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  • Stolen

    Auf Knopfdruck startet ein Minispiel, bei dem der Safe geknackt wird. Auf Knopfdruck startet ein Minispiel, bei dem der Safe geknackt wird. Als das Diebesduo Anya Romanov und Louie Palmer von einem mysteriösen Auftraggeber zu einem Museumseinbruch überredet wird, sieht zunächst alles nach einem Routineeinsatz aus. Das Objekt der Begierde ist ein kostbares Juwel aus einem japanischen Fundus altertümlicher Schätze. In der Nacht vor der Eröffnung der Ausstellung soll dieser Stein den Besitzer wechseln und möglichst unauffällig in Anyas Tasche wandern. Über ein angrenzendes Gebäude findet sie den besten Weg, um in das gut gesicherte Museum von Forge City einzudringen. Auf dem Dach angelangt, trickst sie zwei Wachen aus und schlüpft über eine Luke ins Innere. Auf der Suche nach dem Kleinod bekommt Anya stets Schützenhilfe per Funk. Partner Louie ist nämlich längst nicht so sportlich wie seine Komplizin, aber Experte in Sachen Hightech-Ausrüstung und versorgt Anya darüber hinaus während ihrer Diebestouren mit wichtigen Hinweisen. Laserfallen, Wachen und verschlossene Türen sind kein Problem für die geschickte Meisterdiebin und selbstverständlich schafft sie das Undenkbare - sie entwendet den scharf bewachten Rubin und entkommt (wenn auch nur knapp) der anrückenden Polizei ...

    Schleichen neu definiert

    Der Begriff Stealth-Action stand bisher für harte Kerle und massig Waffen. Solid Snake und Sam Fisher sind die beiden populärsten Helden des Genres und beide gehen mit Gegnern nicht gerade zimperlich um. Ganz anders sieht die Sache bei Stolen aus, das vollständig ohne rabiate Waffen auskommt. Anya verfügt zwar über eine Pistole, diese lässt sich aber nicht mit tödlichen Projektilen bestücken. Ihre Gegner erledigt sie durch -gezielte Schüsse mit Betäubungsmunition oder knackige Kampfsporteinlagen. Letztere sind jedoch auf wenige Bewegungen beschränkt und nach einer Weile wachen die ausgeknockten Aufpasser wieder auf und schlagen lauthals Alarm. Viel besser ist es, erst gar nicht gesehen zu werden. Damit sie möglichst unauffällig agieren kann, spendierten die Programmierer Anya akrobatische Fähigkeiten. So schwingt sie an Fahnenstangen herum, huscht von einem Häuserdach zum anderen oder vollführt gewagte Sprünge. Das Repertoire an Bewegungen ist recht umfangreich und enthält -die typischen und beliebten Stealth-Moves wie An-die-Wand-Lehnen oder An-Abgründen-Entlanghangeln.

    Licht und Schatten

    In den meisten Situationen kann Anya mit der A-Taste eine Aktion ausführen, beispielsweise hochspringen und sich an einem Vorsprung festhalten. Ist ein zusätzliches Manöver möglich, so wird dies am Bildschirm angezeigt. Anya bewegt sich aber leider etwas hölzern durch die Gegend. Während Schwinganimationen hübsch und geschmeidig aussehen, wirken andere Bewegungen, als hätte die Dame einen Stock verschluckt. Zudem nerven des Öfteren Ruckler, beispielsweise während man die Kamera mit dem rechten Ministick nachjustiert. Bei dem Diebesabenteuer schauen Sie der flinken Einbrecherin von hinten über die Schulter und per Knopfdruck können Sie zum Zielen in eine Ego-Perspektive umschalten. Enge Passagen wie Lüftungsrohre durchkrabbeln Sie ebenfalls in dieser Ansicht. Viele Abschnitte wirken durch ein geschicktes Licht-und-Schatten-Spiel sehr hübsch, während es jedoch leider auch ein paar regelrecht hässliche Bereiche gibt. Auf der Xbox wäre deutlich mehr drin gewesen, was Genrekollege Sam Fisher in seinem dritten Abenteuer eindrucksvoll unter Beweis stellt. Wenn es brenzlig wird, kann sich Anya ähnlich wie ihr Schleichgenosse im Schatten verbergen. Eine Anzeige weist darauf hin, wie gut sie für Feinde sichtbar ist. Geräuschvolles Herumrennen ist besonders gefährlich: Ein kleines Sonar zeigt deshalb verdächtigen Lärm an, der von Gegnern gehört werden kann.

    Umfassende Diebeskunst

    Wie andere Schleichexperten verfügt auch Anya über eine ansehnliche Hightech-Ausrüstung. Darunter befinden sich zum Beispiel ein fortschrittliches Arm-Pad und das obligatorische Nachtsichtgerät. Um stets genau zu wissen, wo sich die stressigen Wachmänner befinden, steht dem Mädel zudem ein GPS-Ortungsgerät zur Verfügung. Das Equipment ermöglicht der Amazone sogar spezielle Fähigkeiten wie Eisen schneiden, Schlösser knacken oder Computer hacken. Diese Aufgaben sind als kleine Geschicklichkeitsspielchen in die Missionen eingeflochten. Auf einem kleinen Monitor gilt es etwa, eine vorgegebene Linie mit dem Eisenschneider nachzufahren oder mit dem Dietrich das Innere eines Schlosses zu bearbeiten. Der gewaltlose Ansatz von Stolen hat durchaus seinen Reiz, leider ist das diebische Vergnügen bereits nach vier Aufträgen vorbei. Die Sekundärziele fesseln noch eine Weile, können aber nicht über den zu geringen Umfang hinwegtäuschen. Pazifistisch veranlagte Zocker dürften dennoch Spaß haben, schließlich bereiten weitgehend gelungene Lichteffekte, die gute Musikuntermalung und die wendungsreiche Story ein paar vergnügliche Stunden.

    Stolen (XB)

    Spielspaß
    76 %
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Fazit
    as spannende Einbrecherabenteuer kommt ohne tödliche Waffen aus. Fans wagen ein Probespiel!
  • Stolen
    Stolen
    Publisher
    HIP Interactive (CA)
    Developer
    Blue52 Ltd. (UK)
    Release
    21.03.2005

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Stolen
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http://www.videogameszone.de/Stolen-Spiel-35424/Tests/Stolen-375160/
08.05.2005
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2005/05/XBZ0506Stolen218.jpg
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