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  • Kinect Star Wars im Test für Xbox 360: Letztlich nicht mehr als eine Minispiel-Sammlung

    Kinect Star Wars im Test für Xbox 360: Die teils haarsträubende Steuerung und die durchweg anspruchslosen Aufgaben lassen den potenziellen Knaller zu einer - immerhin recht launigen - Minispiel-Sammlung verkommen.

    Kinect Star Wars im Test: Bietet sich für eine grandiose Kinect-Umsetzung irgendein Franchise besser an als Star Wars? Wohl kaum! Doch ehrenwerte Padawans, auf mich hören ihr solltet: Die teils haarsträubende Steuerung und die durchweg anspruchslosen Aufgaben lassen den potenziellen Knaller zu einer - immerhin recht launigen - Minispiel-Sammlung verkommen. Herzstück des Spiels ist die Jedi-Vorsehung, die den Story-Modus darstellt, vielfältige Aufgaben bietet und wie alle Modi auch zu zweit gespielt werden kann. So schwingt ihr wahlweise alleine oder gemeinsam die Lichtschwerter, beweist euch in Weltraumschlachten oder schießt auf Speedern durch Waldabschnitte, ganz wie in der bekannten Szene im Wald von Endor aus Episode VI. Dabei sind die beiden letztgenannten Elemente recht gut umgesetzt.

    Ihr gleitet auf vorgegebenen Routen halbautomatisch durch die Levels und müsst lediglich ausweichen und zielen. Das ist zwar kein ganz großer Spaß, doch frusten diese Passagen wenigstens nicht - ganz im Gegensatz zu den Lichtschwert-Abschnitten, die ihr zu Fuß bestreiten müsst. Hier stellt sich nach kurzer Zeit heraus, dass zwar einzeln ausgeführte Bewegungen wie das Schwingen des Lichtschwerts recht genau erkannt werden, doch kaum müsst ihr gleichzeitig etwas anderes tun, beispielsweise einen Machtstoß ausführen, springen oder ausweichen, gerät die Kinect-Steuerung ordentlich ins Schwitzen und ihr fühlt euch eher wie ein betrunkener Tennisspieler als wie ein ehrwürdiger Jedi-Anwärter. Schon im Trainingslevel nervt es einen gewaltig, zum x-ten Mal an einem Baumstamm hängen zu bleiben, weil die Bewegungen nicht akkurat erkannt werden.

    Spaßige Pod-Rennen

    Mitfahrgelegenheit: Yoda zerstört gleich etwas ganz Großes. Mitfahrgelegenheit: Yoda zerstört gleich etwas ganz Großes. Quelle: Videogameszone.de Deutlich stärker als der Story-Modus präsentieren sich die Pod-Rennen. Hier ist die Steuerung besser umgesetzt, funktioniert fast verzögerungsfrei und sorgt für echtes Star Wars-Feeling. Wie im Film streckt ihr die Arme nach vorne aus und reguliert die beiden Turbinen eures Geschosses, indem ihr sie für einen Turbo-Schub ruckartig von euch wegstoßt oder nach hinten zieht, um zu bremsen. Die Strecken sind dabei schön lang und abwechslungsreich. So schießen auf Tatooine beispielsweise - ganz wie in Episode I - Sandmenschen auf euch. Einziges Manko: Durch die ständig ausgestreckten Arme habt ihr nach einer Handvoll Rennen unter Garantie Muskelkater in den Schultern. Ebenfalls sehr unterhaltsam ist die Rancor-Zerstörungsorgie. Als schlecht gelauntes Riesenviech stampft ihr durch Städte und müsst Miniziele erfüllen, wie einen Droiden 77 Meter weit zu schleudern, euch genüsslich einen Menschen in den Monsterschlund zu werfen oder Gebäude mit euren Pranken zu zerschmettern. Das steuert sich zwar nicht immer perfekt und ist spielerisch nicht unbedingt gehaltvoll, aber gut genug umgesetzt, um damit einiges an chaotischem Spaß zu haben.

    Tanz um dein Leben

    Während sich all diese Modi recht harmonisch in das Star Wars-Universum einfügen, hat der Tanz-Modus in der Redaktion für heftiges Stirnrunzeln gesorgt. Rein vom Gefühl her wirkt er ziemlich aufgesetzt, überzeugt jedoch immerhin durch präzise Bewegungserfassung und ist somit glücklicherweise kein Totalausfall. Ihr befindet euch in der Höhle von Jabba the Hut, wo ihr um euer Leben tanzt. Die Songauswahl besteht dabei aus Pop-Stücken der letzten 15 Jahre, die durch Alien-Sprache und andere Arrangements an Star Wars angepasst wurden. Das klappt manchmal überraschend gut, wie bei "An dolpee kikyuna" (Original: "We no speak americano"), und sorgt auf der anderen Seite teils für Anflüge von Fremdscham, wie bei der angepassten Version von Christina Aguileras "Genie in a bottle". Nun ja, wenn Prinzessin Leia dazustößt und verführerisch die Hüften schwingt, wird wenigstens etwas fürs Auge geboten. Selbiges kann man von der Grafik jedoch nur eingeschränkt behaupten.

    Das Drumherum

    Weitere Screenshots aus unserem Test zu Kinect Star Wars. Das Action-Abenteuer ist für Xbox 360 im Handel erhältlich. (2) Weitere Screenshots aus unserem Test zu Kinect Star Wars. Das Action-Abenteuer ist für Xbox 360 im Handel erhältlich. (2) Quelle: Videogameszone.de Die Optik ist definitiv kein Rancor, denn sie reißt beileibe keine Bäume aus. Gerade in den superflüssigen und schnellen Pod-Rennen ist sie zwar schön anzusehen, doch in den deutlich gemächlicheren Lichtschwert-Passagen bemerkt man abgehackte Animationen, einige Matsch-Texturen und schwache Figuren-Modelle. Das ist schade, denn Star Wars bezog seine Faszination schon immer zu großen Teilen aus den tollen Charakteren und seiner audiovisuellen Klasse. Ersteres ist ein echtes Manko, denn bei den im Spiel auftauchenden neuen Charakteren scheint man sich nur wenig Mühe gegeben zu haben. Sie wirken teilweise am Star Wars-Design vorbeientworfen oder sind schlichtweg lieblos und austauschbar gestaltet. Auch beim Sound haben die Entwickler nicht das Maximum rausgeholt. So ist die Geräuschkulisse zwar toll, doch die Synchronsprecher der Charaktere teils grauenhaft und für Fans der Serie schwer zu tolerieren.

    19:32
    Kinect Star Wars: So spielen sich die verschiedenen Modi

    Star Wars: Kinect (X360)

    Spielspaß
    73 %
    Grafik
    6/10
    Sound
    7/10
    Multiplayer
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Tolles Pod-Renner-Feeling
    Spaßige Zerstörungsorgien
    Abgehackte Animationen
    Steuerung teils grausam
    Schlechte Synchronisation
    Verschenktes Potenzial
  • Star Wars: Kinect
    Star Wars: Kinect
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    LucasArts
    Release
    4. Quartal 2011
    Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
    Von Ankylo
    Warum unnötig? Das ist der Test zum Spiel mit Wertung, das davor war nur ein kurzer Bericht über die Steuerung.Hau…
    Von carlosblanka
    Das war doch aber schon nach den ersten Spieleindrücken klar und deutlich.Ihr hier immer mit euren unnötigen und…
    Von LOX-TT
    das schlimmste was Star Wars passieren konnte  besonders der unsäglich schlechte Tanz-Modus  haut mir bloß…
    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von Ankylo Erfahrener Benutzer
        Zitat von carlosblanka

        Ihr hier immer mit euren unnötigen und doppelten Berichten...

        Warum unnötig? Das ist der Test zum Spiel mit Wertung, das davor war nur ein kurzer Bericht über die Steuerung.

        Zitat von LOX-TT
        das schlimmste was Star Wars passieren konnte  besonders der unsäglich schlechte Tanz-Modus  haut mir bloß ab mit dem Müll :schnarch:
        Hau doch ab!  Ich wollte schon immer mit C3PO tanzen. 
      • Von carlosblanka Erfahrener Benutzer
        Das war doch aber schon nach den ersten Spieleindrücken klar und deutlich.

        Ihr hier immer mit euren unnötigen und doppelten Berichten...
      • Von LOX-TT Community Officer
        das schlimmste was Star Wars passieren konnte  besonders der unsäglich schlechte Tanz-Modus  haut mir bloß ab mit dem Müll 
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Star Wars: Kinect
Kinect Star Wars im Test für Xbox 360: Letztlich nicht mehr als eine Minispiel-Sammlung
Kinect Star Wars im Test für Xbox 360: Die teils haarsträubende Steuerung und die durchweg anspruchslosen Aufgaben lassen den potenziellen Knaller zu einer - immerhin recht launigen - Minispiel-Sammlung verkommen.
http://www.videogameszone.de/Star-Wars-Kinect-Spiel-35017/Tests/Kinect-Star-Wars-im-Test-fuer-Xbox-360-Letztlich-nicht-mehr-als-eine-Minispiel-Sammlung-882812/
10.05.2012
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2011/06/Kinect_Star_Wars_E3_2011_4.jpg
star wars,microsoft,action-adventure
tests