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  • Import-Test: The Bard's Tale

    Die Auswahl an Kreaturen ist groß. Die Auswahl an Kreaturen ist groß. Rollenspielsenioren denken mit einer Träne im Auge zurück ans Jahr 1986, als Interplay mit The Bard's Tale den ungekrönten König des Genres auf dem C64 veröffentlichte. Nächtelang durchstreifte man die Keller unter der Stadt Skara Brae auf der Suche nach Gold und Erfahrungspunkten und lauschte dabei den Melodien des Barden. Eine fesselnde Story, unzählige Monster, hunderte von Gegenständen und eine geniale Spielbarkeit ließen das Spiel damals zum Kult avancieren. Fans der Serie sollten bei der Neuauflage mit dem Unerwarteten rechnen. Nicht nur, dass sich das Gameplay geändert hat, auch die Story erscheint in einem neuen und vor allem humoristischen Gewand. Von Anfang an werden alle Fantasy-Klischees, die man sich vorstellen kann, gekonnt durch den Kakao gezogen. So verwundert es nicht, dass man anfangs ähnlich wie in Baldur's Gate ein Rattenproblem im Keller lösen muss, später auf sinnlose Missionen geschickt wird und im Laufe des Spiels sogar ein Ackergaul als Zwischengegner herhalten muss!

    Grüße aus Baldur's Gate

    Ein alter Gaul muss als Zwischengegner herhalten. Ein alter Gaul muss als Zwischengegner herhalten. Im Gegensatz zu den rundenbasierten Vorgängern präsentiert sich der aktuelle Barde im klassischen Action-Adventure-Stil. Da die Grafik-Engine sogar von Baldur's Gate: Dark Alliance entliehen wurde, ist der Spielablauf klar: Der Held erhält Aufträge wie die Befreiung von Dorfbewohnern oder die Beschaffung von wichtigen Gegenständen und kämpft sich fortan durch Horden von Goblins, Wölfen und Untoten. Erledigte Gegner hinterlassen Gegenstände, die sofort in bare Münze umgewandelt werden. Dies ist zwar praktisch, jedoch sind die Angebote von Rüstungen und Waffen bei den Händlern leider nur auf ein paar wenige Exemplare beschränkt. Das erweist sich als großer Minuspunkt des Spiels, macht die Vielfalt der Gegenstände und der Sammlertrieb doch einen Großteil des Reizes bei Konkurrenzprodukten wie Baldur's Gate: Dark Alliance aus. So wird das Monstermeucheln auf Dauer etwas eintönig, zumal manche Levels mehrmals bestritten werden müssen. Hat man für das Erledigen von Quests und Feinden genug Erfahrungspunkte gesammelt, steigt der Held eine Stufe auf und es können Punkte auf Charakterwerte wie Ausdauer oder Stärke verteilt sowie Extrafähigkeiten, etwa für das Führen von speziellen Waffen, erworben werden.

    Mehr als nur Musik

    Import-Test: The Bard's Tale Weil ein mit Strumpfhosen bestückter Lautenschwinger keine wirkliche Gefahr für die mitunter sehr anspruchsvoll kämpfenden Feindeshorden ist, bedient sich der Barde der beschwörenden Kraft seiner Musik. Zückt er sein Instrument und spielt eine Melodie, erscheint ein Mitstreiter aus einer Zwischenwelt und unterstützt ihn tatkräftig mit Kampfeskraft oder Zaubersprüchen. Die Qualität und Quantität der beschworenen Kreaturen nimmt im Laufe des Spiels zu: Anfangs helfen noch unerfahrene Diebe und Ratten, später wird man von mächtigen Schwertschwingern und Feuermonstern unterstützt. Per Steuerkreuz lassen sich die Kreaturen mit einfachen Befehlen wie "Komm her" oder "Angriff" befehligen, was in der Praxis gut funktioniert. Die richtige Mischung der Helfer bringt zusätzlich ein taktisches Element in die Kämpfe, denn nicht nur Angriffskraft, sondern auch heilende und schützende Zauber der Mitstreiter sind wichtig, um zu überleben. Ein weiteres Hilfsmittel sind magische Artefakte, die dem Barden den Einsatz von einigen wenigen Zaubersprüchen erlauben - vorausgesetzt, er hat die dazu benötigten Zaubersteine aus Truhen und Kisten aufgesammelt. So kann er sich heilen oder mit Schutzzaubern gegen größere Gegner behaupten.

    Das Auge isst mit

    Import-Test: The Bard's Tale In Sachen Optik kann The Bard's Tale durchaus mit ähnlichen Spielen konkurrieren: Obwohl manche Texturen etwas lieblos wirken, ist die Gestaltung der Umgebungen sehr detailverliebt und wartet mit schönen Animationen wie dem bekannten Wassereffekt. Die Sounduntermalung ist ebenso gut gelungen: Abgesehen von den netten Hintergrundmelodien, die mit mittelalterlichen Instrumenten intoniert sind, punkten vor allem die witzigen Kommentare der Mitstreiter und des Barden. Bricht man etwa eine Zwischensequenz ab, hört man ein gelangweiltes "I heard it already" und Befehle an die Begleiter werden manchmal mit einem genervten "Leave me alone" quittiert. Gute Englischkenntnisse sind also Voraussetzung, um den Humor des Spiels nachvollziehen zu können. Wann und über welches Unternehmen der Titel in Deutschland erscheint, ist nach dem Aus für Acclaim noch nicht klar.

    The Bard's Tale (PS2)

    Spielspaß
    79 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Fazit
    Netter Baldur’s-Gate-Klon, der das komplette Fantasy-Genre gekonnt auf die Schippe nimmt.
  • The Bard's Tale
    The Bard's Tale
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    inXile Entertainment (US)
    Release
    22.03.2005

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351360
The Bard's Tale
Import-Test: The Bard's Tale
http://www.videogameszone.de/The-Bards-Tale-Spiel-37163/Tests/Import-Test-The-Bards-Tale-351360/
23.02.2005
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2005/02/PZ0205Bardstale05.jpg
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