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  • Stories: The Path Of Destinies im Test - Mehr Konsequenzen als bei Telltale!
    Quelle: PC Games

    Stories: The Path Of Destinies im Test - 24 Endsequenzen dank innovativem Entscheidungssystem

    Das Indie-Spiel Stories: The Path of Destinies ist ein knallbunter Story-Baukasten für Unentschiedene. Abhängig von euren Entscheidungen gibt es eine von 24 Endsequenen zu sehen! Der PC-Games-Test überprüft, ob das mehrfache Durchspielen dieser tierischen Fantasy-Mär auf Dauer nicht zu langweilig wird.

    Stories: The Path of Destinies für PC und PS4 lässt uns im Test mehrmals grübeln: Wo haben wir diese Spielelemente schon mal gesehen? Knallbunte Comic-Grafik und ein englischer Erzähler, der jede Aktion des Spielers kommentiert? Das klingt nach Bastion, dem knuffigen Debütspiel von Supergiant Games. Die Iso-Perspektive? Diablo ist hier natürlich das Vorbild! Kämpfe mit Konterfunktion, bei dem Angriffe der Gegner mittels eines klar sichtbaren Ausrufezeichens kommuniziert werden? Hallo, Batman: Arkham Knight! Alle Vorzeichen deuten also auf einen uninspirierten Spiele-Klon hin. Doch Stories hat eine Geheimwaffe: satte 24 Enden.

    Entscheidende Momente

    Stories: The Path of Destinies im Test - 24 Endsequenzen Es gibt 24 Endsequenzen in Stories: The Path of Destinies aber nur ein echtes Happy End. Quelle: PC Games Das jüngste Projekt der Tiny Brains-Macher Spearhead Games ist nämlich auf mehrfaches Durchspielen ausgelegt. Bei jedem Neustart absolviert ihr fünf Levels und trefft unterwegs vier Entscheidungen. Die haben weitaus stärkere Konsequenzen als etwa in einem Telltale-Adventure à la The Walking Dead: Michonne. In Stories: The Path of Destinies verzweigt sich der Handlungsverlauf tatsächlich und führt aufgrund der Unvorhersehbarkeit mancher Wahlen zu einigen höchst chaotischen Ergebnissen - trotz bester Absichten!

    Ein magisches Buch erlaubt jedoch nach jedem spektakulär gescheiterten Versuch der Weltenrettung einen Neuanfang. Bewaffnet mit dem Wissen um vier nacheinander herausgefundene Wahrheiten kann der Spieler daraufhin informierte Entscheidungen treffen und sich so langsam zum einen, wahren Ende vorabreiten. Allerdings wiederholen sich beim Ausprobieren verschiedener Erzählstränge zwangsläufig einige der Levels. Mindestens fünf Durchgänge sind zu empfehlen, um den versöhnlichsten Abschluss Gesicht zu bekommen.

    Tierischer Spaß?

    Beim Setting erinnert Stories: The Path of Destinies in Ansätzen an die beliebte Redwall-Buchreihe von Autor Brian Jaques. Denn alle Figuren sind vermenschlichte Tiere. So sind eure Gegenspieler etwa kriegerische Raben und beim bösartigen Herrscher des Fantasy-Reiches handelt es sich um eine Kröte.

    Stories: The Path of Destinies im Test - Auch für Kinder geeignet Der heitere Grafikstil und die kindgerechte Story machen Stories: The Path of Destinies auch für die Kleinen ab 12 Jahren interessant. Allerdings gibt es keine deutsche Sprachausgabe. Quelle: PC Games Der Held, ein sprechender Fuchs namens Reynardo, muss den Imperator natürlich aufhalten. Nebenbei gilt es aber auch noch, adoptierte Tochter des Kaisers vor dem Opfertod retten, einen Verräter zu entlarven und gleichzeitig noch divserse magische Artefakte mit gefährlichen Nebenwirkungen zu jonglieren. Die verniedlichte Geschichte eignet sich auch für ein jüngeres Publikum, die Witzeleien des ständig plappernden Erzählers lassen dementsprechend Scharfsinn vermissen. Im Test konnten wir über die häufigen Anspielungen auf Popkultur-Phänomene nur müde lächeln. Allerdings verstecken sich auch ein paar wirklich witzige Gags im Spiel.

    00:32
    Stories: The Path Of Destinies - Comic-Action im Launch-Trailer

    Das Streben nach dem Happy End motiviert rund fünf Stunden, danach könnt ihr noch die restlichen Endsequenzen freispielen. Wer die Geduld dafür aufbringt, darf sich aber zu Recht auf die eigene Schulter klopfen, denn das sehr zugängliche Spielprinzip nutzt sich nach einer Weile stark ab. Schuld ist eben jene anfangs angenehme Einfachheit, denn Spearhead Games lässt abseits der Geschichte und den cool umgesetzten Entscheidungsmomenten viel Potenzial ungenutzt liegen. Stories: The Path of Destinies im Test - Kontersystem Die auf Dauer eintönigen Kämpfe nutzen in ihren Grundzügen das aus Batman: Arkham Knight bekannte Kontersystem. Quelle: PC Games

    Immer das Gleiche

    Stories: The Path of Destinies im Test - Schwerter Im Spielverlauf erhält Reynardo Zugriff auf vier Schwerter mit Bonusschaden. Richtig taktisch werden die Gefechte dadurch aber auch nicht. Quelle: PC Games Den häufigen Gefechten gegen die Raben mangelt es auf Dauer an Abwechslung. So gibt es nur eine Handvoll unterschiedlicher Gegnertypen. Aufgrund des niedrig angesetzten Schwierigkeitsgrades müsst ihr euch jeweils nur minimal umstellen. Schön: Die Steuerung ist sowohl mit dem Gamepad als auch per Maus und Tastatur präzise und intuitiv, auch wenn am PC eine Möglichkeit fehlt, Tasten umzubelegen. Ungewohnt: Die Kameraperspektive wird vom Spiel vorgegeben, auch im Kampf könnt ihr das Sichtfeld nicht drehen. Das geschieht automatisch und bis auf wenige Ausnahmen ergeben sich daraus keine Nachteile. Nur ganz selten haben wir im Test mal einen angreifenden Gegner zu spät gesehen, weil die Kamera falsch fokussiert war.

    Vier aufrüstbare Schwerter mit Bonusschaden (Feuer, Eis, Heilung, höhere Geschwindigkeit) und zwei Spezialmanöver (ein Greifhaken, um Gegner heranzuziehen, sowie eine schnelle Ausweichbewegung) bringen zwar ein bisschen Leben in die ansonsten sehr gleichförmig verlaufenden Gefechte, machen aus Stories: The Path of Destinies aber noch lange kein Actionspiel zum Mitfiebern, trotz des solide umgesetzten Kontersystems.
    Stories: The Path of Destinies im Test - Geschicklichkeitspassagen Kleine Geschicklichkeitspassagen mit dem Greifhaken gestalten sich sehr simpel und sind schnell wieder vorbei. Quelle: PC Games Stories: The Path of Destinies im Test - Upgrades Spearhead Games bezeichnet Stories: The Path of Destinies offiziell als Action-Rollenspiel, weil ihr ab und zu verdiente Skillpunkte in neue Fähigkeiten steckt. Quelle: PC Games Ärgerlich: Das Leveldesign wirkt trotz einiger hübscher Panoramen beliebig. Versteckte Secrets und anfangs verschlossene Routen, die ihr erst später mit dem richtigen Schwert aufsperren könnt, fallen zumeist unspektakulär aus. Ab und zu gibt es kleine Geschicklichkeitspassagen, etwa wenn ihr Feuerbällen ausweicht. Verdiente Stufenaufstiege ermöglichen das Erlernen neuer Talente, dazu findet ihr Juwelen mit geringfügigen Boni, die ihr in den Handschuh des Helden einsetzt. Das sind nette Ideen, auf Dauer ist Stories aber arg seicht. Wer einmal das wahre Ende gesehen hat, kann bedenkenlos abschalten.

    Dafür kostet Stories: The Path of Destinies aber auch nur zwischen 11 und 15 Euro, etwa auf Steam sowie Uplay, DRM-frei bei GOG.com und im Humble Store und für Sonys PS4 im Playstation Store.


    Stories: The Path Of Destinies (PC)

    Spielspaß
    70 %
    Grafik
    -
    Sound
    -
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung

    Stories: The Path Of Destinies (PS4)

    Spielspaß
    70 %
    Grafik
    -
    Sound
    -
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Handlung mit 24 Endsequenzen
    Entscheidungen haben große Auswirkungen
    Zugängliches Spielprinzip
    Gutes Konter-System im Kampf
    Netter Grafik-Stil
    Einigermaßen humorvoller englischer Erzähler
    Sehr simpel: Leveldesign, Kämpfe, Upgrade-System
    Lange und häufige Ladezeiten
    Wiederholungen gehören zum Spielprinzip
    Keine deutsche Vertonung, nur Untertitel

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Stories: The Path Of Destinies
Stories: The Path Of Destinies im Test - 24 Endsequenzen dank innovativem Entscheidungssystem
Das Indie-Spiel Stories: The Path of Destinies ist ein knallbunter Story-Baukasten für Unentschiedene. Abhängig von euren Entscheidungen gibt es eine von 24 Endsequenen zu sehen! Der PC-Games-Test überprüft, ob das mehrfache Durchspielen dieser tierischen Fantasy-Mär auf Dauer nicht zu langweilig wird.
http://www.videogameszone.de/Stories-The-Path-Of-Destinies-Spiel-56389/Tests/Entscheidungen-und-24-Endsequenzen-1193004/
21.04.2016
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2016/04/Stories-The-Path-of-Destinies-Test-07-pc-games_b2teaser_169.jpg
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