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  • Star Wars - Clone Wars

    Hoth? Nein, wir befinden uns auf Rhen Var und auch sonst machen die Schlachten hier nicht so viel her. Hoth? Nein, wir befinden uns auf Rhen Var und auch sonst machen die Schlachten hier nicht so viel her. LucasArts: Bei diesem Namen werden ältere Semester sentimental. Klassische Adventures und bahnbrechende Umsetzungen der Star-Wars-Thematik waren ein Markenzeichen für George Lucas' Spieleschmiede. Genauso umstritten wie die neuen Kinofilme sind auch die aktuellen Spiele mit dem wohlklingenden Namen Star Wars im Titel. Star Wars Clone Wars wird vermutlich auch seine Fans finden, doch ein richtig liebevolles und ausgreiftes Produkt sieht anders aus.

    MITTENDRIN
    Die Story des Spiels setzt kurz vor der Hinrichtung von Anakin, Obi Wan und Prinzessin Amidala ein. In der Gestalt von Jedi-Meister Mace Windu ballert sich der Spieler in einem Bodengleiter durch feindliche Roboter und Fahrzeuge, die aus den Filmen bekannt sind. Gelegentlich darf man das Gefährt auch verlassen und wird zu Fuß durch langweilige und relativ hässliche Abschnitte geschickt. Dann reicht einem echten Jedi das Lichtschwert und die allgegenwärtige Macht, um Tonnen von Elektroschrott zu produzieren. Allerdings beschränkt sich die Einbindung der Macht auf "Force Push", es können also lediglich kleinere Feindansammlungen mit einem Wink zerstört werden. Wenigstens darf man sein Lichtschwert auf Gegner schleudern, um auch auf etwas größere Distanz Schaden anzurichten. Nach der Errettung der holden Prinzessin und ihrer Bodyguards steuert man fortan abwechselnd diese beiden und wird auf die Jagd nach Count Dooku geschickt, der weiterhin dunkle Pläne hat. Die meiste Zeit des Spiels befindet man sich auf oder in Gefährten. Ob Speedbike, AT-XT (Vorläufer der berühmten AT-STs) oder schwer bewaffneter Transport-Gleiter - für Abwechslung ist gesorgt. Die fehlt dafür dem Missionsdesign. Eigentlich besteht das ganze Spiel nur aus simplen Ballermissionen. Eine taktische Komponente fehlt fast völlig und so sorgen selbst bildschirmfüllende Zwischengegner schlussendlich nur für ein herzhaftes Gähnen angesichts der überschaubaren Steuerung und simplen Angriffsmuster. Die automatische Zielerfassung erleichtert das Leben ungemein, dem Spieler bleibt lediglich die Wahl, ob der normale Laser ausreicht oder doch eine Rakete abgefeuert werden soll. Einige Vehikel verfügen noch über kleinere Gimmicks, wie einen Boost, der für kurze Zeit eine erhöhte Geschwindigkeit ermöglicht oder einen Schutzschild, der aber ebenfalls nur von kurzer Dauer ist. In ausreichender Menge verteilte Extras, wie Unverwundbarkeit, Lebensenergie oder ein Upgrade für den Standard-Laser machen den Klonkrieg zum knallig bunten Actionfest.

    GEH WEG, DU BIST HÄSSLICH!
    Das möchte man fast jedem entgegenkommenden Gegner lauthals entgegenschreien. Die Optik enttäuscht. Zwar sind die Landschaften recht groß und die Action tobt die ganze Zeit in prächtigen Explosionen, doch der Preis dafür ist hoch. Matschige Texturen, eckige und mäßig animierte Polygonmodelle, eine eingeschränkte Fernsicht, gelegentliches Pop-Up, und trotzdem ruckelt die Grafik beständig. Die erste Zwischensequenz, die das Spiel einleitet, zuckelt am Betrachter vorbei, als hätte der Kameramann deutlich einen über den Durst getrunken. So etwas darf einfach nicht passieren und gerade solch eine famose Pixelpracht wie Star Wars hätte Edleres verdient. Der Sound macht da einiges wett. Dank Dolby ProLogic II kommen wuchtige Explosionen sehr gut rüber, der Soundtrack ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.
    GRIFFIG Aber was kümmern den wahren Zocker technische Unzulänglichkeiten, so lange das Gameplay stimmt? Und das ist solide. Zwar ist die Handlungsfähigkeit recht eingeschränkt und allzu viel Tiefgang sollte man nicht erwarten, doch für die nette Ballerei zwischendurch taugt der Titel allemal. Nach 16 Missionen (aufgeteilt in kleinere Häppchen) wartet der Endgegner und zum Abschluss darf noch einmal eines der soliden Renderfilmchen, die auch zwischen den Missionen schon für ein Lächeln im Gesicht gesorgt haben. Frei nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid, besteht auch die Möglichkeit, zu zweit mit diversen Vehikeln in den Kampf gegeneinander zu ziehen, was allerdings aufgrund der öden Umgebungen in Verbindung mit dem langsamen Spielablauf nur langweilt. Zum Test lag leider nur die fertige US-Version des Spiels vor, das komplett lokalisiert hierzulande erscheinen soll.

    Star Wars: The Clone Wars (PS2)

    Spielspaß
    63 %
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Star Wars: The Clone Wars
    Star Wars: The Clone Wars
    Publisher
    LucasArts
    Developer
    Pandemic Studios
    Release
    4. Quartal 2002
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Star Wars: The Clone Wars
Star Wars - Clone Wars
http://www.videogameszone.de/Star-Wars-The-Clone-Wars-Spiel-4614/Tests/Star-Wars-Clone-Wars-142420/
27.02.2003
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