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  • Spider-Man: The Movie

    Spider-Man: The Movie Werfen wir doch mal einen Blick auf den Kalender: Während dieser Test getippt wird, schreiben wir den 27. Mai 2002 und leider ist es noch über eine Woche, bis der offizielle Spider-Man-Film in unseren Lichtspielhäusern anläuft. Wir können uns daher noch kein Urteil erlauben, inwieweit das Spiel zum Kinofilm sich an der Vorlage orientiert. Doch das soll erst mal kein Problem sein, können wir den Titel doch völlig unvoreingenommen vom Riesen-Hype unter die Lupe nehmen. Insbesondere ist es auch deshalb interessant, da im gesamten Spiel keinerlei Filmausschnitte zu sehen sind, sondern die gesamte Story in Rendersequenzen oder Spielgrafik abläuft. In diesen erfahren wir zu Beginn den Werdegang des Teenies Peter Parker. Auf einem Schulausflug wird der Racker von einer gentechnisch veränderten Spinne gebissen und kann seitdem auf sehr beachtliche Spinnenkräfte zurückgreifen. Nach dieser kurzen Sequenz hockt er als Spider-Man auf einem New Yorker Hochhausdach und erinnert sich an seinen ersten Auftrag als Superheld. Danach steigt ihr in die Handlung ein und übernehmt in der Rückblende die Steuerung des mit Motorradmaske und Sweatshirt maskierten Helden. Erst wenn ihr die beiden Einstiegsabenteuer und somit auch den Knackpunkt in Peter Parkers Karriere erlebt hat, schlüpft ihr in das typische Spider-Man-Latexkostüm und geht auf Superschurkenjagd.

    Spinnenkräfte in Alarmbereitschaft

    Grob gesehen kann man die 22 Levels von Spider-Man: The Movie in zwei Kategorien einteilen. Auf der einen Seite gibt es die Episoden, welche in geschlossenen Häusern spielen, und dann gibt es noch die Abschnitte, welche Höhenangst erregend zwischen den Häuserschluchten New Yorks spielen. Die Steuerung des Superhelden ist jedoch jedes Mal gleich. Per Analogstick lauft ihr umher, mit dem A-Knopf springt ihr und per B- und X-Button teilt ihr Tritte und Schläge gegen die bösen Buben aus. So weit besteht kein Unterschied zum Standard-Ideal-3D-Action-Spiel. Zusätzlich kommen jedoch auch die restlichen Tasten des Joypads ins Spiel und sorgen dafür, dass ihr auch die bekannten Superfähigkeiten Spider-Mans einbringen könnt. So ist es für Spidey ein Leichtes, seine Gegner wie eine Spinne einzuwickeln oder lassomäßig einzufangen und einmal quer durch den Raum zu schleudern. Sollte das nichts helfen, könnt ihr auch die Fäuste mit superharter Netzflüssigkeit umwickeln und härtere Schläge raushauen. Im Falle des Falles kann sich Spider-Man auch selber einspinnen und lässt in einer bombastischen Explosion den ganzen Klumpatsch auf seine Gegner los. Jede dieser Aktionen kostet aber Netzflüssigkeit, die erst eingesammelt werden muss und daher recht sparsam verwendet werden sollte. Kostenfrei dafür ist das Schwingen an den Fäden im Tarzan-Stil. Innerhalb von Gebäuden macht diese Taktik nur Sinn, wenn ihr schnell eine größere Halle durchqueren wollt. In den Außenlevels ist sie jedoch die einzige Möglichkeit, von Hochhaus zu Hochhaus zu gelangen. Der Standard-Feind lauert hier auf den Dächern und muss mit denselben Taktiken besiegt werden wie sein In-Haus-Kollege. In den späteren Levels können jedoch nicht nur die Superschurken fliegen, sondern sie jagen Spidey auch fliegende Dronen auf den Hals. Wenn dieser Fall eintritt, habt ihr es mit schwindelerregenden Luftkämpfen zu tun, die nur noch mit Superfähigkeiten zu bestreiten sind. Stets den Straßenabgrund vor Augen, teilt ihr Netzschwinger aus oder schießt in einem kurzen Moment des freien Falls eine Ladung Spinnenfäden auf den Feind.

    Altbekanntes neu serviert

    Wer bereits Kontakt zur US-Version des Spiels Spider-Man hatte oder mal die PlayStation-Version gespielt hat, dem wird auffallen, dass man bei Activision für die Filmumsetzung auf dasselbe Spielprinzip zurückgegriffen hat. Schlimm ist das jedoch nicht, da das Ganze sehr viel Laune macht und besonders die vielen coolen Endgegner für einen großen Motivationsschub sorgen. Allerdings hat man beim Vorgänger die Kameraführung besser im Griff gehabt. So verbringt man bei Spider-Man: The Movie des Öfteren sehr viel Zeit mit dem Justieren der Perspektive. Hier hätte eine intelligentere Automatik sehr einiges wettmachen können. Ansonsten lässt sich über Grafik und Sound kaum meckern. Die deutsche Synchronisation gibt sich zwar häufig äußerst hanebüchen, aber insgesamt lässt sich mit ihr leben. Die Musik ist orchestral und heldenhaft. Wir vermuten, dass es sich wohl um den originalen Filmsoundtrack handeln wird. Fazit: Wenn euch der Film gefallen hat oder ihr sowieso Spider-Man-Fan seid, müsst ihr diesen Titel unbedingt haben!

    Spider-Man (GC)

    Spielspaß
    83 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Spider-Man
    Spider-Man
    Publisher
    Activision Blizzard
    Release
    06.06.2002
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Spider-Man: The Movie
Spider-Man: The Movie
http://www.videogameszone.de/Spider-Man-Classic-34278/Tests/Spider-Man-The-Movie-193780/
06.07.2003
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