Vorschau. Quelle: Ubisoft

    Wir haben auf der Gamescom in Köln das Gamepad in die Hand genommen und ein paar Runden in Ubisofts Massively-Multiplayer-Rennspiel The Crew gedreht. Unser Fazit: Das neue Projekt der Driver-Macher kann sich sehen lassen!

    Einmal mit dem Auto quer durch die USA reisen, davon träumt so manch ein Liebhaber schicker PS-Schleudern. Wem der Trip im echten Leben zu lange dauert (von den Benzinkosten mal ganz zu schweigen), der bekommt mit The Crew Anfang 2014 adäquaten Ersatz geliefert. Das Spiel von Ubisoft Reflections (unlängst für das starke Driver: San Francisco verantwortlich) schleust uns nämlich durch eine von Rennstrecken-kompatiblen Straßen durchzogene virtuelle Kopie der Vereinigten Statten, die frei befahrbar und auf die Highlights zusammengedampf ist: Die fünf Regionen West Coast, Mountain States, Midwest, East Coast und The South kommen jeweils mit einer oder zwei simmulierten Großstädte (Los Angeles, Detroit, Chicago, New York und Miami) sowie jeder Menge Umland daher.

    In dieser riesigen Spielwelt, in der wir ohne Ladezeiten (!) per Schnellreise von einem Ort zum anderen gelangen und stufenlos von der Sattelitenansicht zur Cockpitperspektive zoomen können, gilt es, allerlei Missionen zu erfüllen. Dabei tummeln sich auf den Strecken sowohl KI-Gegner als auch tausende andere Spieler, denn The Crew ist ein Online-Spiel: Auf der Karte sehen wir jederzeit, was Spieler aus unserer Freundesliste gerade machen, und wir dürfen uns zu vier Mann starken Crews zusammenschließen, mit denen wir Gruppen-Events bewältigt.

    Rein ins Getümmel

    Zusammen mit drei Journalisten-Kollegen erlebten wir auf der Gamescom als Teil einer solchen Crew eine PvP-Mission, bei der lediglich drei Podiumsplätze zu vergeben waren: Mit einem für Offroad-Strecken angepassten Chevy Camero pflügten wir durch Sonnenblumenfelder, durchbrachen die Zäune von Kuhweiden und schlängelten uns zwischen Bäumen hindurch, immer in Richtung des nächsten Checkpoints unterwegs, die Kollegen eng auf den Fersen. Wie wir dorthin gelangen, steht uns frei, die offene Spielwelt macht es möglich.

    Das Fahrerlebnis ist intensiv (wir spielten mit einem Xbox-Controller); die unterschiedlichen Kameraperspektiven wie Stoßstangen-, Third-Person-, Motorhauben- oder Cockpit-Ansicht sind gelungen. Das Fahrmodell überzeugt beim Anspielen; abseits geteerter Strecken geraten die PS-starken Fahrzeuge leicht ins Schleudern oder driften satt um eine Kurve, wobei sie tiefe Spurrillen in der feuchten Erde hinterlassen. Ein Nitro-Boost, der sich mit der Zeit automatisch wieder auflädt, sorgt für die nötige Extraportion Geschwindigkeit vor der Zielgeraden. Unterwegs geht jede Menge kaputt; außer an Bäumen und dem zivilen Gegenverkehr bleiben wir an keinerlei Objekten hängen. Das Schadensmodell der Wagen überzeugt mit optischen Deformierungen. Inwieweit sich diese auf das Fahrverhalten auswirken, lässt sich nach dem kurzen Anspielen noch nicht sagen.

    The Crew in der Gamescom-Vorschau. The Crew in der Gamescom-Vorschau. Quelle: Ubisoft Grafisch überzeugt die angespielte PC-Version mit schicken Lichtreflexionen, vielen Streckendetails wie startenden Flugzeugen am Flughafen oder einem arbeitenden Schaufelradbagger in einer Kohlegrube und jeder Menge Passanten in den Städten. Die Fahrzeugmodelle sehen ebenfalls gut aus; die KI-gesteuerten Zivilfahrzeuge müssen im Gegensatz zu unseren fahrbahren Untersätzen mit weniger Polygonen auskommen. Das hat den Vorteil, dass die Bildwiederholrate dadurch bei konstanten 60 fps liegt.

    Schraubenschlüssel auspacken

    Für erledigte Renn-Events und sogenannte Skill-Challenges, die jeweils 20 Sekunden dauern und von denen es Hunderte gibt, bekommen wir virtuelles Geld, Erfahrungspunkte und ein Tuning-Teil. Die Höhe der Belohnung hängt von unserer Punktzahl ab; das Spiel bewertet unsere Leistung, indem es eine von drei Medaillen vergibt. Tuning-Teile gibt es nur, wennn wir besonders gut fahren. Die Teile lassen sich im HQ einer jeden Stadt in den Wagen einbauen. Dabei handelt es sich um eine stinknormale Garage, die jedoch eines der coolsten Features von The Crew beherbergt. Denn in der Garage lässt sich die Karre wortwörtlich auseinandernehmen: Je nachdem, welches der bis zu 90 Teile eines Fahrzeugs ihr ansehen oder austauschen wollt, entfernt das Spiel das darüber liegende Chassis in einer sehenswerten Animation. So können wir uns etwa den Motorblock ganz genau anschauen, der sogar auf unsere Eingaben reagiert: Wenn wir in der Garage Gas geben, beginnen die Zylinder zu arbeiten; Lenkbewegungen bewegen die stillstehenden Reifen, an denen wir die Felgen austauschen können oder deren Aufhängung wir bearbeiten. Motorhaube, Spoiler, Bremsen, Benzineinspritzung: Die Tuning-Optionen scheinen umfangreich und beinhalten natürlich auch optische Veränderungen wie Lackfarbe und Aufkleber. Außerdem lässt sich die Karre noch zusätzlich mit sogenannten Mods aufrüsten, die ihr einen Schub in einer bestimmten Leistungskategorie verleihen.

    Im Spielverlauf stellen wir uns ein umfangreiches Arsenal an Benzinschluckern zusammen. Jeder davon lässt sich mit wenigen Handgriffen auf eine andere Fahrzeugkategorie wie Street, Raid oder Dirt ummodden, um das Auto an die Erfordernisse von Rennen auf der Straße, Rangeleien abseits der Strecke und Rally-Ausflüge in der Pampa anzupassen. Wenn wir diese Anpassungen einmal in der Garage vorgenommen haben, haben wir per Menü in der Spielwelt jederzeit Zugriff darauf und können unseren Wagen von der einen auf die andere Sekunde verändern oder eine andere Karre auswählen.

    Unsere Anspielmöglichkeit auf der Gamescom war viel zu schnell wieder vorbei, so blieb unter anderem offen, wie Verfolgungsjagden mit der computergesteuerten Polizei aussehen: Die Blaumänner greifen offenbar in illegale Straßenrennen ein, die in ihrem Patrouillengebiet stattfinden. Eine Anzeige am oberen Bildschirmrand namens "Police Watch" gibt Auskunft darüber, ob die Gesetzeshüter in der Nähe sind. Sicher ist bislang nur, dass im Gegensatz zu Need for Speed: Rivals andere Spieler nicht die Rolle der Polizisten übernehmen dürfen.

    04:15
    The Crew: Das Rennspiel im Gamescom-Walkthrough
  • The Crew
    The Crew
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft
    Release
    02.12.2014

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Forza Horizon 3 Release: Forza Horizon 3 Microsoft
    Cover Packshot von F1 2016 Release: F1 2016 Koch Media , Codemasters
    Cover Packshot von Trials of the Blood Dragon Release: Trials of the Blood Dragon Ubisoft , RedLynx
    Cover Packshot von The Collider 2 Release: The Collider 2 Techland
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1084680
The Crew
Gamescom-Vorschau:Launige Online-Rennen
Wir haben auf der Gamescom in Köln das Gamepad in die Hand genommen und ein paar Runden in Ubisofts Massively-Multiplayer-Rennspiel The Crew gedreht. Unser Fazit: Das neue Projekt der Driver-Macher kann sich sehen lassen!
http://www.videogameszone.de/The-Crew-Spiel-37320/News/Gamescom-Vorschau-Launige-Online-Rennen-1084680/
22.08.2013
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2013/08/Teaser-pc-games_b2teaser_169.jpg
rennspiel,ubisoft
news