Der Kampf Mensch gegen Maschine geht in die nächste Runde - und so ballern wir für unsere Erlösung. Unser Test zu Terminator: Die Erlösung für PS3 und Xbox 360.
Quelle: Warner Bros. Interactive
Screenshots aus Terminator: Die Erlösung für PS3 und Xbox 360 (4)
In Terminator: Die Erlösung steuert ihr John Connor, im Film verkörpert von Christian Bale alias The Dark Knight, durch das post-apokalyptische Los Angeles. Sagt die Pressemitteilung. Erkennen lässt sich das virtuelle LA als solches nicht. Das Setting bietet schlicht einen Standard zerbombter Gebäude und verlassener Hallen. Die Entwickler entwarfen gefühlte drei unterschiedliche Abschnitte, die sie dem Spieler vorwerfen. Immer und immer wieder. Bleibt die Frage: Waren wir hier nicht schon mal? Oder ist das erneut der selbe Level mit gleichen Gegnern? Es klingt übertrieben, aber solche Momente hatten wir wirklich! Abgesehen davon bleibt der Spieler von Fragen verschont. Terminator: Die Erlösung liefert Actionkost aus der Schulterperspektive inklusive Deckungssystem. In Fahrsequenzen ballert ihr, bis die Rohre glühen. Ansonsten herrscht das immer gleiche Prozedere vor: Flugdrohnen und Terminatoren abknallen, spinnenähnliche Blechkisten umkreisen und von hinten zerlegen.
Quelle: Warner Bros. Interactive
Screenshots aus Terminator: Die Erlösung für PS3 und Xbox 360 (6)
Dort sind die Viecher leicht verwundbar. Granaten oder Panzerfäuste lassen jedoch selbst dieses Minimum an Taktik dahinschwinden. Und so mäht sich der Spieler gelangweilt durch strenglineare Levelschläuche. Dazwischen wartet er ... und wartet ... und wartet. Denn der neue Terminator leidet an übler Ladezeiteritis. Was da geladen wird, weiß niemand. Grafisch regiert triste Ödnis, Schüsse klingen blechern und die Skripts hätte ebenso gut ein Praktikant schreiben können. Wer weiß, vielleicht hat er das sogar. Die Entwickler werkelten schließlich parallel an den weit besseren Wanted: Weapons of Fate und Bionic Commando. Dass die Handlung der Versoftung zwei Jahre vor den Geschehnissen in Teil vier spielt, wissen wir übrigens ebenso aus der Presseinfo. Im Spiel merkt man davon wenig. Die Geschichte bleibt so matt und flach wie die Charaktere. Schade, da wäre deutlich mehr drin gewesen!
