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  • Steep E3-Vorschau: Sinnsuche auf dem Snowboard [Hands-on]
    Quelle: Ubisoft

    Steep auf der E3 gespielt: Preview mit Video-Fazit zum Extremsport-Spiel von Ubisoft für PC, PS4 und XBO

    Steep war die Überraschungsankündigung auf Ubisofts E3-Pressekonferenz. Das Extremsport-Spiel in den Alpen lässt euch mit Skiern, Snowboard, Wingsuit und Paraglider frostige Abhänge hinuntersausen. Die Alpin-Experten von PC Games werfen in der Hands-on-Vorschau einen ersten Blick auf den Always-online-Titel.

    In Rennspielen sorgt die Stoßstangen-Perspektive für ein Plus an Rasanz und Atmosphäre. Für das Extremsport-Spiel Steep stand Entwickler Ubisoft Annecy vor der Herausforderung, eine ähnlich mitreißende Kameravariante zu ersinnen. Ganz ohne Stoßstange, denn in Steep saust ihr die verschneiten Abhänge der europäischen Alpen nicht in vierrädrigen, motorisierten Vehikeln hinunter. Nein, hier seid ihr auf Skiern und Snowboard oder mit Wingsuit und Paraglider unterwegs. Die Realität liefert glücklicherweise die perfekte Vorlage: GoPro-Kameras!

    Steep Je weiter die Kamera in der Gebirgsübersichtskarte herauszoomt, umso schwammiger werden die Texturen, bis nur noch Schneematch zu sehen ist. Quelle: Ubisoft Die am Kopf befestigten Mini-Aufnahmegeräte werden schon seit Jahren von geltungssüchtigen (Winter-)sportlern eingesetzt, um millionenfach geklickte Youtube-Videos zu produzieren. Was liegt also näher, als die GoPro-Ansicht in Steep zu rekreieren, komplett mit animierten Armen und Beinen des eigenen Protagonisten? Das Ergebnis ist ebenso unterhaltsam anzuschauen wie in der Realität. Auch weil Steep automatisch alle Abfahrten und Flugeinlagen als Replays speichert und dem Spieler erlaubt, aus den spektakulärsten Momenten eigene Videos zu schneiden oder Screenshots zu machen. Dabei hat man dann auch volle Kontrolle über die Kamera, denn neben der GoPro-Perspektive mit ihrem sehr intensiven Geschwindigkeitsgefühl steht natürlich auch eine klassische Third-Person-Kamera zur Wahl. Gut so, denn mit der kann man die vielen bunten, teils richtig abgefahrenen Kostüme des eigenen Steep-Avatars erst so richtig würdigen.
    Steep Die GoPro-Kamera fängt die Renn-Action aus einer rasanten, irre verrückten Ego-Ansicht ein. Das Geschwindigkeitsgefühl von Steep kommt dabei sehr gut rüber. Quelle: Ubisoft

    Steep in der E3-Vorschau: Yeti-Kostüme und Fragen zum Spielablauf

    Mit zunehmender Spieldauer schaltet ihr in Steep neue Kostüme, Mützen, Logos für eure Fallschirme sowie andere Accessoires frei. Möglicherweise gibt's sogar ein Erfahrungspunkte-System mit Talentbaum oder unterschiedliche Skier-Varianten mit verschiedenen Attributen - typische Ubisoft-Features, zu denen sich die Entwickler auf der E3 in Los Angeles aber noch nicht final äußern wollten. Ebenso wenig wie zur Kampagne und den Story-Missionen. Einzig die Existenz einer solchen Auftragskette wurde uns bestätigt. Gut so, denn bislang macht Steep noch einen mauen Eindruck, der Spielablauf wirkt ziellos.

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    Steep: E3-Fazit zum Open-World-Extremsportspiel in den Alpen

    Als Extremsportler jagt ihr die Hänge in den als offene, zusammenhängende Welt dargestellten Gebirgszügen zwischen Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich hinab. Dabei könnt ihr die Sportart jederzeit wechseln und euch zudem per Schnellreise in eine von mehreren Regionen teleportieren. Das geschieht auf einer Weltkarte, die gleichzeitig technisch beeindruckend wie hässlich ist. Denn einerseits erlaubt sie das stufenlose, sekundenschnelle Herauszoomen von der Ansicht des einzelnen Sportlers hin zu einer Übersicht über die gesamte Alpin-Region. Andererseits erkauft sich Ubisoft Annecy dieses Feature durch radikale Einschnitte bei der Grafikqualität. Während Steep auf der Strecke modern und teilweise sogar ganz schick aussieht (Stichwort Abendrot), wirken die verschneiten Hänge auf der Übersichtskarte polygonarm und verwaschen. Allerdings haben die Entwickler ja noch bis Ende 2016 Zeit, um Verbesserungen vorzunehmen.

    Steep So schickt sieht Steep momentan noch nicht aus, weder am PC noch auf Playstation 4 und Xbox One. Die Screenshots sind gestellt. Quelle: Ubisoft Typisch Ubisoft dürft ihr euch nicht von Anfang an durch die gesamte Spielwelt teleportieren. Schnellreisepunkte müssen erst freigespielt werden, statt Türmen wie in Far Cry oder Assassin's Creed sind es hier sogenannte Drop Zones. Weitere Sammelaufgaben sollen für Abwechslung sorgen. Die ist auch dringend nötig, denn bisher scheint Steep vor allem aus Zeitfahrten, Challenges und Spontan-Rennen zu bestehen, die ihr quasi nebenbei erledigt. Die Herausforderungen starten dabei genauso übergangslos wie im Ubisoft-Rennspiel The Crew: einfach durch die Markierungen auf der Piste fahren und schon findet ihr euch in einem Rennen gegen bis zu drei andere Spieler wieder. Denn wie The Crew ist Steep ein Online-Spiel, für das eine permanente Internetverbindung benötigt wird. Auf den Servern sollen sich tausende menschliche Videospiel-Sportler gleichzeitig tummeln, doch dargestellt werden nur bis zu drei in eurer direkten Umgebung. Ist gerade niemand für eine Herausforderung verfügbar, füllt das Spiel die Ränge mit KI-Fahrern auf. Wer gerne mit Freunden fährt, kann sich in Vierergruppen organisieren und gemeinsam durch die Welt reisen.

    Simpel und eingängig

    Auf der Strecke macht Steep nichts grundlegend falsch. Die Steuerung mit dem PS4-Controller fiel uns leicht, aber das zuverlässige Ausführen von Tricks wie Saltos, Spins oder Grabs erfordert einiges an Übung. Zugeständnis an Einsteiger: Wer in der Luft die Hände von Sticks und Tasten nimmt, kann sicher sein, dass der Charakter selbstständig landet. Zwar nicht immer perfekt, aber immerhin gibt es in dem Fall keine schmerzhaften Crashes, wie sie uns zu Beginn der Hands-on-Session mehrmals heimsuchten, besonders bei der unvorsichtigen Fahrt über gefährliche Eisflächen.

    Wer die Steuerung nach kurzer Eingewöhnung beherrscht, kann schicke Manöver ausführen. Dazu gehören etwa das Rückwärtsfahren auf den Skiern oder das knappe Vorbeifliegen an Kichtürmen und Baumwipfeln mit dem Wingsuit. Sein volles Potenzial schöpft Steep immer dann aus, wenn man zu viert koordinierte Aktionen ausführt und für die Kamera posiert - ganz ohne die Gefahren einer echten Bergpiste. Toll auch, dass sich jede Herausforderung und jedes Rennen mit jedem der vier Sportgeräte angehen lässt. Gemischte Wettbewerbe zwischen Snowboardern und Paraglidern sind ebenso an der Tagesordnung wie Trick-Challenges, bei denen sich Wingsuit-Flieger und Skifahrer gegenüberstehen.

    Großes Spaßpotenzial steckt in der zu Beginn erwähnten Replay-Funktion von Steep. Eure Aktionen lassen sich jederzeit zurückspulen und anhand einer dargestellten Linie könnt ihr sekundengenau ausgeführte Sprünge und andere Manöver auswählen. Brillant: Mit einem Tastendruck erstellt ihr aus diesen Momenten eigene Herausforderungen, die ihr anschließend im Spiel veröffentlichen und dank Social-Media-Integration genau wie gemachte Screenshots sofort auf Twitter, Facebook und Co. anprangern könnt. So soll die Community im Laufe der Zeit für ihren eigenen Nachschub an kniffligen und ausgefallenen Wettbewerben sorgen. Eine ambitionierte Idee!

    Bis die Steep-Server bei Release im Dezember 2016 an den Start gehen, bleiben aber noch viele Fragen zum Sportspiel offen. Die wichtigste: Bietet Steep auf Dauer genügend spielerische Tiefe, um längerfristig zu motivieren? Und können auch Gelegenheits-Sportler ohne Zeitfahr-Ambitionen Spaß am Freischalten neuer Regionen und dem Verfolgen der wie auch immer gearteten Kampagnen-Aufgaben haben? Ubisoft Annecy muss dazu in den nächsten Monaten überzeugende Antworten liefern. Bis dahin fehlt Steep als E3-Neuankündigung noch die Durchschlagskraft, wie sie die in den vergangenen Jahren am Ende der Ubisoft-Pressekonferenz enthüllten Überraschungstitel wie Watch Dogs, The Division oder Ghost Recon: Widlands besaßen.

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    Steep: E3-Fazit zum Open-World-Extremsportspiel in den Alpen
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http://www.videogameszone.de/Steep-Spiel-57347/Specials/E3-2016-Vorschau-Hands-on-Preview-Video-Fazit-1198883/
20.06.2016
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