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  • Splinter Cell Blacklist Preview: Popcornkino zum Selberspielen - Vorschau-Video und Screenshots

    Wer schleicht so spät durch Nacht und Wind? Es ist Sam Fisher, mein Kind! Wir haben Splinter Cell Blacklist gespielt und können euch versichern: Es ist kein Call of Duty, sondern ein waschechtes Splinter Cell. Was sich Ubisoft alles an Neuerungen einfallen ließ, lest ihr in unserer Splinter Cell Blacklist-Vorschau!

    Ubisofts berühmtester Geheimagent Sam Fisher hat ein großes Problem: Er hat sich selbst den Ruf versaut. Das lag vor allem an seinem Auftreten in Splinter Cell Blacklist auf der Spielemesse E3 im Sommer letzten Jahres: Sam Fisher zeigte sich als brutale Kampfmaschine, metzelte sich kaltblütig mit Messer und Schusswaffe durch Gegnerhorden, folterte, steuerte Kampfdrohnen und orderte verheerende Luftschläge. Die Spielergemeinde war empört. Sam macht auf Jack Bauer? Das soll cool sein?

    Das war natürlich alles nur Show. Ubisoft ist klug genug, nicht eine seiner wichtigsten Marken mit austauschbarem Actiongedöns schwungvoll gegen die Wand zu fahren. Natürlich beherrscht Sam Fisher all seine alten Schleichtricks, natürlich schaltet er Gegner lautlos aus, hangelt, klettert und kriecht ungesehen durch die finstersten Winkel der Welt. Man mag von Ubisofts Marketing-Gag ("Wir brauchen Aufmerksamkeit! Egal wie!") halten, was man will, aber wenn ihr euch Sorgen um die Splinter Cell-Reihe gemacht habt, sei euch versichert: Das Gameplay von Blacklist bleibt serientreu und macht kaum etwas anders als der Vorgänger Conviction. Das wissen wir, denn wir haben's gespielt. In Paris, genauer gesagt. Dorthin hat uns Ubisoft eingeladen, um uns in zwei Missionen den Untergang der Welt verhindern zu lassen. Auf dem PC übrigens, die Konsolenfassungen waren noch nicht so weit. Dafür mit Xbox-360-Gamepad. Na immerhin.

    Splinter Cell Blacklist: Alle Mann an Bord

    Als Ausgangspunkt unserer Missionen dient in Blacklist Sam Fishers persönliche fliegende Festung, die Paladin. Das riesige Transportflugzeug ist die Basis der Fourth-Echelon- Organisation, an deren Spitze Sam steht. Fourth Echelon soll sich, reichlich klischeehaft, einer geheimnisvollen terroristischen Bedrohung aus dem Nahen Osten entgegenstellen: Eine Gruppe, die sich Engineers nennt, droht damit, Erste-Welt-Länder ins Chaos zu bomben. Patrioten-Sam mag das natürlich nicht. Also stellt er seine eigene Crew zusammen – darunter die aus den Vorgängern bekannte Agentin Anna "Grim" Grímsdóttir –, kleidet sich selbst in modisches Nachtschwarz und geht der Sache auf den Grund.

    Splinter Cell Blacklist: Hightech-Kram

    An Bord der Paladin könnt ihr euch in der Haut von Sam Fisher frei bewegen, das Flugzeug erforschen und mit euren Teammitgliedern eine Runde quatschen. Mittelpunkt des Flugzeuges ist ein riesiger Tisch mit Touch-Oberfläche, das sogenannte SMI (Strategic Mission Interface). Die interaktive Oberfläche dient euch dazu, sämtliche verfügbaren Missionen zu betrachten, darunter nicht nur die Kampagneneinsätze, sondern auch Koop-Missionen oder Mehrspieler- Kampfgebiete. Außerdem, so die Vorstellung der Entwickler (in unserer Version funktionierte das noch nicht), sollt ihr dort auch sehen können, was eure Freunde gerade treiben und wie lange sie zum Beispiel in welcher Mission gebraucht haben. Das SMI soll somit alle Spielinhalte miteinander verknüpfen und altmodische Menüpunkte ersetzen. Splinter Cell Interactive! Auch sonst ist alles miteinander verbunden. Egal was ihr spielt – Einzelspieler, Koop oder Mehrspieler – so verdientes Geld steht euch immer und überall zur Verfügung. Wofür Sam das braucht? Na, um sein Flugzeug zu pimpen!

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    Splinter Cell: Blacklist - Preview zum neuen Sam Fisher-Game

    Splinter Cell Blacklist: Aufrüsten extrem

    Die Paladin, Sams Kommandozentrale, könnt ihr an vielen Stellen aufbessern und euch so handfeste Boni erkaufen. Erweitert ihr etwa das Cockpit, bekommt Sam in seinen Einsätzen ein kleines Radar, das Feindbewegungen anzeigt. Das lässt sich sogar noch um eine Stufe erweitern. Baut ihr die Krankenstation um, erholt sich der Geheimagent in den Missionen schneller von schweren Treffern (der typische, rote Bildschirm). Oder ihr verschafft Sams Mitarbeiter Charlie Cole eine größere Werkstatt und dürft fortan mit experimentellen Waffen in den Kampf ziehen. Kurzsteckbrief zu Charlie Cole: Der junge Hacker unterstützt Sam mit seinem Computerwissen und erinnerte uns mit seiner flapsigen, humoristischen Art stark an Shaun Hastings aus der Assassin's Creed- Reihe. Der typische Nerd-Sidekick eben! Auf euren Streifzügen durch das Flugzeug könnt ihr euch übrigens jederzeit mit den Crewmitgliedern unterhalten und dabei auch Nebenmissionen abstauben. Ob und wann ihr welchen Auftrag angeht, bleibt euch überlassen. Dafür dürft ihr nun auch endlich Sam selbst individuell ausstatten.

    Splinter Cell Blacklist: Sam Fishers Fashion Week

    Vor jeder Mission könnt ihr euch eure persönliche Lieblingsausrüstung zusammenstellen und in mehreren Loadouts speichern. Das ist erfreulich umfangreich: Von Sams Kopfbedeckung über Erst- und Zweitwaffe und Tarnanzug (der selbst noch weiter unterteilt) bis hin zu Gadgets – ihr bestimmt, was euch in der Mission am meisten nützt. Vorausgesetzt natürlich, ihr habt das nötige Kleingeld, um das Zeug zu kaufen! Cool: Der Anzug für Sam hat verschiedene Merkmale wie Panzerung oder Gewicht, die euren Spielstil beeinflussen. Wer lieber schleicht, greift zum leichten, nachtschwarzen Einteiler, wer dagegen mit einem Regen aus blauen Bohnen rechnet, schnappt sich lieber die stark gepanzerte Variante. Auch Sams berühmtes Nachtsichtgerät ist ähnlich aufrüstbar und mit zusätzlichen Funktionen ausstaffierbar. Sogar Farbe und Aussehen der Leuchten dürft ihr bestimmen.

    Eure Ausrüstung einem bestimmten Spielstil anzupassen, ist in Splinter Cell: Blacklist sinnvoll, denn die Entwickler kategorisieren euer Vorgehen grob in drei Spielstile: Ghost, Panther und Assault. Je nach Vorgehen erhaltet ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten. Ghost-Punkte gibt es für Heimlichkeit de luxe, also schleichen, tarnen und täuschen, das ungesehene Vorankommen in Perfektion. Assault verkörpert das genaue Gegenteil, hier ballert ihr auf alles, was entfernt an Extremisten erinnert und schert euch einen Scheiß ums Leisesein. Der Panther-Stil ist der Mittelweg aus Ghost und Assault und dürfte dem Vorgehen der allermeisten Spieler entsprechen. Hier verhaltet ihr euch möglichst unauffällig und schlagt bei sich bietender Gelegenheit zu. Gewalt ist eine Option. Am Ende jeder Mission rechnet euch das Spiel akribisch vor, wie viele Punkte ihr in welchem Stil erspielt habt. Heimlichkeit beschert euch dabei logischerweise (ist ja schwieriger!) mehr Punkte. Viel tiefer geht das System aber nicht. Die Entwickler wollen es vermeiden, euch einen bestimmten Spielstil aufzuzwingen, damit ihr dies oder jenes freischaltet oder die meiste Kohle abgreift.

    Splinter Cell Blacklist: Knoff-Hoff-Show

    Splinter Cell Blacklist Preview: Popcornkino zum Selberspielen (11) Splinter Cell Blacklist Preview: Popcornkino zum Selberspielen (11) Quelle: Ubisoft Kein Sam Fisher ohne coole Gadgets! Beim Anspielen von Blacklist konnten wir schon ein wenig im Arsenal des Agenten wühlen und einige Helferlein ausprobieren. Da wäre zum Beispiel eine Drohne, die ihr aktiv steuert und die sogar Betäubungspfeile verschießt, um euch den Weg freizumachen. Im Notfall lasst ihr das Ding sogar auf Knopfdruck explodieren. Oft habt ihr auch die Möglichkeit, nicht tödliche Waffen und Taktiken anzuwenden, etwa Blend- oder Schlafgasgranaten zu werfen oder Gegner mit der Handkante statt mit dem Messer auszuschalten. Eine Killing- in-Motion-Aktion, wie sie uns auf der E3 2012 vorgestellt wurde und bei der Sam mehrere Gegner im Laufen brutal niedermacht, haben wir beim Spielen nicht hinbekommen. Stattdessen waren wir viel zu sehr damit beschäftigt, uns in den Schatten herumzudrücken. Das Markieren und blitzschnelle Ausschalten von Gegnern, Mark & Execute genannt und aus Splinter Cell: Conviction bekannt, ist übrigens wieder mit an Bord.

    Splinter Cell Blacklist: Eine solide Fortsetzung

    Auch sonst entdeckten wir beim Anspielen viel Ähnlichkeit zum Vorgänger und wenig Anhaltspunkte für die auf der E3 entstandenen Befürchtungen, Splinter Cell würde zum Action- Schlachtfest verkommen. Die beiden Abschnitte in London und im libyschen Bengasi spielten sich angenehm unaufgeregt: Splinter Cell- Kenner fühlen sich hier sofort heimisch. In einem begrenzt offenen Gebiet lässt euch das Spiel die relative Freiheit, von A nach B zu gelangen und dabei so viel Krach zu veranstalten, wie ihr es für richtig haltet. Das Katz-und-Maus-Spiel mit den Gegnern, das Austüfteln kluger Wege und das Experimentieren mit Sams Hilfsmitteln machen dabei den Reiz aus. In den zwei spielbaren Abschnitten klappte das tadellos, auch wenn wir hier und da auf unverständliche Levelbegrenzungen stießen. Wirklich cool war der letzte Abschnitt, in dem Sam einen Sender an einem Transporter anbringen will und deshalb ohne Alarm auszulösen an dutzenden Feinden vorbeischleichen muss. Hier spürten wir die gute alte Splinter Cell-Seele am deutlichsten. Wir sind also sicher: Wer Splinter Cell schon immer mochte, wird auch von Blacklist nicht enttäuscht werden, denn im Kern bleibt alles beim Alten. Eine patriotisch- kitschige Geschichte, Missionen rund um die Welt und ein schleichender Sam Fisher, der mit der erforderlichen Skrupellosigkeit und überlegener Ausrüstung Klischeebösewichter auseinandernimmt. Die begehbare Paladin, die frei wählbaren Missionen und der individuell ausrüstbare Sam sind angenehme Neuerungen am Rande.

  • Splinter Cell Blacklist
    Splinter Cell Blacklist
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft Toronto
    Release
    20.08.2013

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Splinter Cell Blacklist
Splinter Cell Blacklist Preview: Popcornkino zum Selberspielen - Vorschau-Video und Screenshots
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http://www.videogameszone.de/Splinter-Cell-Blacklist-Spiel-34395/News/Splinter-Cell-Blacklist-Preview-1046498/
30.01.2013
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