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  • Splinter Cell: Blacklist in der E3-Vorschau - Ansehnliche Grafik und tolle Animationen - aber viel zu heftiger Gewaltgrad

    Das auf der E3 angekündigte Splinter Cell: Blacklist hat mit den bisherigen Serienablegern nur wenig gemeinsam. Zwar bietet das Actionspiel eine durchaus ansehnliche Grafik und flüssige Animationen. Den Gewaltgrad empfinden wir allerdings als zu heftig. In unserer Vorschau liefern wir euch alle Details zum neuen Splinter Cell: Blacklist.

    Die E3 nutzte Ubisoft als Anlass, um erstmals Spielszenen aus dem neuen Splinter Cell: Blacklist zu präsentieren. Im Spiel hat sich eine Terrororganisation zusammengeschlossen und bedroht die USA. Die Vereinigten Staaten sollen mit den Truppen aus ihren Ländern abrücken oder die Terroristen tragen den Krieg in die Staaten. Die Blacklist ist die Liste der Terrorziele in den USA. Als Spieler von Sam Fisher werdet ihr vom Präsidenten persönlich darauf angesetzt. Fisher wird zum Boss der Fourth Echelon, das von der Regierung zugeteilte Geld investiert er in den Bau einer fliegenden Basis. Sam Fisher macht sich auf an die iranisch-irakische Grenze, um einen Terroristenanführer zu jagen.

    Er ist Getarnt als Terrorist und bringt einen verwundeten Kameraden ins Camp - schließlich gelangt er so direkt zum Boss. Mithilfe der Execute-Funktion markiert Sam die zwei Schergen des Terrorbosses und erschießt sie danach in einer einzigen, fließenden Bewegung. Danach schnappt Fisher sich den Terrorboss. Bevor auch nur eine Frage gestellt wird, bricht Fisher ihm brutal den Arm und prügelt ihn quer durch den Raum. Derartige "Befragungen" kennen Spieler bereits aus Splinter Cell: Conviction. In Blacklist sind sie ungleich brutaler: Sam stößt seinem Gegner ein Kampfmesser in die Schulter. Mittels der Analogsticks muss der Spieler das Messer in der Wunde drehen. Heftig! Wenn nicht der Präsentator wäre und wir selber spielen könnten, hätten wir an dieser Stelle abgeschaltet.

    Der nächste Abschnitt zeigt mehr Gameplay als die Folterszene vorher. Aber auch sie birgt allerlei Überraschungen. Die erste ist angenehm: Fisher infiltriert ein Armeelager. Er ist auf der Suche nach einem gewissen Jadid, der Informationen über die Blacklist haben soll. Dazu schleicht Fisher in gewohnt geduckter Haltung an ein Zelt und benutzt sein Messer, um sich lautlos einen Zugang zu "erschneiden". Die aufgeschnittenen Zeltbahnen flattern lose im Wind. Schön! Danach setzt Fisher es wieder zu blutigeren Zwecken ein: Von hinten überrascht er eine Wache und schaltet sie blitzschnell aus. Das geschieht mit einer solchen kaltblütigen und groben Schnelligkeit, dass wir uns verwundert fragen: Seit wann ist der Fisher so brutal?

    Die Frage beantwortet Sam mit einer Aktion, die die Entwickler Killing in Motion getauft haben: Der Spezialagent kann seine Execute-Markierungen nun auch im Laufen auslösen und so dynamische, stylisch inszenierte Tötungsreihen auslösen. In der Praxis rennt Sam los, wirft sich über ein paar Sandsäcke und erschießt dabei mehrere Wachen, rammt einer weiteren im Vorbeirennen ein Messer in lebenswichtige Organe und erledigt danach noch zwei weitere Bösewichte. Das sieht hart aus, irgendwie stylisch und cool aber es passt überhaupt nicht zu Sam Fisher, dem schleichenden Helden, der lautlos und vorsichtig tötet! Wir sehen einen Sam, der wie eine Tarantel durch das feindliche Lager spurtet und dabei am Fließband Gegner niedermacht. Wir wundern uns.

    Der Spezialagent kann seine Execute-Markierungen nun auch im Laufen auslösen. Der Spezialagent kann seine Execute-Markierungen nun auch im Laufen auslösen. Quelle: Ubisoft Einige Fisher-typische Bewegungen hat der Held aber dennoch drauf. So klettert er zum Beispiel eine Felswand empor oder zupft eine Wache von einer Brüstung, während er selber am Geländer darunter hängt. Danach benutzt er eine Art Elektrobolzen, um eine Pfütze unter Strom zu setzen, in der einige Widersacher stehen. In diesen Momenten wirkt Fisher wie der Fisher den wir kennen. Kurz danach werden diese Szenen wieder weggewischt, denn es trifft Verstärkung ein. Etwa 20 Bösewichter verteilen sich im Ort. Und was tut Herr Fisher? Er fordert einen Luft-Boden-Schlag an. Richtig gelesen. Fisher darf jetzt Luftunterstützung ordern. Er ist Chef von Fourth Echelon heißt es, und die dürfen ja alles.

    Was folgt ist wieder ein So-mögen-wir-ihn-Einsatz. Fisher entdeckt den Raum mit dem Gesuchten und spitzt unter der Tür hindurch. Dann markiert er die im Raum befindlichen Wachen und schwingt sich aufs Dach, seilt sich ab und bricht durch die geschlossenen Fensterläden. Im Bruchteil einer Sekunde liegen alle Bösen am Boden, bis auf den Gesuchten. Der muss ja befragt werden. Mit Gewalt. Als wäre es Absicht, folgt danach wieder ein Abschnitt, den wir nicht ins Fisher-Universum einordnen können: Sam ballert sich einen Fluchtweg frei, indem er auf eine Überwachungsdrohne zugreift, die mit Geschützen ausgestattet ist. Es folgt eine Sequenz, die wir eigentlich in Call of Duty erwartet hätten, nicht in Splinter Cell. Mit der Drohne radiert Sam unzählige Wachen aus und bombariert gleich noch ein paar Luftabwehrstellungen. Warum? Weil er's kann. Die Entwickler erklären, dass Dinge wie Drohnen und Luftschläge nur Erweiterungen von Sams Arsenal darstellen. Er soll mehr Möglichkeiten bekommen, trotzdem beherrscht er immer noch alte Vorgehensweisen und Schleichen ist eine Option. Zu Koop- und Mehrspielermodus wollen die Entwickler noch nichts sagen. Auf unserer Splinter Cell: Blacklist-Themenseite halten wir euch auf dem Laufenden über das Spiel.

    06:25
    Splinter Cell: Blacklist - E3-Trailer u. erste Ingame-Szenen
  • Splinter Cell Blacklist
    Splinter Cell Blacklist
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft Toronto
    Release
    20.08.2013
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Shoryuken94
    Ich hab zwar nichts gegen "härtere" Spiele aber wie es ins Spiel eingebaut ist ist es unnötig. Davon mal abgesehen…
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von Shoryuken94 Erfahrener Benutzer
        Ich hab zwar nichts gegen "härtere" Spiele aber wie es ins Spiel eingebaut ist ist es unnötig. Davon mal abgesehen sieht es aus wie 08/15. Der Look etwas wie das neue Ghost recon, Klattern wie in Unchrted und Holzhammer Action wie in COD... nein danke kein Interesse an einem weiteren spiel das wieder bei anderen alles zusammenklaut und so verwurstet.
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Splinter Cell Blacklist
Splinter Cell: Blacklist in der E3-Vorschau - Ansehnliche Grafik und tolle Animationen - aber viel zu heftiger Gewaltgrad
Das auf der E3 angekündigte Splinter Cell: Blacklist hat mit den bisherigen Serienablegern nur wenig gemeinsam. Zwar bietet das Actionspiel eine durchaus ansehnliche Grafik und flüssige Animationen. Den Gewaltgrad empfinden wir allerdings als zu heftig. In unserer Vorschau liefern wir euch alle Details zum neuen Splinter Cell: Blacklist.
http://www.videogameszone.de/Splinter-Cell-Blacklist-Spiel-34395/News/Splinter-Cell-Blacklist-E3-Vorschau-888961/
06.06.2012
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