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  • Stranger

    Stranger Odd ist Englisch und heißt so viel wie seltsam. Oddworld ist demzufolge also die seltsame Welt. Die Oddworld Inhabitants sind nichts anderes als die Einwohner dieser seltsamen Welt. Und genau so nennen sich die Entwickler von Stranger. Okay, wenn man sich gelegentlich einmal die Nachrichten anschaut, dann muss man den Jungs und Mädels wirklich zustimmen, denn das Wort "seltsam" beschreibt den alltäglichen Wahnsinn auf dem Planeten Erde schon recht treffend. Dennoch sind die Angestellten des Unternehmens im kalifornischen San Luis Obispo noch eine Spur seltsamer als der Rest der Welt. Seit zehn Jahren stellen sie das mit außergewöhnlichen Spielen unter Beweis. Ihr Erstlingswerk Abe’s Oddysee war ein zweidimensionales Action-Adventure, wurde mit Preisen überschüttet und bestach vor allem durch liebevolles Design und eine perfekte Vermischung der Medien Film und Videospiel. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heutzutage erwarten die Spieler aufwendige 3D-Bauten und spektakuläre Effekte. Stranger bietet diese technologischen Vorzüge, punktet aber vor allem mit ausgefallenen Ideen und jeder Menge Witz!

    Spielerisches Neuland
    Stranger könnte man am ehesten als eine Mischung aus Action-Adventure und Ego-Shooter beschreiben - und dennoch würde man dem Spiel nicht ganz gerecht werden. Als wortkarger Kopfgeldjäger durchstreift man die Landschaft und zieht von Dorf zu Dorf. Dort hat man nicht nur die Gelegenheit, die schreckhaften Einwohner zu traktieren, sondern erhält auch neue Aufträge. Ausgerüstet mit einer fortschrittlichen, doppelläufigen Armbrust, macht man sich dann auf die Suche nach flüchtigen Verbrechern. Dabei hat der Spieler die freie Wahl der Perspektive. Während die Außenansicht mehr Übersicht bietet, fällt das Zielen in der Ego-Sicht um einiges leichter. Wesentlich interessanter ist allerdings, womit man zielt. Die Armbrust ist nämlich multifunktional und kann eine mannigfaltige Auswahl an lebendiger Munition aufnehmen. Ja, wirklich "lebendig". Die Befüllung der zwei Läufe erfolgt mit zumeist knuddeligen Wesen aus der Umgebung (siehe Seite 12 und 13). Das ist nicht nur ziemlich außergewöhnlich, sondern hat auch den Vorteil, dass dem Stranger die Munition nicht so schnell ausgeht. Spätere Upgrades machen die Munition noch mächtiger und erweitern stellenweise sogar die Funktionen. Jetzt könnte man fast denken, Stranger wäre ein Ballerspiel, doch im Endeffekt ist es vor allem die Entscheidung des Spielers, wie actionlastig das Geschehen ausfällt. Wer es gern etwas deftiger mag, kann sich natürlich mit vollem Eifer ins Gefecht stürzen und den Ballerfinger glühen lassen. Wesentlich subtileres Vorgehen ist aber ebenso möglich. Hohe Gräser dienen dem Stranger als Tarnung und mit dem geschickten Einsatz der Lockmittel und Minen kann man sich auf diese Weise sehr elegant der Gegner entledigen. Aber Vorsicht, die Widersacher haben ein Sichtfeld und sind nicht völlig verblödet. Wenn einer ihrer Kameraden in die Luft fliegt, fliegt mit ihm unter Umständen auch die Tarnung des Strangers auf. Man will mit dieser Art von Gameplay zwar nicht unbedingt Sam Fisher und Splinter Cell Konkurrenz machen, dennoch soll umsichtiges und lautloses Vorgehen in jeder Situation eine machbare Alternative darstellen. Spätestens in den Bosskämpfen ist Subtilität dann aber wieder weniger gefragt. Die knackigen Obermotze sind mit normalen Mitteln nicht so einfach zu besiegen und eine ausgeklügelte Strategie ist erforderlich. In einem konkreten Beispiel mussten wir die Magenschwäche unseres Gegenübers ausnutzen und ihn mit einem Stunk kurzzeitig benommen machen. Daraufhin ließen einige Nahkampfangriffe die Energieleiste des Gegners rapide sinken und schon nach kurzer Zeit hatten wir ihn im Sack - lebendig, wie wir hinzufügen möchten. Denn wie im wahren Leben ist ein lebendig gefangener Flüchtling mehr wert als seine sterblichen Überreste. Im Falle des Strangers ist dieser Wert bezifferbar. Über den Jordan gegangene Beute ist meist nur die Hälfte von einem noch atmenden Flüchtling wert. Um mehr Geld in die eigenen Kassen zu spülen, eignen sich besonders Nahkampfangriffe auf benommene Gegner. Eine Spezialität des Strangers sind Rammattacken. Wenn er zu laufen beginnt, geht er nach wenigen Augenblicken in einen Renn-Modus über. Auf allen Vieren erreicht er dann sehr hohe Geschwindigkeiten, die beim Aufprall auf einen Gegner direkt an diesen weitergegeben werden.

  • Stranger
    Stranger
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Oddworld Inhabitants
    Release
    03.2005

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28.10.2004
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