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  • Terminator 3: Redemption

    Permanent muss man sich mit Massen von Gegnern anlegen. Permanent muss man sich mit Massen von Gegnern anlegen. Wer nach dem Spiel zu Terminator 3 - Rebellion der Maschinen eine weitere Lizenzkatastrophe erwartet, wird schwer überrascht sein. Bereits nach den ersten paar Minuten im Spiel wird klar, dass Atari und Paradigm Entertainment den lausigen und schnell zusammengeschusterten Vorgänger vergessen machen und uns das beste Terminator-Spiel bis zum heutigen Zeitpunkt vorlegen wollen. Nach der weltweit harschen Kritik am alten T3-Spiel soll nun alles besser werden. Das Konzept zum neuen liegt angesichts der Terminator-Thematik nahe: Ein reinrassiges Actionspiel steht uns ins Haus. Während aber alle Terminator-Filme in der Gegenwart angesiedelt sind und auf die Geschehnisse in der Zukunft nur am Rande eingegangen wird, handelt dieses Spiel in der Zeit, in der die Maschinen die Macht haben und die Menschen zum Rebellen-Dasein verdammt sind. Das Spiel setzt dort ein, wo der T-850 - also DER Terminator - von den Rebellen gefangen genommen und umprogrammiert wird. Da die Maschinen den Menschen zu diesem Zeitpunkt heftig zusetzen, kommt den Unterdrückten die Hilfe eines mächtigen Cyborgs genau zur rechten Zeit. Obwohl er nicht mehr ganz rund läuft und einige Module mehr oder weniger große Schäden aufweisen, ist er für den Kampf einsatzbereit und hat im Folgenden nur eine einzige wichtige Mission: die Zerstörung aller Maschinen, die ihm in den Weg kommen, um den Rebellen den Weg zum Herz der Maschinen freizuballern, den T-X (Kristanna Loken wurde perfekt umgesetzt) im Zaum zu halten und wieder einmal John Connor zu retten.

    Zu Lande und in der Luft
    Gut bewaffnet lässt es sich besser kämpfen und so ist der Terminator bereits von Anfang an mit einer kräftigen Wumme ausgestattet, die selbst den hartnäckigen Maschinen schwer zusetzt. Um nicht wichtige Zeit mit genauem Anvisieren zu verschwenden, wurde ein cleveres Zielsystem verwendet, durch das es genügt, den Gegner im Fokus zu halten, um ihn ein paar Kilo Blei schlucken zu lassen. Dank unendlicher Munition muss man zumindest keine Angst haben, dass man im heftigen Gefecht plötzlich ohne Nachfüllpack dasteht. Nicht unendlich reicht aber die Energie, die, wenn sie durch Treffer immer weiter abnimmt, bei null Prozent den Bildschirmtod zur Folge hat. Da der T-850 weite Wege zu seinem Ziel zurücklegen muss, nimmt er öfters auch die Hilfe und den Fuhrpark der Rebellen oder der Gegner in Anspruch, um sich auf vier Rädern oder per Helikopter und mit montierten Geschützen auf den fahrbaren Untersätzen den Weg zum Missionsziel frei zu machen. Diese Ziele beschränken sich dabei im Großen und Ganzen auf das Erreichen eines Zielpunktes und das anschließende Besiegen eines Mittel- oder Endgegners. Aber bis dahin erlebt der Spieler die wohl höchste Shots-per-minute-Rate seit Jahren! Der Schwierigkeitsgrad ist dabei immer anspruchsvoll und verlangt in höheren Levels auch geübten Joypad-Veteranen einiges ab. Um Ihren T-850 technisch aufzumöbeln, haben Sie die Möglichkeit, vor jedem Level Upgrades zu kaufen. Diese können Sie sich aber nur dann leisten, wenn Sie den vorangegangenen Abschnitt innerhalb eines bestimmten Zeitlimits absolviert haben. Je besser Sie sind, desto schneller können Sie Ihren T-850 mit Upgrades versorgen, die bitter notwendig sind, um dem Terminator zum erfolgreichen Abschluss seiner Mission zu verhelfen.

    Sprich zu der Hand!
    Besonders positiv fällt die optische und akustische Umsetzung auf, die echte Terminator-Stimmung aufkommen lässt. In der vorliegenden englischen Version lauschen wir einem sehr ähnlich klingenden Schwarzenegger-Imitator, der immer witzige Sprüche auf den Lippen hat, die in der deutschen Fassung durch Thomas Danneberg, den deutschen Synchronsprecher von Arnold Schwarzenegger, ersetzt wird. Dank dem digtal fast perfekten Abbild des kalifornischen Gouverneurs lässt dieser Titel atmo-sphärisch kaum Wünsche offen. Die Grafik sorgt trotz Fehler in der Preview-Version für fast perfekte Endzeit-Stimmung und die Surround-Unterstützung auch für klanglich gute Effekte. Das Überraschendste an dem Titel aber ist und bleibt die sehr gute Spielbarkeit. Die selbst für einen Titel dieses Genres knallharte Actiondichte ist auch nicht zu verachten, und außerdem ist es die bisher beste Spielumsetzung des Themas "Terminator", auch wenn die Missionen ruhig etwas mehr Abwechslung vertragen könnten. Da fragt man sich: Warum nicht gleich so, Atari?

  • Aktuelles zu Terminator 3: The Redemption

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Terminator 3: The Redemption
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21.09.2004
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