Riddick: Assault on Dark Athena Test für Xbox 360: Schattenläufer

Test

Test / Review: So schlägt sich Riddick in seinem neuen Abenteuer Assault on Dark Athena. Wir haben dem Titel einen ausführlichen Test unterzogen.

Schattenläufer

The Chronicles of Riddick: Assault on dark Athena Screenshots (Xbox 360) (4) The Chronicles of Riddick: Assault on dark Athena Screenshots (Xbox 360) (4) Riddick ist mit seiner Schweißerbrille zwar unglaublich cool, aber nicht unsterblich. Daher hält er sich lieber im Schatten auf und erledigt seine Widersacher lautlos. Damit er sich unbemerkt anschleichen kann, besitzt Riddick einen Vorteil: Dank Nachtsicht sieht er besser im Dunkeln als seine Gegner. Ein blauer Schleier über dem Bild zeigt zudem an, wenn er für andere geradezu unsichtbar ist. In solch einem Fall wartet ihr ab, bis die Feinde euch den Rücken zukehren, und schalten dann einen nach dem anderen aus. Ihr bekommt im Lauf des Spiels diverse Waffen in die Finger. Neben Messer, Knüppel und Schraubenzieher stechen (im wahrsten Sinne des Wortes) Riddicks gebogene Klingen, die Ulaks, hervor. Wem das zu roh ist, der kann auch eine Distanz-Elektroimpulswaffe verwenden - ein komplizierter Name für einen simplen Taser, mit dem ihr Gegnern Elektroschocks verpasst. Aber auch Schießeisen, wie Maschinenpistole, Schrotflinte, Automatikgewehr oder die SCAR-Kanone, eine Art Druckluft-Granatwerfer, kommen zum Einsatz.

The Chronicles of Riddick: Assault on dark Athena Screenshots (Xbox 360) (6) The Chronicles of Riddick: Assault on dark Athena Screenshots (Xbox 360) (6) Während der rasante Nahkampf mit krassen Manövern gefällt, fühlen sich die Schusswechsel zu austauschbar an. Die Waffen verursachen im Vergleich zu anderen Shootern wenig Schaden und besitzen einen zu geringen Rückstoß. So ballert man sich unmotiviert durch die Passagen, in denen ohne Feuerkraft Sense ist. Abwechslung bringen dafür kurze Sequenzen, in denen ihr selbst die Drohnen an Bord der Dark Athena steuern oder in einen gepanzerten Mech steigt. Diese Actionszenen bieten aber im Vergleich zum Rest des Spiels nur kurzzeitig wirklich Abwechslung. Darüber hinaus kommen diese Parts Kennern von Escape from Butcher Bay merkwürdig vertraut vor. Generell setzen die Entwickler vorrangig auf Bewährtes und kauen den (sehr guten) Vorgänger wieder. Neue Ideen sucht man leider vergebens.

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