Super Mario Galaxy 2 im Test : Ab heute im Handel
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Super Mario Galaxy 2 ist das mit Abstand meisterwartete Wii-Spiel des Jahres und sorgte schon im Vorfeld für mächtig Furore, selbstverständlich werden folgende Fragen auch in unserem Test von Super Mario Galaxy 2 aufgegriffen: Wie motivierend wird Marios neues Abenteuer sein, wenn es keine komplexe Oberwelt mehr zum Erkunden gibt? Sorgen die neuen Verwandlungsmöglichkeiten wirklich für Abwechslung, wo doch ein Großteil des Spielprinzips nahezu unverändert bleibt? Und schaffen es die Entwickler von Nintendo, Vielfalt zu schaffen, obwohl vermeintlich die besten Ideen schon längst im Vorgänger verbraten wurden? Wir können euch nach dem Test versichern: Super Mario Galaxy 2 erfüllt die Erwartungen voll und ganz! Der Umfang ist sogar viel größer, als wir uns das gedacht hatten! Und Steuerung, Technik und Präsentation sind Mario-typisch erstklassig. Hier präsentieren wir euch die Pro- und Contra-Elemente des Tests zu Super Mario Galaxy 2!
Das gefiel uns:
Die Geschichte
Die Story von Super Mario Galaxy 2 ist zwar relativ dünn, aber sie erfüllt zweifelsohne ihren Zweck. Alles beginnt mit einem Brief von Prinzessin Peach an ihren heißgeliebten Mario. Und so lautet er:
Lieber Mario,
wie wäre es mit einem Stück Kuchen, während wir den Sternenhimmel beobachten? Ich warte im Schloss auf dich!
Peach
Sammelt Mario dieses Symbol ein, kann er durch Schüttler der Wii-FB Wolken erschaffen und sorglos auf ihnen umherspazieren, solange sie festen Halt bieten. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Aber Pustekuchen! Prinzessin Peach und Mario hatten eigentlich vor, die traute Zweisamkeit abseits des Schlosses zu genießen und vom Himmel rieselnden Sternenstaub zu beobachten - ein seltenes, nur alle hundert Jahre wiederkehrendes Naturschauspiel. Doch daraus wird leider nichts! Denn auf dem Weg zum Schloss trifft Mario einen verloren gegangenen Baby-Luma, mit dem er sich rasch anfreundet. Es scheint so, als habe der Klempner mit ihm einen Verbündeten für sein Abenteuer gefunden, und den hat er dringend nötig. Denn urplötzlich ist auch Peach wie vom Erdboden verschluckt … und zu allem Überfluss hat auch noch Bowser seine ekligen Pfoten im Spiel!
Die Hilfs-Funktionen
Stellt euch vor, ihr katapultiert jemanden, der noch nie im Leben ein 3D-Jump&Run gespielt hat, kopfüber auf einen beliebigen Planeten von Super Mario Galaxy 2. Was würde dann wohl passieren? Klar: Er würde aufgrund der (doch recht vertrackten) Spielstruktur, der komplizierten Steuerung und des happigen Schwierigkeitsgrads gnadenlos scheitern und vermutlich nie mehr im Leben ein Spiel anfassen. Damit so etwas nicht passiert, hat Nintendo drei clevere Hilfen ins Abenteuer integriert, die Anfängern - oder verzweifelten Profis! - teils gehörig unter die Arme greifen. Natürlich sind all diese "Stützräder" optional: Wer sie nicht nutzen will, lässt es eben bleiben. Wir stellen euch alle Hilfen vor:
Der Kosmo-Assistent: Schon New Super Mario Bros. Wii bot den sogenannten Super-Assistenten, wenn man einen Level partout nicht schaffte - und auch Super Mario Galaxy 2 hilft verzweifelten Spielern: Sprecht ihr innerhalb eines Levels mit der schattenhaften Rosalina, fragt sie euch, ob ihr ihre helfende Hand benötigt und ob sie euch zum Stern geleiten soll. Bejaht ihr dies, zieht Mario eine traurige Grimasse und ihr könnt für die nächsten paar Sekunden die Wii-Fernbedienung und das Nunchuk getrost aus der Hand legen, um euch entspannt zurückzulehnen. Ihr seht dann, wie die Entwickler den jeweiligen Kurs in Eigenregie absolvieren. Ist Mario endlich beim Powerstern angekommen, dürft ihr wieder selbst ran. Den Kosmo-Assistenten gibt es aber nicht in allen Galaxien. Auch die Anzahl an Leben, die ihr verbrauchen müsst, bis Rosalina erscheint, ist unterschiedlich.
Weil die verschiedenenen Missionen - jede von ihnen mit eigener Spielweise - allein noch kein Garant für ein abwechslungsreiches Abenteuer sind, haben die Entwickler allerhand Bosse in die Galaxien gepackt. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Die Bonus-DVD: Nicht nur der japanischen Version wird eine DVD beiliegen, auf der die Spielmechanik und die Steuerung erklärt werden. Wer bislang also noch kein dreidimensionales Hüpfspiel gezockt hat, der bekommt so das grundlegende Gameplay verständlich beigebracht. Wir begrüßen solche Zusatz-Gimmicks, solange sie keine gravierende Auswirkung auf den Schwierigkeitsgrad haben. Denn Profizocker können sich das Anschauen der DVD getrost schenken. Ebenso werden einige Spieler den Kosmo-Assistenten wohl nie zu Gesicht bekommen, weil sie schlichtweg zu geübt im Finden der Power-Sterne sind. Und diese Wahlfreiheit ist gut!
Der zweite Mitspieler: Im Seriendebüt von Marios All-Abenteuer gab es zwar einen Koop-Modus, doch der beschränkte sich auf einen simplen Mauszeiger, den der zweite Spieler steuern konnte. So ließen sich etwa Sternsplitter einsammeln und auf Gegner schleudern. Im zweiten Teil navigiert ihr diesmal keinen unpersönlichen Cursor mehr, sondern zieht einen Luma hinter euch her, der auf Knopfdruck eine Drehattacke ausführt und dadurch beispielsweise Gumbas in Zaum hält. Das Sammeln von Sternsplittern ist aber weiterhin möglich. Zudem kann der Luma Münzen transportieren und diese Mario zuwerfen - etwa wenn dieser nur noch wenig Restenergie hat. Fein!
Abwechslung wird bei Super Mario Galaxy 2 großgeschrieben. Und das führt uns zum nächsten Stichwort!
Hinweis: Jede Menge Gameplay-Videos zu Super Mario Galaxy 2 findet ihr in unserem Videoportal unter videos.videogameszone.de.
Screenshots aus unserem Test zu Super Mario Galaxy 2:
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