Tatsunoko vs. Capcom: Ultimate All-Stars im Test: Fette Prügel-Action auf Nintendos Wii
Was soll Tatsunoko sein?
Tatsunoko ist ein japanischer Produzent von Zeichentrickserien. Abgesehen von Speed Racer sind die meisten Serien hierzulande weniger bekannt, was aber nichts über deren Qualität aussagt. Die Tatsunoko-Charaktere sind abwechslungsreich, cool gestaltet und haben eine Menge spektakulärer Moves auf dem Kasten!
Lassen sich die Street-Fighter-Kämpfer wie gewohnt spielen?
Nein. Die Steuerung wurde komplett an die Wii angepasst - eben auch für Ryu, Chun Li und Co. Das heißt jedoch nichts Schlechtes: Die Spezial-Attacken führt man genauso wie in Streetfighter aus; da Schläge und Kicks mit demselben Button ausgelöst werden, flutschen die Specials noch schneller aus der Hand.
Gibt's schon Arcade-Sticks?
Von Logic 3 ist bereits ein Arcade-Stick für 30 Euro erhältlich, bei dem der Control-Stick etwas zu sensibel ist. Wer 40 Euro mehr hinlegt, kann zum edlen Stick von Hori greifen, mit dessen PS3-Ausführung wir bisher nur gute Erfahrungen gemacht haben. Und Hardcore-Fans können aus Fernost einen Stick in TvC-Optik ordern!
Team-Move: Besonders spektakulär wird’s, wenn ihr eure Kämpfer Team-Attacken ausführen lasst. Hier schlagen Mega Man und Ryu gemeinsam zu.
Geheime Charaktere?
Was wäre ein Capcom-Prügler ohne freischaltbare Kämpfer? In Tatsunoko vs. Capcom gibt's davon fünf, die ihr wie gewohnt durch mehrfaches Durchspielen des Story-Modus verschiedener Kämpfer freischaltet.
Welche bekannten Capcom-Charaktere sind mit von der Partie?
Neben Ryu, Alex und Chun Li aus der Street Fighter dürft ihr euch noch mit Viewtiful Joe, Mega-Man, Yami aus Okami, Kaijin no Soki aus Onimusha und PTX-40A aus Lost Planet kloppen. Darüber hinaus stehen noch weitere - hierzulande eher unbekannte - Capcom-Kämpfer zur Auswahl.
Ist die europäische Version inhaltsgleich?
In Japan erschien Tatsunoko vs. Capcom bereits im Dezember 2008 mit dem Untertitel Cross Generation of Heroes. Hierzulande und in den USA mussten aus Lizenzgründen einige Kämpfer ausgetauscht werden. Dafür hat Capcom Prügel-Fans in Ultimate Allstars einen Online-Modus spendiert!
Im Lauf der Jahre ließ Capcom seine Charaktere sich immer wieder mit Helden anderer Comic- oder Spiele-Serien kloppen. In Capcom vs. SNK traten sie gegen Prügel-Legenden aus NeoGeo-Spielen an, in Marvel vs. Capcom gegen auch hierzulande bekannte Helden aus dem Marvel-Comic-Universum. Heraus kamen insgesamt sechs sehr gute Beat-em-Ups, die allerdings im Schatten der großen Street-Fighter-Reihe standen. Vielleicht ändert sich das im siebten Anlauf - nicht zuletzt aufgrund mangels hochkarätiger Konkurrenz im Wii-Prügel-Genre. Natürlich abgesehen von Super Smash Bros. Brawl...
Abgefahren: Total irre Spezial-Attacken, beispielsweise wenn Viewtiful Joe zu seiner leicht überdimensionierten Knarre greift, bietet das Spiel zuhauf!
Das Gameplay funktioniert tadellos
Auf den ersten Blick unterscheidet sich TvC nicht groß von den übrigen Capcom-vs.-Titeln, doch beim Spielen merkt man sofort, dass der Tatsunoko-Teil auf die Eigenschaften der Wii-Steuerung angepasst wurde. Das Gameplay ist wie gewohnt zu 100% zweidimensional und auch die Special-Moves funktionieren wie von Capcom-Beat-Em-Ups gewohnt: Ihr führt beispielsweise Viertel- oder Halbkreise mit Digikreuz, Nunchuk oder Stick aus und drückt dabei die Buttons. Neu hierbei ist, dass die Buttons nur die Stärke (Leicht, Mittel, Schwer) bestimmen, nicht aber ob ihr Schläge oder Kicks ausführt. So lassen sich die verschiedenen Spezial-Attacken der Charaktere sehr leicht ausführen - fast einen Tick zu leicht. Denn beim Zocken haut man sich die Specials regelrecht um die Ohren, was zwar sehr spektakulär aussieht, der Übersicht aber ein wenig schadet. In den Kämpfen tretet ihr jeweils mit zwei Kämpfern an - lediglich mit dem riesigen Roboter aus Lost Planet oder dem gigantischen Tatsunoko-Kämpfer Gold Lightan steigt ihr alleine in den Ring. Einziger - und kleiner - Kritikpunkt bei den Charakteren ist deren Balancing. Einige Recken sind mit starken Moves und Combos ausgestattet, während die anderer spürbar schwächer sind. Sehr erfreulich hingegen ist, dass sich das Spiel sowohl für Einsteiger eignet, als auch für Prügel-Veteranen, die tiefer in das Kampfsystem eintauchen wollen. Und obendrein gibt's auch noch ein paar freischaltbare Mini-Games, die mit bis zu vier Spielern gedaddelt werden können.
Bunt gemischt: Ihr tretet jeweils mit zweien der über 20 Charaktere zum Kampf an.
Technik glänzt mit spektakulären Effekten - großartig!
In technischer Hinsicht präsentiert sich Capcoms Wii-Prügler von der Schokoladenseite. Die farbenfrohe Grafik mit den mega-spektakulären Effekten und dem Hauch von 3D in den Umgebungen ist eine Augenweide und auch die Charaktere beider Teams sehen super aus. Beim Japano-Sound scheiden sich die Geister, objektiv betrachtet passt die musikalische Untermalung aber ganz gut zur Prügel-Action auf dem Bildschirm. Die Steuerung ist vorbildlich: Ihr könnt mit Wii-FB, Wii-FB und Nunchuk, Classic Controller, GameCube-Pad und Arcade-Stick spielen - je nachdem, womit ihr am besten zurechtkommt. Wie sich der Online-Modus schlägt, verraten wir euch in einem späteren Nachtest; doch sollte Capcom hier keine groben Schnitzer unterlaufen sein, können Online-Zocker bei unserer Mehrspielerwertung ruhig noch das ein oder andere Prozent draufpacken. Insgesamt ein tolles Gesamtpaket, das sowohl Einsteiger als auch anspruchsvolle Beat-Em-Up-Fans eine Menge Spielspaß bereiten wird!
Screenshots aus unserem Test zu Tatsunoko vs. Capcom: Ultimate All-Stars:
Imho müsste es sogar noch besser sein, da der einstieg für neulinge deutlich leichter is (das spiel bietet spezielle steuerungsvarianten mit denen selbst anfänger supers/ultimates schaffen) gleichzeitig is das spiel besser für pros weil das Kampfsytsem mit den individuelleren Kämpfern, den komplexen combos, cancels und den schwierigen barque- und partnersystemen qualität liefert wo das spam und campfest Streetfighter 4 "nur" quantität bietet (mehr angriffsbuttons, mehr verschiedene Energieleisten, etc.)
In Japan erschien Tatsunoko vs. Capcom bereits im Dezember 2008 mit dem Untertitel Cross Generation of Heroes. Hierzulande und in den USA mussten aus Lizenzgründen einige Kämpfer ausgetauscht werden. Dafür hat Capcom Prügel-Fans in Ultimate Allstars einen Online-Modus spendiert!
gut wenn man sich den artikel durchliest, der iwie impliziert, dass ihr euch scheinbar ziemlich stümperhaft einfach immer nur specials um die ohren haut denkt man vielleicht schnell dass special x mehr damage macht als special y ... aber das wird zb durch das combosystem perfekt wieder ausgeglichen. ryus Shin Cho Ryuken zb is ein ziemlich starker ultimate, wird aber mit jedem hit im aktuellen combo deutlich schwächer. Da man in TvsC gerne ma combos mit 40 oder mehr hits hinlegt macht Ryus ultimate als Ende aber praktisch keinen damage mehr ( mitunter weniger als ein einzelner, schwacher schlag) und zockt trotzdem noch gewaltige 3 einheit special-energie ... lange rede stumpfer sinn: Nicht alle charas sind gleich leicht zu beherrschen, aber wenn man sie gemeistert hat sind sie ALLE gleich gut (was man von charas wie Dan, Zangief und Seth afaik nich wirklich behaupten kann)
Außerdem möcht ich als ergänzung zum artikel für alle betonen Der Online-mode is spitze
so falls jemand gegen mich zocken will meldet euch
greetz
PlaqueOne