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  • Spyro: Enter the Dragonfly

    Den außerirdischen Kühen sitzt der Huf locker am Abzug. Den außerirdischen Kühen sitzt der Huf locker am Abzug. Die bessere Hälfte eines jeden Drachen des Spyro-Universums ist seine Libelle - zu englisch: "dragonfly" -, die ihm (nicht zuletzt in ihrer Funktion als Lebensenergieanzeige) durch Dick und Dünn zur Seite schwebt. Doch die diesjährige Generation von Baby-Libellen wurde Opfer einer Massenentführung, und wollen nun in allen möglichen und unmöglichen Ecken des ausgedehnten Fantasy-Landes wieder eingefangen werden. Déja-vu? Tja, was die Ausarbeitung neuer Ideen angeht, zeigt sich Spyros neue Programmiererfamilie Check Six Games recht zögerlich. Unsere Preview-Version war zwar noch ein gutes Stück von der Fertigstellung entfernt, aber große inhaltliche Revolutionen sollten nicht mehr anstehen. Und da unterscheidet sich Enter the Dragonfly eigentlich nur in zwei Punkten vom PSone-Vorgänger:
    Zum einen darf unser geliebtes Knuddel-Reptil nicht nur mehr Feuer, sondern auch Eis, Blitze und Seifenblasen spucken, sobald es eine entsprechende Drachenrune ergattert hat. Mit dem elektrischen "Atem" lassen sich beispielsweise bestimmte Schlösser knacken oder Mechanismen aktivieren, während ein flüchtiges Libellenkind erst "nach Hause gebeamt" werden kann, wenn Sie es mit einer Schaumblase umpustet haben.
    Zum zweiten dürfen Sie diesmal nicht mehr in die Rollen anderer Spielfiguren schlüpfen, sondern sind wieder auf den fliederfarbenen Schuppenpanzer von Spyro beschränkt. Ja, Sie haben richtig gelesen: Unterm Strich bekommen Sie drei neue Huster im Tausch gegen vier komplett ausgearbeitete Zusatzcharaktere samt Spezialfähigkeiten. Als wirklichen Gewinn fürs Gameplay kann man das wohl kaum bezeichnen.
    Ansonsten verläuft Spyros Reise wie gewohnt: Man hüpft, flattert, kugelt und schwimmt durch weitläufige 3D-Landschaften und sammelt Kristalle, verputzt niedliches Kleingetier, rammt Ninja-Nashörnern und anderen ulkigen Gegnern die Hörnchen in die Speckfalten und plaudert mit friedlichen Levelbewohnern. Für Auflockerung sorgen wieder zahlreiche Minispiele, bei deren Design Check Six einen deutlich skurrileren Humor an den Tag legen als ihre Kollegen von Insomniacas. So muss Spyro zum Beispiel unter Zeitdruck Vogelscheuchen abfackeln oder von einem UFO aus Kühe jagen.
    ZUG VERPASST?
    Optisch gleicht Enter the Dragonfly dem Vorgänger fast wie ein Drachenei dem anderen. Sicher, Umgebungen und Figuren sind feinkörniger dargestellt, Effekte und Animationen wurden erneuert, und natürlich steht noch der letzte Feinschliff an. Bedenkt man jedoch, dass seit Year of the Dragon eine ganze Konsolengeneration ins Land gegangen ist, und vergleicht den Titel mit Konkurrenten wie Ratchet & Clank oder Jak and Daxter, so wirkt die Grafik trotz alledem recht spartanisch, um nicht zu sagen angerostet. So weh es tut, das dem tapsigen PSone-Star unter die Schnauze reiben zu müssen: Allem Anschein nach ist es dem neuen Team zwar gelungen, die spielerischen und stilistischen Qualitäten des letzten Serienteils auf die PS2 hinüberzuretten, aber nicht, sie nennenswert weiterzuentwickeln. Doch zwei Jahre lang mehr oder weniger auf der Stelle zu treten, kann sich im Videospiel-Wettbewerb kaum jemand leisten - und so dürfte unser ehemaliger Spitzenreiter gegen seine neuen, vor Ideen sprudelnden Rivalen arg ins Hintertreffen geraten.
    Einen großen Trumpf hat Spyro jedoch auf jeden Fall noch nicht eingebüßt: Den Niedlichkeitsfaktor. Die wolligen, unter "Boinggg"-Lauten umherfedernden Schäfchen oder die pausbäckige Mimik von Libelle Sparx, die neuerdings auch Hilfestellungen zum Besten gibt, sind immer wieder für ein Schmunzeln gut; ganz zu schweigen von dem welpenhaften Charme des Titelhelden, der sich so lebendig gebärdet wie nie zuvor.

  • Spyro: Enter the Dragonfly
    Spyro: Enter the Dragonfly
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Check Six Studios
    Release
    26.11.2002

    Aktuelles zu Spyro: Enter the Dragonfly

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03.10.2002
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