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  • Tales of Xillia im Test: Das beste "Tales of..." seit langer Zeit

    Test zu Tales of Xillia für PS3: Nach über zwei Jahren schafft es der Japan-Hit endlich zu uns. Doch das Warten hat sich gelohnt! In unserem Test zu Tales of Xillia erfahrt ihr, was das Rollenspiel besonders gut macht. Exklusive Spielszenen halten wir in unserem Video-Test für euch bereit.

    Tales of Xillia entführt euch in die Welt Rieze Maxia, wo Menschen und Geister seit Urzeiten in einer für beide Seiten lebenswichtigen Symbiose leben. Die Geister verleihen den Menschen magische Kräfte und speisen die Flora und Fauna des Planeten mit Leben. Menschen hingegen strömen Mana aus, das den Geistern als Lebensgrundlage dient. Doch dieses delikate Gleichgewicht droht nun aus den Fugen zu geraten. In ihrem Bestreben nach Macht hat die Nation Rashagul eine immense Waffe konstruiert zur Aktivierung Geistern und Menschen die Lebenskraft entzieht.

    Milla Maxwell, die Wächterin der Geister und selbst ein mächtiger Geist in der Gestalt einer Frau, bricht also auf, um diesem Treiben ein Ende zu setzen. Durch einen Zufall wird der Medizinstudent Jyde Mathis in Millas Kreuzzug verwickelt und beschließt im Folgenden, ihr bei der Erfüllung ihrer Mission zu helfen. Dabei erzählt Tales of Xillia nicht nur die Genre-übliche Weltrettungsstory, die Entwickler nutzen die Handlung auch als Parabel auf die reale Welt und bringen stellenweise sogar dezente Gesellschaftskritik an.

    Die tollen Charaktere machen's aus

    Die kleine Elize hat stets ihr lebendiges Plüschtier Teepo dabei. Der kleine Fratz sorgt für viele witzige Momente und ist ein fabelhafter Sidekick. Die kleine Elize hat stets ihr lebendiges Plüschtier Teepo dabei. Der kleine Fratz sorgt für viele witzige Momente und ist ein fabelhafter Sidekick. Quelle: PC Games Zu Beginn des Spiels erhaltet ihr die Wahl, ob ihr die Geschichte aus Jydes oder Millas Perspektive erleben wollt. Abhängig von eurer Wahl erlebt ihr an manchen Stellen im Spiele andere Dinge, am übergreifenden Rahmen ändert sich aber nichts. Für euren ersten Spieldurchlauf raten wir zu Jyde, da seine Seite des Geschehens die Story etwas ausführlicher beleuchtet. Unabhängig von der Wahl des Protagonisten zählt die Handlung zu den Stärken von Tales of Xillia. Im ersten Spieldrittel kommen die Dinge zwar nur langsam ins Rollen, doch im Rest der etwa 40 Spielstunden überzeugt Tales of Xillia mit einigen Überraschungen und vermochte es gekonnt, uns immer tiefer in seine Welt zu ziehen.

    Dafür sind vor allem die fantastischen Charaktere sowie die tolle Gruppendynamik der insgesamt sechsköpfigen Heldengemeinschaft verantwortlich. Mal fragt man sich, was der geheimnisvolle Söldner Alvin denn nun wirklich im Schilde führt. Ein anderes Mal amüsiert man sich herrlich, wenn Milla das Menschsein erlebt und völlig fasziniert von eigentlich völlig gewöhnlichen Dingen ist. Dem Erlebnis, krank zu werden oder Millas etwa oder ihre übertriebene Begeisterung, als sie zum ersten Mal einen heftigen Schluckauf hat. Am meisten sind uns aber die schüchterne Elize und ihr lebendiges, rekordfreches Kuscheltier Teepo ans Herz gewachsen. Insbesondere Teepo sorgt für so manchen frohsinnigen Moment und dient Tales of Xillia als ideales Maskottchen.

    Plaudereien für mehr Atmosphäre

    Überhaupt nehmen sich die Entwickler erfreulich viel Zeit, den Figuren viel Profil zu verleihen, die Beweggründe aller Akteure auszuarbeiten und die Beziehungen der Gruppenmitglieder untereinander sorgfältig aufzubauen. Tales of Xillia bietet genau den richtigen Mix aus ernsten Momenten, ruhigen, gefühlvollen Szenen und ausgelassenen Albernheiten. Wie für die Tales of-Reihe üblich, gibt es zudem sehr viele optionale Plaudereien, in denen die Charaktere aktuelle Geschehnisse oder Kleinigkeiten besprechen. So erfährt man noch mehr Jyde, Milla und ihre Kumpanen.

    Aber auch während den Kämpfen und bei der Erkundung der Spielwelt kommentieren die Helden immer wieder Mal das Geschehen, was zur Atmosphäre beiträgt. Abgerundet wird das alles von den gut geschriebenen und toll auf Englisch vertonten und mit deutschen Texten unterlegten Dialogen. Der japanische Originalton ist dagegen leider nicht enthalten. Ach, und wer drauf steht, kann die Charaktere auch mit albernen Schmuckobjekten wie Hasenohren oder Hörnern verzieren. Dieser Fan-Service hat keinerlei spielerische Auswirkung, ist aber in den Dialogen und Zwischensequenzen zu sehen, was sich natürlich auf die Atmosphäre auswirken kann.

    Grafisch durchwachsen

    Analog zu Tales of Graces f gibt es in Tales of Xillia keine begehbare Oberweltkarte. Stattdessen ist die Spielwelt in einzelne, miteinander verbundene Außenareale, Städte und Dungeons gegliedert. Eine Weltkarte dient euch zur Schnellreise, sofern diese aufgrund der Story nicht gerade untersagt ist. Während die Städte und Dungeons optisch einen ordentlichen Eindruck machen, wirken die Außenareale über weite Strecken ziemlich trist, was vor allem an den furchtbar matschigen Texturen liegt. Die Charaktermodelle und Effekte lassen sich hingegen durchaus sehen und die gelegentlichen Anime-Cutscenes sind sogar absolut spitze.

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    Tales of Xillia im Test: Tolle Charaktere, starke Spielmechanik
    Spielecover zu Tales of Xillia
    Tales of Xillia
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Tales of Xillia
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http://www.videogameszone.de/Tales-of-Xillia-Spiel-15592/Tests/Tales-of-Xillia-im-Test-1082606/
11.08.2013
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2013/08/Tales_of_Xillia_Test_Screenshots_30-pc-games.jpg
tests