Riddick: Assault on Dark Athena PS3-Test: Lautloser Killer

Test

Riddick: Assault on Dark Athena im Test: Vin Diesel als glatzköpfiger Killer macht zum ersten Mal eine PlayStation unsicher. Mit Assault on Dark Athena bekommt ihr ein sehr verlockendes Gesamtpaket. Warum? Weil der Vorgänger Escape from Butcher Bay direkt mitgeliefert wird.

Lautloser Killer
Bild aus Assault on Dark Athena aus dem Titel The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena für PlayStation 3. (10) Quelle: play3 Bild aus Assault on Dark Athena aus dem Titel The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena für PlayStation 3. (10) Riddick hat nicht umsonst einen Ruf als erbarmungsloser und gefährlicher Killer. Seine Spezialität ist das Angreifen aus dem Hinterhalt. Durch seine Fähigkeit, im Dunkeln sehen zu können, ist die Finsternis zudem sein bevorzugtes Jagdgebiet. Wartet ab, bis ein Feind euch den Rücken zukehrt und schaltet ihn dann mit einer tödlichen Nahkampfangriff aus, die überaus derbe inszeniert sind. Zwar ist Riddick ein Meister im Faust- und Messerkampf, vor allem seine Ulak-Klingen stechen im wahrsten Sinne des Wortes hervor, er greift allerdings auch zu futuristischen Versionen bekannter Wummen, wie MG, Schrotflinte, Automatikgewehr oder einem Taser. Leider fühlen sich die Schusswechsel zu austauschbar an. Unverständlich ist auch die deutliche Verschiebung des Verhältnisses zwischen Schleich- und Baller-Passagen in Richtung der mäßigen Schusswechsel.

Der unausgewogene Schwierigkeitsgrad macht sich dann auch besonders deutlich bemerkbar. Abwechslung bringen dafür kurze Sequenzen, in denen ihr selbst die Drohnen an Bord der Dark Athena steuert oder in einen gepanzerten Mech steigt. Generell setzen die Entwickler vorrangig auf Altbewährtes und kauen fast die ganze Zeit den (sehr guten) Vorgänger wieder. Neue Ideen oder gar Innovationen sucht ihr leider vergebens.Auch beim Leveldesign offenbaren sich dem erfahrenen Spieler diverse Schwächen. Oft hat man das Gefühl in einem Gebiet unnötig komplizierte Wege gehen zu müssen. Ein Indiz für den Versuch der Entwickler, die Spielzeit künstlich in die Länge ziehen zu wollen. Kleine Bugs (wir konnten gelegentlich betäubte Gegner mit einem Tritt nicht ausschalten) und vereinzelte KI-Probleme existierten in unserer Test-Version ebenfalls. Die Steuerung wiederum ist durch die getrennte Einstellungsmöglichkeit der Achsen-Sensitivität und der Zielbeschleunigung hingegen sehr komfortabel und geht insgesamt sehr gut von der Hand.

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Bildergalerie

  1. Seite 1 Riddick: Assault on Dark Athena PS3-Test: Der Vorgänger Escape from Butcher Bay
  2. Seite 2 Riddick: Assault on Dark Athena PS3-Test: Vom Regen in die Traufe
  3. Seite 3 Riddick: Assault on Dark Athena PS3-Test: Lautloser Killer
  4. Seite 4 Riddick: Assault on Dark Athena PS3-Test: Der Mehrspieler-Modus
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