General Grievous ist ein harter Brocken.
Sowohl Star Wars-Fans als auch Anhänger von hitzigen Multiplayer-Schlachten hatten Ende letzten Jahres Grund zum Jubeln: Star Wars Battlefront schickte den geneigten Spieler an die vorderste Front des Sternenkrieges und ließ ihn sich in der Haut von Sturmtruppen, Rebellen oder Klonkriegern in mitreißenden Massenschlachten an Originalschauplätzen der Filme so richtig austoben.
Einzig Solo-Spieler waren etwas enttäuscht, da der Kampf mit den computergesteuerten Bots schnell eintönig wurde und in Sachen Missionsziele nicht viel geboten war: Entweder man besetzte alle Kommandopunkte oder man dezimierte die gegnerische Partei bis auf den Nullpunkt. Die vorliegende Fortsetzung bügelt diese Schwäche gekonnt aus, so dass sich nun auch Solisten wochenlang an dem Titel erfreuen können.
Die Story sei mit dir
Knuddelparty für Droiden und Droidinnen
Eine erste Neuerung ist der Storymodus "Aufstieg des Imperiums", bei dem der Spieler in verschiedenen Rollen den Verlauf der Filme nachspielt. Dabei müssen in den Szenarien diverse kleine Ziele, wie das Ausschalten von Lasergeschützen oder die Verteidigung von Stützpunkten, erfüllt werden um in den nächsten Abschnitt weiter zu rücken.
Erstmals dürfen hier auch Heldenfiguren wie Luke Skywalker, Yoda oder seine Dunkelheit persönlich, der Imperator, gesteuert werden, was in Verbindung mit den abwechslungsreichen Missionszielen das Star-Wars-Feeling gekonnt vermittelt. Hat man eine Schlacht abgeschlossen, wird mit einer Zwischensequenz zum nächsten Einsatzgebiet übergeleitet. Allein dieser Spielmodus bannt den Spieler tagelang vor den Bildschirm. Auch der bekannte Galaxie-Eroberungs-Modus wurde mit Neuerungen versehen.
Im Strategieteil bewegt man seine Einheiten Zug um Zug durch das Universum. Trifft man auf einen vom Feind besetzten Planeten oder wird angegriffen, kommt es zum Kampf. Hat man den Gegner erfolgreich vom Platz gefegt, erhält man Credits, die man in neue Truppenklassen oder Extras wie größere Feuerkraft oder den Einsatz von Superhelden investieren kann. So baut man seine Armee aus und besetzt
strategisch wichtige Punkte, um dem Gegner die Luft aus dem Raumschiff zu lassen.
Sternenschlacht leicht gemacht
Für die schnelle Action zwischendurch ist die Spieloption Soforteinsatz gedacht. Man wählt aus 24 Kampfschauplätzen, wobei dieses Mal auch reine Raumschlachten geschlagen werden können, einen geeigneten aus und entscheidet sich für eine der vier Parteien Imperium, Rebellion, Allianz oder Föderation.
Jede dieser Interessengruppen ist wiederum in sechs Klassen unterteilt: Je nach bevorzugter Vorgehensweise stehen Soldaten, Scharfschützen, Grenadiere, Piloten oder eine der neuen Spezialklassen zur Verfügung. Die neuen Einheiten haben es in sich; so kann man zum Beispiel auf Seiten der imperialen Truppen einen Hauptmann spielen, der mit seiner Minigun im Sekundentakt die Reihen der Gegner dezimiert, oder mit dem Spion der Rebellen im Tarnmodus unbemerkt einen Checkpoint besetzen.
