Star Wars: Battlefront

Test

So viel Star-Wars-Action erlebten wir bislang in keinem anderen Spiel. So viel Star-Wars-Action erlebten wir bislang in keinem anderen Spiel. Blasterschüsse zischen uns um den Kopf, mit unseren Kameraden hechten wir von Deckung zu Deckung, um nicht in der nächsten Sekunde ein unschönes Loch in der blank polierten Sturmtrupplerrüstung zu haben. Krank melden ist nicht mehr - wir müssen unser Bestes tun, den aufständischen Rebellen in der Schmugglerstadt Mos Eisley auf Tatoo-ine mit dem Blaster gepflegtes Benehmen beizubringen. Leider steht es nicht gut für uns, die Kräfte unserer Einheiten schwinden - bis plötzlich Feind und auch Freund das Blut gefriert: Darth Vader ist auf dem Schlachtfeld! Kaum, dass wir das typische Geräusch seiner Atemmaske hören, fällt ein Rebell nach dem anderen dem tödlichen Laserschwert des dunklen Jedi-Ritters zum Opfer - der Sieg ist fast unser!

Ein Traum erfüllt sich
Was sich wie actionreiche Szenen aus einem der Star Wars-Filme liest, können Sie so in Star Wars Battlefront erleben. Dieses Spiel ermöglicht, was sich wohl jeder Fan der Filme schon erträumt hat: Für eine der Seiten aus dem Star Wars-Epos zu kämpfen und für Recht oder auch Unrecht in der Galaxis zu sorgen. Mit einer von insgesamt vier Fraktionen können Sie ins Feld ziehen. Neben den Droiden und Klonkriegern aus Episode I bis III sind das die Rebellen und Imperialen aus Teil 4 bis 6, aus der Zeit der Bürgerkriege. Der Mehrspielerpart bildet dabei das Herzstück dieses Spiels und läuft nach folgendem Muster ab: Zwei Parteien kämpfen mit bis zu 16 Spielern über PlayStation Net und im LAN über den Netzwerkadapter oder zu zweit an einer PS2 um die Eroberung von Kontrollpunkten. Ähnlich wie im PC-Online-Hit Bat-tlefield: 1942 sind diese für die Existenz der eigenen Seite überlebenswichtig: Jeder einzelne Kontrollpunkt auf den insgesamt 16 Maps ist notwendig, um selbst Einheiten ins Gefecht schicken zu können. Haben Sie jeden dieser Punkte erobert, ist das Schicksal des Gegenübers besiegelt, unabhängig davon, wie viele Soldaten noch in der Reserve auf den Einsatzbefehl warten. Jede Seite beginnt nämlich mit einem festgelegten Kontingent von Soldaten, das nur über diese Kontrollpunkte eingesetzt werden kann. Hat eine Gruppierung alle ihre Reserven verbraucht, ist das Spiel ebenfalls vorbei. Leider waren zum Zeitpunkt unseres Tests noch keine Spiele über PlayStation Net möglich - das werden wir für Sie nachholen, sobald Star Wars Battlefront online spielbar ist.

Zu Fuss oder per Anhalter
Alle in Star Wars Battlefront vorkommenden Fraktionen verfügen über normale Fußsoldaten, Scharfschützen, schwer bewaffnete Einheiten, Piloten und eine fünfte Klasse, die der Spezialeinheiten. Jene sind besonders kampfstark und besitzen Fähigkeiten, über die die Gegenseite nicht verfügt. Während unserer Testspiele hatten wir nie den Eindruck, dass eine der Einheiten zu mächtig ist, was auf die im Spiel vorkommenden Fahrzeuge ebenfalls zutrifft. Denn Star Wars Battlefront ermöglicht es Ihnen auch, bekannte Land- und Luftfahrzeuge aus den Filmen zu steuern. Und das rockt! An Bord mancher Gefährte können Sie gar Piloten- und Schützenposition unter Mitspielern aufteilen. Ob Sie nun aber schweres Kriegswerkzeug wie den AT-AT-Vierbeiner des Imperiums oder einen X-Wing-Flieger der Rebellen befehligen: Immer gibt es geeigne-te Gegenmittel, das mobile Kriegswerkzeug unschädlich zu machen. Die 16 Maps, auf denen sich die Sternenkriege abspielen, bieten zudem genügend Varianten, um unterschiedliche Herangehensweisen im Kampf gegen die feindlichen Einheiten auszuprobieren.

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